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IDM Most - Diese Bilanz kann sich sehen lassen

09. - 11. August 2019 Most/CZ IDM - Diese Bilanz kann sich sehen lassen

Auf dem Foto: Der Meisterschaftsführende Tim Holtz - Twin Cup - auf MT-07

Die Rückkehr der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf die Rennstrecke im tschechischen Most wurde auch für Yamaha zum Glückstreffer. In allen IDM-Prädikatsklassen sowie in den Cups mit Yamaha-Beteiligung im Rahmenprogramm kamen die Vertragsfahrer aufs Siegerpodest oder sahnten ansonsten reichlich Punkte ab.

Eine Glanzleistung lieferte Marc Moser ab. Der YZF-R1M-Pilot von MGM Performance Racing wurde im ersten IDM Superbike-Lauf bravouröser Zweiter. Er war aus der vierten Startreihe nach von gefahren. Bei bestem Wetter feierten die Zuschauer am Streckenrand seine spektakuläre Aufholjagd. Im zweiten Rennen ließ sich Moser wieder nicht bremsen. Er wurde Dritter. Mit dieser ordentlichen Punkteausbeute ist der 25-Jährige bereits auf dem sechsten Platz im Gesamt-Championat angelangt. Nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte startet Moser voll durch. Vier Rennen werden noch gefahren, da geht einiges.

In der IDM Supersport 600, der bewährten Mittelklasse, bleibt Max Enderlein (Freudenberg WorldSSP Team) das Aushängeschild von Yamaha. Zwei Siege in Most haben dem Sachsen die Titelverteidigung noch näher gebracht. Theoretisch könnte er den Sack bei der nächsten Veranstaltung vom 6.-8. September 2019 in Assen zumachen, doch bei diesem Thema hört er lieber weg. Vor einem Jahr war der Titel für den Hohenstein-Ernstthaler bereits zum Greifen nah, als er in Assen im freien Training stürzte und sich das Schlüsselbein brach. Beim Hockenheim-Finale herrschte dann höchste Aufregung bis alles unter Dach und Fach war. Übrigens: die Yamaha-Piloten haben die IDM Supersport 600 voll im Griff. Auf dem Siegerpodest in Most standen mit Max Enderlein, Marc Buchner (Buchner Motorsport) und Martin Vugrinec (UNIOR Racing Team) ausnahmslos YZF-R6-Fahrer. Die Gesamtwertung wird von einer siebenköpfigen Yamaha-Armada angeführt.

Im DMSB Superstock 600-Cup, der im Supersport-Feld integriert ist, aber separat gewertet wird, ging die volle Punktzahl in beiden Läufen an Milan Merckelbagh, den Neuzugang von MGM Performance Racing. Der Cup-Führende Stefan Ströhlein (Neumann Racing) kam ebenfalls zwei Mal aufs Siegerpodest. Er bleibt das Maß der Dinge und hat schon 60 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung.

Die beiden Niederländer Rick Dunnik und Ruben Bijman sorgten in der IDM Supersport 300 für die Yamaha-Beteiligung auf dem Siegerpodest. Im ersten Wertungslauf der Nachwuchsklasse hatte Nina Schubrikoff dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufgesetzt: Sie holte vier Punkte. Auch Yamaha-Lady Julia Hämmer war in Most auf Punktekurs, wurde aber von einem übermütigen Konkurrenten unverblümt aus dem Rennen gekickt.

Auch im Twin Cup gab es keine Siegerehrung ohne blaue Maschine vor dem Podest. Der Meisterschaftsführende Tim Holtz musste im verregneten ersten Lauf zum ersten Mal in dieser Saison den Sieg abgeben – dieser ging an Markenkollege Pascal Lenz. Holtz wurde „nur“ Zweiter. Im zweiten Rennen dann wieder das gewohnte Bild: Holtz ganz oben auf dem Treppchen. Lenz fuhr auf Rang drei.

Yamaha Motor Deutschland gratuliert allen Yamaha-Fahrern zu den hervorragenden Leistungen!