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12.10.2011 Udo Greiner: Von Pforzheim nach Gibraltar und zurück

11.800 spannende Kilometer auf meiner XT660Z Ténéré. Natürlich gab es am Anfang mehr Gegenstimmen sich im August auf den Weg nach Spanien zu machen. Aber es war nun mal meine Urlaubszeit und noch etwas mehr, da mir gut sieben Wochen zur Verfügung standen. Schließlich sind schon genug Motorradreisende durch Afrika durch und ich gehe davon aus, dass es dort nicht viel kühler ist…

Die Anfahrt über durch die schweizerischen und französischen Alpen ist vom Wetter her eher durchwachsen und es gibt zunächst einige Regenfahrten. Durch die Provence und die Cevennen komme ich an der Ostküste über das Cap Rederis nach Spanien. Mein erstes Ziel sind die Ausläufer der Pyrenäen. Vor der Reise habe ich mir einige Routen ausgesucht und im Navi gespeichert. Am Ende entscheide ich aber immer nach den Gegebenheiten. Viele interessante sehr kleine Straßen und Offroad Strecken entdeckt man erst vor Ort. Tipps erhält man im Gespräch auf den Campingplätzen. Das Wetter hat seinen eigenen Kopf und im Nordwesten hängt auch in Spanien und Portugal der Regen fest.

Den ersten Hitzetest bestehe ich schließlich schon in der Region Aragon auf dem Weg östlich an Zaragoza vorbei in die Betischen Kordilleren, dem großen Gebirgszug an der Ostküste. Hier findet man viele Traumstraßen und dort oben geht auch immer ein Windchen welches ein wenig abkühlt.

Nach einer Pause am Mittelmeer am Capo de Gata breche ich auf ins Landesinnere Andalusiens. Nun kann das Thermometer auch einige Rekorde aufweisen. Zunächst staune ich in der Sierra Magina um 17:00 Uhr über 45 Grad.

In Cordoba werden es noch zwei Grad mehr. Mein Handy weckt mich zum Sonnenaufgang. In den Morgenstunden kann man angenehm fahren. Mittags eine lange Pause und abends früh einen Platz zum Übernachten finden. Die meisten Campingplätze haben einen Pool und nichts ist schöner, als nach den schweißtreibenden Nachmittagsstunden einfach im Wasser zu liegen. Motorradfahrer kommen nun meist aus Großbritannien.

Mit einem Schotten erkunde ich Gibraltar. In der Ferne sieht man Afrika. Mein Weg geht weiter an der Küste entlang bis zum Capo de São Vicente in Portugal. Zurück in Spanien durch die Extremadura. Eine Landschaft die mich absolut beeindruckt. Durch Galicien (hier finde ich wirklich das beste Essen) zum Cabo Finisterre. Dann weiter an die andalusische Küste. Schließlich findet die Reise in Kantabrien ihren abschließenden Höhepunkt. Traumstraßen mit beeindruckenden Gebirgsformationen und Schluchten. Mit den sieben Wochen Zeit im Gepäck bin ich täglich nicht viel mehr als 300 km gefahren. Ich habe mir viel Zeit zum Fotografieren genommen und immer mal wieder für ein, zwei Tage angehalten, um Land und Leute wirklich genießen zu können.

 

Zwei „Boxenstopps": Sevilla zum Ölwechsel – A Coruña neue Reifen – jeweils fachkundige und sofortige Hilfe bei Yamaha. Den Vorderreifen hatten sie z.B. nicht vorrätig. Er kam über Nacht per Kurier (ohne Aufpreis!!!) aus Barcelona.

11.800 Kilometer ohne eine einzige Panne. Alle meine Freunde mit anderen Motorradmarken waren sich einig: „Solch ein Moped musst du erst mal finden."

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