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Erik Peters - Große Asien Reise 2014 - 28.1.-25.7.2014

6 Monate reiste Erik Peters mit seiner Yamaha XT1200Z Super Ténéré durch Asien und erlebte dabei spannende Abenteuer, die demnächst auch auf einer DVD zu sehen sein werden.


6 Monate reiste Erik Peters mit seiner Yamaha XT1200Z Super Ténéré durch Asien und erlebte dabei spannende Abenteuer, die demnächst auch auf einer DVD zu sehen sein werden.


25. Juli 2014

Erik Peters besteigt zum Abschluss seiner Reise den Mount Fuji

Der Mount Fuji ist mit 3776,24 m Höhe über dem Meeresspiegel der höchste Berg Japans

Erik Peters: "Als ich vor einigen Wochen am Fuße des Mt. Fuji stand und ehrfürchtig auf diesen wunderschönen Berg blickte, da habe ich mir geschworen: wenn diese Reise endet, dann wirst Du DA OBEN am Kraterrand stehen!"

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"Nach 13.000 Kilometern mit der Yamaha XT1200Z Super Ténéré durch Japan war es soweit. Mit zwei getrockneten Tintenfischen und einer großen Flasche grünem Tee im Gepäck bin ich losmarschiert. Insgesamt neun Stunden hat die Schinderei gedauert, dann stand ich ganz oben, auf dem Gipfel des Fuji-san."

"Es war ein unglaublicher, tief emotionaler Moment dort oben im kalten Wind zu stehen und auf Japan und eine unvergessliche Reise zurück zu blicken. Ich hätte den Ort nicht besser wählen können, um diese Reise nun nach einem halben Jahr zu beenden."

In den nächsten Tagen werden Erik Peters und seine Yamaha XT1200Z Super Ténéré wieder in Deutschland eintreffen. Zunächst wird er sich von den Strapazen der Reise erholen, danach wird er dann an seiner neuen DVD arbeiten, auf die wir alle schon sehr gespannt sind.


12. Juni 2014

Erik Peters – weltreisender Fahrer einer Yamaha XT1200Z Worldcrosser - macht auf seiner Asienreise einen Zwischenstopp im Entstehungsland seiner Super Ténéré. Seine Asienreise führte ihn zunächst nach Thailand und von da aus weiter nach Japan, wo er fast 3.000 Kilometer kreuz und quer durch Honshu gereist ist.

Seit ein paar Tagen ist er nun in Hamamatsu, wo ihm vor dem Gebäude der Yamaha-Hauptverwaltung von Yamaha-Mitarbeitern ein überwältigender Empfang bereitet wurde. Schließlich bekommt man auch in Japan nicht alle Tage Besuch aus Deutschland, der dann auch noch per Achse auf einer Yamaha anreist. 

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2014-06-12-ErikPeters-YMCErik`s Kommentar: „Es war famos. Ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht mit so einem gigantischen Empfang. Als ich um die Ecke bog, standen geschätzt 100 Angestellte vor der Tür und haben applaudiert. Wirklich toll!“

Es folgte eine ausgiebige, exklusive Besichtigung des Yamaha-Werks einschließlich der Produktion, wo zurzeit pausenlos MT-07 und MT-09 vom Band rollen. Außerdem hatte er die Gelegenheit, mit dem Entwicklungsingenieur der Ténéré und R1 zu sprechen. 

Seine Reise wird ihn jetzt weiter führen nach Hokkaido, um dann vom nördlichsten Punkt Japans zum südlichsten auf Okinawa zu fahren.
Wir werden seine Reise weiter mit Spannung beobachten.


Ich liebe Japan!!!

