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39 Jahre YAMAHA PW50

39 Jahre YAMAHA PW50

Vorgestellt wurde die PW50 vor 39 Jahren auf der IFMA in Köln

Damit ist die PW50 ist das am längsten – nahezu unverändert – gebaute Yamaha Modell im aktuellen Programm. 1980 taucht sie zum ersten Mal in der Preisliste vom 01.12.1980 auf – für 1.050 DM plus Nebenkosten.

Im OLDTIMER MARKT 06/2019 erschien gerade ein nette Story zur YAMAHA PW50:

„Die weitaus meisten Scheinwerfer am Yamaha-Stand auf der IFMA 1980 in Köln waren auf die brandneue TR1gerichtet. Auch die Premiere der XJ 650 wurde gebührend beleuchtet, während die Dauerbrenner XT und SR 500 sowie diverse XS-Modelle die Schau komplettierten. Die eigentliche Weltneuheit indes ging in all dem Trubel beinahe ein wenig unter, hatte doch der ebenfalls in Köln präsentierte Prototyp der Yamaha PW 50 allein schon wegen seiner infantilen Abmessungen einen schweren Stand am Stand: Bei 1,25 Meter Gesamtlänge, keinem halben Meter Sitzhöhe und drolligen 39 Kilo Gewicht fiel es so manchem Betrachter schwer, in dem Floh den Giganten zu erkennen, der ihn im steckt. Und doch sollte die kleine Yamaha schon bald zur sicherlich zartesten Versuchung werden, seit es Motorräder gibt. Maschinen mit minimalen Abmessungen hatte es lange vorher schon gegeben, die Initialzündung muss in den frühen sechziger Jahren verortet werden, als man in Japan damit begann, spezielle Bikes für Kinderrennen zu konstruieren. Schon 1961 gab Honda der Monkey Zucker und schuf damit ein echtes Kultbike, 1969 folgte mit der Dax der nächste geniale Streich, doch waren das eher kleine Bikes für große Leute, deren eigenwillige Proportionen stellenweise derart aus dem Ruder liefen, dass ihr lilliputesker Charme schon wieder eine ganz eigene Anziehungskraft - und in der Folge eine treue Fangemeinde - entwickelte. Kawasakis Miniatur- Versuch von 1969 mit dem irreführenden Modellnamen Koyote hingegen sollte keine bleibenden Spuren in der Motorradgeschichte hinterlassen, erinnerte das Erscheinungsbild des leicht unproportioniert wirkenden Zweirad-Knirpses doch weniger an einen Präriewolf als vielmehr an eine mobile Straßensperre.“

„Yamahas Bonsai-Brummer unterschied sich von all diesen Fun-Bikes jedoch in einem wesentlichen Punkt: Das gesamte Fahrzeug- Layout war konsequent auf die Physiognomie eines Menschen ausgelegt, der gerade die Windelphase hinter sich gelassen hat. Nie zuvor hatte ein Hersteller mit einem Zweiradkonzept so radikal die wohl jüngste aller möglichen Zielgruppen anvisiert, weshalb die PW 50 auch wie ein proportional geschrumpftes Cross-Bike wirkte und nicht wie eine phantasievolle Zweirad-Persiflage auf pummeligen Ballonreifen. Ein vollwertiges Motorrad also, erdacht und entwickelt für Drei- bis Sechsjährige, was damals sehr wohl auch die Frage aufwarf, ob man die Zwerge in diesem zarten Alter überhaupt schon an einen Gasgriff lassen darf. Ist das nicht viel zu gefährlich? Wer sich einmal das Vergnügen gönnt, bei einem der zahlreichen Motocross-Vereine im Lande zu den Trainingszeiten an der Strecke aufzutauchen, um die Kleinsten dabei zu beobachten, wie sie ihre von vielen liebevoll Peewee genannten Crosser um die Ecken prügeln, hat eigentlich keine Fragen mehr. Denn sind erst mal die Stützräder von seinem Fahrrad geschraubt, verinnerlicht ein Menschlein auch in dieser frühen Entwicklungsphase sehr schnell die hochinteressiante Wechselwirkung von Schräglage und Kreiselkräften. Und weil die abrufbare Leistung der Yamaha sehr fein dosierbar fast bis runter zum Schritttempo einstellbar ist, sind die ersten Ausritte mit der PW für die Mini- Piloten nicht gefährlicher als auf einem Bonanza-Rad. Außerdem darf das Rennerchen ohnehin nur abseits des öffentlichen Verkehrs eingesetzt werden, und eine komplette Schutzausrüstung samt Helm sollte obligatorisch sein.“

Die komplette Geschichte können Sie in der aktuellen Ausgabe vom OLTIMER MARKT 06/2019 nachlesen.

Auch Max Meyer hat mit der PW50 die ersten Trainings begonnen

Max Meyer PW50

Heute fährt Max für das Yamaha Meyer bLU cRU-Junior Team 2019

Max ist der Sohn des Teamchefs und seit dem 15.03. jetzt 10 Jahre alt!
Max führ 2018 sein erstes 65er Jahr den ADAC Nordbayern MX Cup und
die Südbayern Serie. 2019 fährt Max im ADAC Kader die deutsche
Meisterschaft 65ccm, den ADAC Nordbayern MX Cup und die Nordbayern
Thüringen MX Challenge!

 

v.l.n.r.: Aaron Kowatsch #488, Samy Inhofer #828, Max Meyer #153  

MeyerRacingTeam2019