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In keiner der bisherigen Generationen ließ sich die Yamaha YZF-R6 einfacher und bekömmlicher genießen.


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Yamaha - YZF-R6 Performance-Test

„Das Leben kann so schön sein! Ganz besonders in diesem Fall, denn die R6 ist ein absolut radikales Bike: kompromisslos auf Racing getrimmt, pfeift auf Alltagstauglichkeit und verkörpert mit jeder Schraube pure Sportlichkeit - ganz großes Kino!“

„Zwar gibt's die Yam in dieser Form schon seit 2006. Doch ihr Styling mit dem messerscharfen Heck macht mich immer noch richtig an und setzt auch heute noch Maßstäbe. Ihre superbe Verarbeitung, die Qualität ihrer Anbauteile und das tolle Finish tun das ebenfalls. Beispiele gefällig? Eine Gabel mit getrennter High- und Lowspeed-Druckstufe bietet sonst kaum ein anderes Serienbike. Dazu glänzt der Renner seit 2008 mit variablen Ansaugtrichtern und einem Rahmenheck aus Magnesium. Außerdem besteht die Federvorspann- Mechanik am Monoshock aus hochwertigem, gefrästem Alu. Auch Schraubern macht es die Yam sehr leicht. Der Kennzeichenhalter mitsamt Rücklicht ist ruck-zuck abmontiert, und das Schaltschema lässt sich bis auf eine längere Verkleidungsschraube inklusive Distanzhülse ohne weitere Zubehörteile völlig easy umdrehen. Dieses Detail gefällt mir besonders gut, da ich grundsätzlich mit Racing-Schaltung - erster Gang oben, Rest unten an den Start gehe. Warum? Weil's das Durchladen vereinfacht und ich den Schaltfuß in großer Linksschräglage nicht unter den Hebel zwängen muss.“

„Einfach sensationell, wie die Yam nun funktioniert alles flutscht, alles passt, alles geht easy von der Hand.“

„Dass die Yam noch immer ein heißes Eisen ist, zeigt auch ein Blick auf die Ergebnislisten der Supersport-lDM: Seit 2010 ging der Titel ausschließlich an die Marke mit den gekreuzten Stimmgabeln. "Die R6 ist auch in der Weltmeisterschaft absolut konkurrenzfähig", weiß der erfahrene YamahaTuner Frank Krekeler“

„Damit gehört sie für Sportfahrer klar in die engere Wahl und lockt mit eindeutigen Signalen: "Du willst es doch auch!"


Motorrad_Logo 11/2013

YZF-R6 Vergleichstest

„Allen voran die alte Kämpferin R6, bei deren Präsentation 2006 auf der Rennstrecke von Doha die Supersportgemeinde den Atem anhielt. Weil sie kompromisslos wie keine war. Und heute? Hat sich an diesem Zuschnitt nichts geändert - weil sich ja auch an der R6 nichts Grundlegendes änderte. Die Welt diesseits der 1OOOO/min interessierte sie vor sieben Jahren genauso wenig wie heute. Und die jenseits dieser Marke umso mehr.“

„Dann giert die R6 förmlich nach Kurven, stürzt sich hinein. Liegt in Schräglage selbst auf den zahlreichen Bodenwellen topstabil und meldet haarfein, was sie gerade unter die Räder nimmt. Das liegt allerdings nicht nur am Serienfahrwerk im Rennstreckentrimm. An der satten Dämpfung von Gabel und Federbein, sondern auch an der radikalen Ergonomie der scharfen Yamaha. Tief und breit angestellt die Lenkerhälften, hoch die Fußrasten, gefühlsecht die Sitzbank: In dieser Hinsicht hat sie der japanischen Konkurrenz einiges voraus, macht keine Kompromisse.“

„Genauso wenig wie bei der Regelelektronik. Es gibt sie schlicht und ergreifend nicht, was weder den alten R6-Fuchs Kellner (immerhin war das sein Supersport-WM-Einsatzgerät) noch die versammelte Testmannschaft stört. .In dieser Klasse gibt es doch ohnehin nur zwei Modi, doziert Kellner. "Entweder Vollgas - oder Gas ZU." Auf der R6 mit Ihrer eindeutigen Rückmeldung vom Hinterrad reißt er die Drosselklappen meistens weit auf - und brennt eine 1.43,5 auf den Asphalt, die erste wirkliche Duftmarke.“


