Sie sind im Begriff, diese Website zu verlassen. Fortfahren?

Einverstanden - Seite wechseln

30. September 2019

Mit einem großartigen Finale vor 17.000 Zuschauern ist die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) in Hockenheim zu Ende gegangen.

Im Twin-Cup führte 2019 kein Weg an Yamaha-Fahrer Tim Holtz vorbei. Neun Siege sprechen eine Sprache für sich, auch in Hockenheim war der Nienburger wieder zu schnell für die Konkurrenz. Am Ende hatte er 110 Punkte mehr auf dem Konto als Vize Pascal Lenz. Aber der „Lenzer“ ließ den Meister nicht ganz ungeschoren davonkommen. Im tschechischen Most war Schluss mit lustig. Lenz rang Holtz nieder.   

Tim Holtz

06 .- 08. September 2019 Assen/NL IDM

Wo Tim Holtz ist, da ist vorn

Der Yamaha Motor-Fahrer aus Nienburg/Weser hat gleich im ersten Anlauf den Twin Cupp im Rahmen der Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft - IDM auf der Yamaha MT-07 gewonnen  - und das, obwohl er drei Mal zu spät gekommen ist.
Während die Konkurrenz freitags schon im freien Training die ersten Runden auf der Rennstrecke drehte, musste der Groß- und Einzelhandelskaufmann-Azubi nämlich noch in der Berufsschule büffeln. Hat nicht geschadet. Der 20-Jährige von MGM Racing Performance hat auf der MT-07 trotzdem sieben Rennen gewonnen. Zwei sind noch beim Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg vom 27. bis 29. September 2019 möglich. Das ist auch der Plan. Bevor er die nächste Klasse in Angriff nimmt. Natürlich mit Yamaha - das steht schon fest.

Tim Holtz

09. - 11. August 2019 Most/CZ IDM

Tim Holtz: Überflieger im Twin Cup

Sechs Siege aus sieben Rennen: Diese Bilanz kann sich sehen lassen! Tim Holtz legt eine beeindruckende erste Saison auf seiner MT-07 im Twin Cup hin. Bis zum IDM-Wochenende in Tschechien hatte Holtz jedes Rennen der Saison gewonnen.

Tim Holtz

Nach Most reiste Holtz bereits mit ordentlichem Vorsprung. Sein stärkster Konkurrent Pascal Lenz, ebenfalls auf einer MT-07 unterwegs, musste das erste Rennwochenende auslassen. Bei den darauffolgenden Rennen zog der zweifache Twin Cup Meister immer den Kürzeren gegen Holtz.

Meine bisherige Saison lief super“, strahlt Holtz. „Beim Auftakt am Lausitzring sind wir so ein bisschen ins kalte Wasser gesprungen, denn es gab ja kaum Möglichkeiten zum Testen, da das Bike in der Renn-Konfiguration relativ neu ist.“ Dennoch konnte Holtz bereits dort auf anhieb einen Doppelsieg einfahren. „Mit ein bisschen Glück, einem guten Start und ein paar schnellen Runden“, gibt der sympathische Yamaha-Pilot zu.

Beim Blick auf die Ergebnislisten kann man kaum glauben, dass Holtz eigentlich mit einem Handicap zu kämpfen hat. Denn neben der Rennstrecke konzentriert er sich voll und ganz auf seine Ausbildung und die Berufsschule. Das hat zur Folge, dass Holtz freitags oftmals bis Nachmittags im Klassenzimmer sitzt, während seine Mitstreiter im Twin Cup schon zwei freie Trainings und das erste Qualifying absolviert haben. Dem Ergebnis tat das keinen Abbruch. „Schleiz und Most waren trotzdem ein bisschen einfacher. Da hatte ich Ferien und konnte die freien Trainings am Freitag nutzen, um mich auf die Strecke einzuschießen.“

Fünf Rennen gilt es in dieser Twin Cup Saison noch zu bestreiten: Jeweils zwei Rennen im Rahmen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft auf dem TT Circuit Assen und beim großen Finale in Hockenheim, plus ein zusätzlicher Lauf, der das abgesagte zweite Rennen im belgischen Zolder kompensiert. 125 Meisterschaftspunkte kann man also maximal noch einfahren – Holtz hat momentan komfortable 76 Zähler Vorsprung auf Lenz. „Trotzdem müssen wir voll konzentriert bleiben!“, weiß Holtz. „Die Konkurrenz schläft nicht. Vor allem mein Markenkollege Pascal ist mir dicht auf den Fersen. Ich bin hochfokussiert, damit mir keine Fehler unterlaufen. Nicht stürzen und meinen Vorsprung zumindest halten, das ist der Plan.“

Ob sich der Meisterschaftsführende auf Assen freut? „Ja auf jeden Fall! Ich habe dort letztes Jahr schon einen Gaststart im Twin Cup gemacht und konnte beide Rennen gewinnen. Ich mag die Strecke unheimlich. Wenn das Wetter gut wird, dann wird das ganz bestimmt wieder eine lustige Angelegenheit!“

17. bis 19. Mai 2019

Lausitzring IDM

Youngster Tim Holtz startete beim IDM-Auftaktrennen zum Twin-Cup am Lausitzring auf seiner Yamaha MT-07 und erzählt hier wie es war:

„Das Lausitz-Wochenende zum IDM-Auftakt war eher kurz, nachdem ich erst Freitagabend per Zug anreisen konnte, weil die Berufsschule auf dem Programm stand. Das Motorrad hatte mein Vater zuvor zur Rennstrecke transportiert. Die ersten drei Trainings Sessions fielen flach. Ich bin dann samstags also direkt ins Zeittraining gestartet, musste mich erstmal einfinden hinter der Segelstange und anfreunden mit dem relativ neuen Motorrad, weil ich vorher nur einmal einen Tag damit gefahren bin. Zum Glück war die Session 25 Minuten lang. Ich habe mir also zuerst die Linie angeguckt und wo man schaltet, und habe es dann bis zum Ende des Quali geschafft, eine schnelle Runde hinzudrücken, die mit superknappem Vorsprung für die Pole reichte, mit 5 Tausendstel Vorsprung.“

„Der Start klappte wunschgemäß, ich bog als Erster in Turn 1 ein und konnte gleich eine stramme erste Runde hinlegen, wobei ich davon profitierte, dass sich die Verfolger nicht ganz einig waren.  Deshalb war ich doppelt froh, alleine meine Runden abspulen zu können und als Führender den Abstand auf 2,5 bis 3 Sekunden zu halten. Hinter mir sah schließlich Daniel Bergau die Zielflagge, dahinter Steven Bussemer. War ein gutes Gefühl da oben auf dem Podest.“

Quelle: Gasgriff Salat

weiterlesen auf Gasgriff Salat>>

YAMAHA MOTOR DEUTSCHLAND: Glückwunsch Tim zur tollen Leistung!

Tim Holtz