Posted by Erik Peters on 11. Mai 2014
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Als der Taxifahrer aufs Gaspedal trat und den Wagen in Richtung Flughafen beschleunigte, konnte ich kaum fassen, dass in diesem Moment das düsterste Kapitel dieser Reise endlich beendet war. Knapp vier Wochen lagen zu diesem Zeitpunkt hinter mir, in denen ich mich mit den unfähigsten Beamten rumschlagen musste, die mir je begegnet sind. Der thailändische Zoll versteht sich gut darin, Unterlagen zu verlieren, falsche Eintragungen zu machen oder ständig irgendeinen willkürlichen Scheiß zu fordern, der zur Lösung des Problems definitiv nicht benötigt wird. Aber ich will darüber jetzt nicht mehr reden. Denn als ich wenig später im Flieger saß, habe ich mir geschworen, diese negativen Erfahrungen mit den Behörden (und es waren die einzigen Problembereiter in Südostasien) in Bangkok zurückzulassen. In meinem Gepäck waren jetzt nur noch die positiven Dinge – und ein großes Fragezeichen bezüglich dessen, was mich nun im nächsten Land erwarten würde. In Japan, dem Land der aufgehenden Sonne…

Die Ankunft in Tokio war ein Kulturschock! Was für krasse Gegensätze es doch gibt. Mir fiel schon im Landeanflug auf, wie unglaublich sauber Japan doch ist. Während man in ganz Südostasien beinahe im Müll erstickt, weil jeder seinen Scheiß einfach dort entsorgt, wo er ihn nicht mehr braucht, sucht man hier Plastiktüten, leere Dosen oder sonstigen Unrat vergebens. Japan gehört ganz sicher zu den saubersten Länder dieser Welt. Die Hauptstadt sieht aus, als würde nachts ein riesiges Heer von Reinigungskräften einmal feucht durchwischen.

Zu Beginn wird man förmlich erschlagen von neuen Eindrücken. Hier scheint einem vieles sehr vertraut aber gleichzeitig auch wieder so fremd zu sein, das man meinen könnte, man sei auf einem anderen Planeten gelandet. Ich war schon in ein paar„exotischen“ Ländern unterwegs aber das hier übertrifft alles, was ich bisher gesehen habe um Längen. Es vergehen keine fünf Minuten, in denen man nicht ständig immer wieder eine völlig neue Entdeckung macht und Dinge sieht, von denen man noch nie zuvor gehört hat und bei denen man sich fragt warum man bei uns noch nicht auf diese Idee gekommen ist…

Auch ist der „Sound“ von Tokio anders als in anderen Städten dieser Welt. Aufgrund der Tatsache, dass hier ein Asphalt verbaut wird, der jegliche Abrollgeräusche der Reifen schluckt, fehlt ein Hintergrundgeräusch, an das man sich sonst gewöhnt zu haben scheint. Man ist in der größten Metropole der Welt, kann eine Stecknadel fallen hören und hat das Gefühl, vom Boden essen zu können. Einfach unglaublich.

Bei den Dingen, die man als selbstverständlich betrachtet, macht man hier so manches mal ein langes Gesicht: So kann ich mit meiner deutschen EC-Karte in Japan kein Geld abheben, mein Telefon funktioniert hier nicht und freies WIFI ist ein absolutes Fremdwort. Selbst in kleinsten Entwicklungsländern wird es leichter sein, mal eben seine Emails abzurufen. Wer hätte das gedacht…

Was mich aber am meisten beeindruckt, ist die Freundlichkeit der Japaner! Und vor allem auch deren effiziente Arbeitsweise. Um hier ein Fahrzeug aus dem Zoll lösen und fahren zu dürfen, benötigt man unter anderem eine japanische Übersetzung des deutschen Führerscheins, eine Beglaubigung/Übersetzung des Zolldokuments „Carnet de Passages“ und eine Versicherung für das Motorrad. Nach dem was ich in Thailand erlebt habe, grauste es mir davor, den Behördengang anzutreten. Doch was soll ich sagen: hier in Japan werden Probleme SOFORT gelöst. Ich konnte es kaum fassen, dass mein Anliegen unverzüglich und mit einer von Herzen kommenden Freundlichkeit bearbeitet wurde. Ihr hättet mich mal grinsen sehen sollen… :-)

Ich bin also noch keine 48 Stunden im Land, habe demzufolge noch nicht besonders viel gesehen. Doch ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass Japan es im Ranking meiner Lieblingsländer ganz weit nach oben schaffen wird.