Focus Online 12.04.2010

Yamaha YZF-R6 - Ein Racer für alle Tage

„Sie ist klein, stark und ungemein flink. Die Yamaha YZF-R6 bietet genau die richtige Mixtur, um größeren Boliden auf der Landstraße ordentlich einzuschenken. Die überarbeitete Version des 2010er-Modells kommt in den Genuss eines neu programmierten Motormanagements. Zu den Modifikationen gehört auch ein neuer Schalldämpfer. Alles zusammen soll für eine bessere Kraftentfaltung über den gesamten Drehzahlbereich sorgen.“

„Es gibt kaum ein radikaleres Sportgerät von der Stange als eine R6.“

„Wer jedoch auch nur ein einzelnes Rennsport-Gen in sich hat, wird die Vorzüge eines der faszinierendsten Sportbikes nicht von der Hand weisen können. Der 91 kW/124 PS starke und 65,7 Nm kräftige Reihenvierzylinder hängt unglaublich spontan am Gas und brennt auf Wunsch ein beeindruckendes Feuerwerk ab, dass sich nicht nur sehen, sondern auch vorzüglich hören lassen kann.“

„Überhaupt gestaltet sich der Umgang mit dem fahrfertig 189 Kilogramm leichten Extremsportler nach der Überarbeitung spürbar einfacher als früher.“

„Obwohl die R6 nur in einigen Details verändert wurde, ist der kräftigere Antritt im unteren und mittleren Drehzahlbereich sofort spürbar. So reicht es für zügige Überholvorgänge durchaus, auch nur einen Gang – statt wie früher zwei – im trefflich zu bedienenden Sechsganggetriebe herunterzuschalten. Dennoch lässt die Nenndrehzahl von 14 500 U/min keinen Zweifel daran, dass die R6 für kompromisslose Sportfahrer gedacht ist. Unter diesem Gesichtspunkt macht die serienmäßige Anti-Hopping-Kupplung Sinn, die auch derbes Herunterschalten vor dem Kurveneingang willig verzeiht.“

„Hat sich der Pilot erst einmal mit der fahraktiven, frontlastigen Sitzposition arrangiert, beginnt man die Yamaha mehr und mehr zu genießen. Wie ein frisch geschliffenes Messer schneidet sie durch Kurven jeder Art, lässt sich durch nichts und niemanden beirren und gibt dem Fahrer erstklassige Infos darüber, was unter ihm los ist. Die in jede Richtung verstellbaren Federelemente lassen sich auf unterschiedlichste Fahrertypen individuell einstellen.“

„Ebenso perfekt geben sich die beiden Vierkolben-Radial-Stopper im Vorderrad. Druckpunkt und Dosierbarkeit sind Referenzklasse. Auf ein ABS verzichtet der Hersteller ganz bewusst. Zu den Sahnehäubchen zählen zweifellos der stabile Delta Box-Brückenrahmen aus Aluminium sowie die aufwändig geformte Hinterradschwinge aus Magnesium. Wohin der Blick auch schweift, findet der Betrachter feinste Materialien in hochwertiger Machart.“

„Das Thema Kraftstoffverbrauch hängt stark vom Verhalten des Fahrers ab. Im Mittel konsumiert die R6 6,5 Liter Superkraftstoff je 100 Kilometer – angesichts der gebotenen Fahrleistungen nicht zu viel. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 265 km/h bewegt sie sich in Big Bike-Sphären. Besonders erfreulich ist, dass die Vorteile des 2010er-Modell Land- als auch Rennstreckenfahrern zugute kommen.“

„In keiner der bisherigen Generationen ließ sich die Yamaha YZF-R6 einfacher und bekömmlicher genießen. Der ehemalige Giftzwerg ist umgänglicher geworden. Glücklicherweise hat das Bike aber nichts von seinem sympathischen Charme verloren. Dass es schon immer etwas teurer war, einen besonderen Geschmack zu haben, ist nicht weiter dramatisch. Denn so oder so ist die R6 jeden Euro wert. Es kommt halt nur auf den Standpunkt an."