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Shinya Kimura vollendet das erste Faster Sons Konzept-Bike, die ‘Faster Son’. Die Zusammenarbeit zwischen Yamaha und dem legendären Motorradbauer Shinya Kimura trägt erste Früchte: die nun vorgestellte ‘Faster Son’ überwältigt den Betrachter schon auf den ersten Blick und steht dabei ganz in der Tradition der japanischen Motorrad-Philosophie. Kimura und Yamaha haben eine Maschine auf die Räder gestellt, die von modernster Yamaha Technik profitiert und gleichzeitig in ein zeitlos klassisches Styling gehüllt ist, das an die großartigen Yamaha Motorräder vergangener Tage erinnert.

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„Unser ‘Faster Sons’ Konzept ist ein klares Bekenntnis zu einem Entwicklungsweg, der stets auf der Suche nach neuen Ideen ist,“ erläutert Shun Miyazawa, Produktmanager bei Yamaha Motor Europe. „Teil dieser Philosophie sind unsere Sport Heritage Modelle. Dabei handelt es sich um Motorräder, die von der Vergangenheit beeinflusst, aber für die Zukunft gebaut sind. Sie zollen besonders erfolgreichen und beliebten Yamaha Bikes Respekt und setzen deren Tradition fort. Genau das macht sie so begehrenswert.““
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„Wir haben uns ganz bewusst für eine Zusammenarbeit mit Shinya entschieden, weil wir großen Respekt vor seiner Motorrad-Philosophie haben,“ so Shun Miyazawa weiter. „Was Yamaha heute tut, ist ganz bestimmt auch von ihm beeinflusst. Er zählt zweifellos zu jenen japanischen Maschinenbauern, die immer ihrem Stil treu geblieben und niemals einem Trend gefolgt sind. Viele sehen ihn als einen meisterlichen Handwerker, der die starken Werte vergangener Zeiten verinnerlicht hat und nicht zuletzt deshalb zeitlose Motorräder erschafft, die diesen Geist ausstrahlen. Im wahren Leben ist er übrigens ein begeisterter Motorradfahrer, der gerne auch mal das Gas aufdreht. In ihm haben wir daher den perfekten Partner gefunden, um unsere Faster Sons Philosophie mit dem aktuellen Concept Bike umzusetzen.“

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Zu der Verbindung von Tradition und moderner Technik sagt Shinya: „Alte Produkte zeichnen sich häufig durch eine Gemeinsamkeit aus: sie sind sehr klar und ehrlich gestaltet. Die Mechanik beispielsweise ist zwar nicht immer perfekt, aber sie lässt den Anspruch ihres Erbauers erkennen, es stets so gut wie möglich zu machen. Die Leidenschaft, die in den wunderschönen alten Motorrädern steckt, ist daher sichtbar und fühlbar. Trotzdem wäre es keine gute Idee, das alte Design einfach zu kopieren und als cooles Retro-Bike zu verkaufen. Vielmehr sollte man respektvoll mit der überlieferten Formensprache umgehen und einzelne Gestaltungsmerkmale behutsam in eine neue Kreation integrieren. Das erscheint mir der richtige Weg zu sein. Und deshalb stimme ich mit dem Yamaha Konzept voll überein, Motorräder mit modernster Technik zu bauen, die von der Vergangenheit beeinflusst sind und alte Traditionen wieder aufleben lassen – und dabei jede Menge Fahrspaß vermitteln.“

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„In erster Linie baue ich Motorräder, die mir selbst Spaß machen, die ich sehen und fahren möchte,“ ergänzt Shinya Kimura. „Es macht mich einfach glücklich, zeitlose Schönheiten auf zwei Rädern zu kreieren, die keinem Trend und keiner Mode hinterherfahren.“

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„Außerdem bin ich mit Yamaha auch emotional verbunden,“ so Shinya weiter. „Meine erste große Maschine war eine DT1 mit 250 ccm, und schon immer war ich ein Fan der SR-Modelle. Seit Teenager-Zeiten habe ich eigentlich immer ein oder zwei SR400, SR500 oder XT500 besessen. Schon deshalb ist meine Leidenschaft – oder nennen sie es Philosophie, Motorräder für Yamaha zu entwerfen, deutlich ausgeprägter und persönlicher als für jeden anderen Hersteller. Im übrigen fand ich das Yamaha Design und die Gestaltungsphilosophie schon immer interessant. Auch deshalb ist es mir eine Ehre und große Freude, mit Yamaha zusammenarbeiten zu können.“


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Als Antrieb für seine ‘Faster Son’ Kreation hat Shinya den jüngsten Yamaha Parallel-Twin aus der MT-07 ausgewählt, der dank seines kräftigen, durchzugsstarken Charakters viel Herz zeigt. „Ich glaube, dass dieser Motor von einem leidenschaftlichen Motorradfahrer entwickelt wurde,“ erklärt Shinya seine Entscheidung. „Da stimmen nicht nur die Eckdaten auf dem Papier. Leistungsentfaltung, Feeling und Sound sprechen die Sinne eines jeden echten Bikers an. Wer wirklich gerne Motorrad fährt, muss von diesem Motor begeistert sein, egal ob er klassische oder moderne Maschinen bevorzugt.“

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Bevor Shinya Kimura mit der Gestaltung der ‘Faster Son’ begann, hat er sich in einen Yamaha Designer hineinversetzt und sich dann die Frage gestellt, mit welcher Maschine er einen Shinya Kimura zufriedenstellen könnte. „Für mich sind Modelle wie die XS1 oder die XS650 sehr symbolträchtig, weil sie die Yamaha Design-Philosophie repräsentieren,“ merkt er an. „Das sind Maschinen, die von zeitloser Schönheit sind und daher nie altmodisch wirken. Genau so sollte auch die neue Kreation werden. In meinen Gedanken stellte ich mir fließende Linien vor, die wie bei der XS1 zu einem harmonischen Ganzen zusammenfinden.“
 
„Mein Ziel war es, die ‘Faster Son’ nach eigenem Geschmack zu gestalten, ohne so wichtige Kriterien wie Fahr- und Bremsverhalten, Beschleunigung und Kurven-Handling außer acht zu lassen,“ erklärt Shinya. „So zählt der MT-07-Motor zum modernsten, was die Yamaha Technik zu bieten hat. Damit ist er weit entfernt von seinen klassischen Vorgängern mit ihren schönen Kühlrippen. Trotzdem wird die Gesamtanmutung der Maschine weder durch den neuen Twin noch durch nostalgische Elemente gestört. In der ‘Faster Son’ finden sie vielmehr zusammen. Während der Arbeit war ich stets darauf bedacht, dass weder Form und Funktion noch meine persönliche Design-Philosophie miteinander kollidierten. Schließlich verlangte die Yamaha Philosophie nach einem Design, das Motor, Rahmen und Federelemente harmonisch integriert.“

„Anfängliche Bedenken haben sich am Ende als unbegründet erwiesen, denn das zeitlose Design steht der hohen Funktionalität nicht im Wege. Unabhängig davon, ob man einen klassischen oder einen modernen Motor einbaut, haben beide Lösungen doch eines gemeinsam: in jedem Fall nimmt die pure Funktion Gestalt an. Deshalb bin ich sicher, das die ‘Faster Son’ Tradition und Moderne sowie Vergangenheit und Zukunft auf wunderbare Weise verschmelzen lässt und damit jede Menge Fahrspaß ermöglicht.“