Ach ja, ein gängiges Klischee ist es ja, das Japan das teuerste Reiseland der Welt sei. Ich habe zu diesem Thema ein kleines Gewinnspiel auf meiner Facebookseite  gestartet. Ihr sollt einfach nur den Wert eines Warenkorbes schätzen…

25. Februar 2014

Bye, bye Baby!
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Die vergangenen zwei Wochen waren einfach nur traumhaft schön. Ich habe die Zeit mit meiner Freundin, die ich jetzt etwa ein halbes Jahr lang nicht sehen werde, aufgesaugt und viel Energie getankt. Hoch motiviert setze ich meine Reise nun alleine weiter fort und mache mich auf die Suche nach spannenden Geschichten.
In Bangkok geht es gleich weiter, wo mir ein befreundeter thailändischer Fotograf und Filmemacher „Twilight Bangkok“ zeigen möchte. Ich bin mächtig gespannt…

20. Februar 2014

2014-02-20-ErikPeters-Asien-Erik.jpgMeine Fresse, war das ein Ritt!
Nur ein paar wenige Kilometer zwar, doch die hatten es weiß Gott in sich! Nach zwei Stürzen, bei denen ich nur den stabilen Seitenkoffern zu verdanken habe, dass mein Bein noch heile ist, habe ich jenen "geheimnisvollen" Strand erreicht, von dem hier alle reden. Doch zu meiner Enttäuschung muss ich sagen, dass der nicht spektakulärer ist, als all die anderen Strände hier... Egal, ich habe es dorthin geschafft!


Trotz Prellungen, Kratzern und blauen Flecken würde ich das Ganze aber jederzeit wiederholen. Warum? Weil es einfach geil war...

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Start mit Hindernissen

Posted by Erik Peters am 9. Februar 2014
 
Fünf Tage bin ich nun in Bangkok – an vier davon bin ich durch die bürokratische Hölle gegangen…
Eigentlich hatte ich gedacht es würde ein Kinderspiel werden, mein Motorrad nach der Ankunft in Thailands Hauptstadt in Empfang zu nehmen. Wenn es hoch kommt fünf bis sechs Stunden hatte ich dafür veranschlagt. Eine sehr optimistische Schätzung, bei der ich die Rechnung leider ohne den Wirt gemacht habe. Der saß in diesem Fall in Gestalt eines Sachbearbeiters in einem Konsulat in Essen und hat mich durch ein falsches Buchstabenkürzel im Visum (“O” anstatt “TR”) vom einfachen Touristen in die Kategorie derer beförderte, die mit einer Thailänderin verheiratet sind und hier einen Wohnsitz haben. Diese Personen dürfen jedoch nur dann ein Fahrzeug ins Land einführen, wenn zuvor ein Einfuhrzoll in Höhe von 140% des Fahrzeugneuwertes berappt wurde. In meinem Fall fast 20.000 Euro – ein Vielfaches dessen, was ich für die gesamte Reise einkalkuliert habe. Im Grunde genommen braucht man als Deutscher Tourist eigentlich gar kein Visum. Ich habe jedoch eins beantragt, da ich flexibler reisen möchte. Andernfalls müsste ich sonst alle Nase lang einen sogenannten “Visa-run” machen, sprich kurz aus Thailand aus- und wieder einreisen, um dann wieder für weitere 14 Tage bleiben zu können, ehe die Prozedur wiederholt werden muss. Ein Stress, den ich mir nicht antun wollte.

Das Schuldeingeständnis des Konsulats brachte den Durchbruch
Als der erste Zollbeamte auf das Visum im Pass deutete und immer wieder was von “Category “O” faselte, dachte ich noch, dass sich dieses Problem schnell aus der Welt schaffen ließe. Mitnichten! Mein Frust stieg mit jedem Uniformierten, der mir den Reisepass kopfschüttelnd zurückgab, um mich an immer weitere Vorgesetzte zu verweisen. Als selbst die Chefin der  Zollbehörde schließlich sagte, sie könne nicht gegen Vorschriften verstoßen, war ich fix und fertig mit den Nerven.
Ich habe es auf die nette, die forsche, die schleimige und auch die  verzweifelte Tour versucht. Alles ohne Erfolg. Was folgte, waren knapp 300 Kilometer,  die ich in den nächsten zwei Tagen mit dem Taxi durch Bangkok von einer Behörde zur nächsten gefahren bin. Wer die Stadt kennt, der weiß was das bedeutet. Es war der Horror…
Ich hatte mein Motorrad innerlich schon abgeschrieben, als sich Theelatee, eine Mitarbeiterin der Firma Yuse Logistics, die mein Motorrad nach Asien transportiert hat, einschaltete. Sie hat sich zwei Tage lang unglaublich für mich ins Zeug gelegt – hat nochmal beim Chef der Einwanderungsbehörde vorgesprochen, hat mit der Botschaft in Frankfurt telefoniert und mich zu den verschiedensten Ämtern begleitet. Gestern um 16 Uhr habe ich dann endlich die  entscheidende letzte Unterschrift bekommen. Obwohl für die Zollbeamten zu dieser Uhrzeit eigentlich schon das Wochenende begonnen hätte, hat Theelatee die Zöllner dazu überredet, für mich doch bitte eine Ausnahme zu machen. Sage und schreibe NEUN Angestellte haben zwei Stunden ihrer Freizeit geopfert, damit ich endlich meine geliebte Super Ténéré in Empfang nehmen konnte. Was für ein Moment!!! Mir standen die Tränen der Freude in den Augen, als ich endlich auf dem Motorrad saß und mir den Weg in die Stadt gebahnt habe.

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Theelatee – “Superwoman” im Kampf gegen ausufernde Bürokratie
 
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Völlig unbeschadet konnte ich meine Yamaha in Empfang nehmen

Nachdem ich die letzten Tage in einer Bruchbude  35 Kilometer außerhalb der Stadt am Flughafen verbracht habe, werde ich nun noch ein paar weitere hier in dieser aufregenden Metropole verbringen. Zu all  der Freude ist heute auch noch meine Freundin gekommen. Nachdem wir die Stadt und deren Nachtleben unter die Lupe genommen haben, wollen wir weiter gen Süden fahren. Mich zieht es auf irgendeine schöne Insel, wo weit und breit keine Uniformen zu sehen sind…


Der Countdown läuft! In wenigen Tagen beginnt für Erik Peters ein weiteres, ganz großes Abenteuer und wir sind schon ganz gespannt auf seine Berichte.

Posted by Erik Peters am 28.1.2014

Erik Peters:
"Gestern habe ich mein Motorrad und meine Ausrüstung verladen. Als mein verschnürtes und verzurrtes Bike endlich frachtfertig vor mir stand, da hat das neue Abenteuer mit Wucht in meinem Kopf begonnen. Ich wusste haargenau, wie es sich anfühlen wird, wenn ich die Super Ténéré in wenigen Tagen wieder in Bangkok in Empfang nehmen werde. Ich konnte Thailand riechen, die Schwaden heißer Luft auf der Haut spüren und den angenehmen Lärm dieser wabernden Metropole hören. In zehn Tagen ist es so weit…"
 
"Ich habe mir vorgenommen, intensiv von meiner etwa 5-6-monatigen Reise durch Südostasien und Japan zu berichten. Ich freue mich riesig darauf und habe viele, viele Ideen im Kopf, die danach schreien, umgesetzt zu werden..."


Das Motorrad und die Ausrüstung sind verpackt und werden von Yusen Logistics nach Bangkok geflogen.

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