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Hier können Sie die Pressezitate zu den Yamaha ATV Modellen nachlesen....


ATV-u-Quad.jpg 09-10/2015

Grizzly 700 Modell 2016 - schon gefahren

"Die neue große Grizzly überzeugt mit Leistung und problemlosem Fahrverhalten. Man hat es geschafft, ein gutes ATV noch einmal zu verbessern."


Quadwelt.jpg 14. September 2015

Grizzly 700 - EIN BÄRENSTARKER AUFTRITT

„Yamaha ist immer wieder für Überraschungen gut. Nun haben die Japaner den guten alten Grizzly700 für die Zukunft fit gemacht. Bei einem Presse-Event in Norwegen konnten wir den großen Bär noch mal ganz neu kennen lernen.“
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YFZ450R –AUFGEWERTET
„Endlich gibt es neben optischen Retuschen wieder nennenswerte technische Änderungen bei Yamaha. Äußerlich zeigen sich beim aktuellen Supersportler, dem YFZ 450R, kaum Unterschied zum Vorgängermodell. Doch unter den blau-weißen Plastiks hat sich einiges getan. Angefangen beim Motor, der dank vieler Detailmodifikationen noch einmal an Leistung zulegt. So wurde unter anderem das Verdichtungsverhältnis von 11,4 auf 11,8:1 erhöht, die Steuerzeiten geändert sowie der Öffnungswinkel der Drosselklappe optimiert. Mit seinem geänderten Einspritzkennfeld wird der Motor 2014 um bis zu zehn Prozent sparsamer. Auch ein neuer Schalldämpfer trägt zur besseren Schadstoffbilanz bei. Mittels einem kompakten Sekundärluftsystem, das einen Teil der Frischluft aus der Airbox nimmt und in den Abgaskanal einspeist, werden nahezu alle bisher unverbrannten Kohlenwasserstoffe im heißen Abgas verbrannt. So arbeitet der wassergekühlte Einzylinder sauberer - und das bei vermindertem Benzinverbrauch und verbesserter Leistung.“
„Das eigentliche Highlight des 2014er Modells ist allerdings die Anti-Hopping-Kupplung, die in der YFZ erstmals in Serie in einem Sportquad verbaut ist. Was im Profisport sonst oft nachgerüstet wird und beispielsweise in der Supermoto-Szene zum unbedingt benötigten Equipment zählt, ist im Quadbereich bisher in Serie noch nicht zum Einsatz gekommen. Eine Anti-Hopping-Kupplung verhindert beim harten Anbremsen vor engen Kurven und gleichzeitigem Runterschalten um mindestens zwei Gänge, eine zu starke Bremswirkung auf die Hinterräder. Die blockieren sonst und verlieren durch unkontrolliertes Hopsen den Bodenkontakt. So lange die Räder in der Luft sind, kann weder Gas gegeben werden, noch unterstützen die Heckpneus den Bremsvorgang. Außerdem erfordert die Kupplung weniger Kraftaufwand, was auf Dauer konditionsschonender ist.“


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Grizzly 700 EPS WTHC – SAUBERER GRIZZLY
„Die Grizzlys von Yamaha sind seit je her in der Szene als zuverlässige und robuste All Terrain Vehicle bekannt.“
„Für 2014 möchte die US-Umweltschutzbehörde EPA im Land der sonst unbegrenzten Möglichkeiten die Abgasnormen für ATVs verschärfen. Um dann weiterhin im Kernmarkt mitzumischen, mussten die Japaner reagieren und sich mit ein paar Modifikationen in Stellung bringen. Die neuen Richtlinien kommen uns allen zugute. Denn die Yamaha Ingenieure haben ganze Arbeit geleistet. Sie haben es geschafft, Leistung und Drehmoment des großen Grizzly trotz geringerem Verbrauch zu steigern. Im Vergleich zum 2013er Modell soll sich das WTHC etwa 30 Prozent weniger aus dem Spritfass genehmigen.“
„Rein äußerlich hat sich am wassergekühlten Einzylinder mir 686 ccm Hubraum nichts getan, die Priorität lag mehr auf den „inneren Werten“. So dreht sich nun gut verborgen eine neue Nockenwelle, deren geänderte Ventilsteuerung eine geringere Überlappung bewirkt. Mit dem neu entwickelten Zylinderkopf mit dachförmigem Brennraum und Kolben aus Schmiedestahl ergibt sich ein erhöhtes Verdichtungsverhältnis von 10: 1. Außerdem kommen nun leichtere Ausgleichswellen zum Einsatz. Um den höheren Drehmoment- und Leistungswerten gerecht zu werden, musste das Pleuellager verstärkt werden, während das Pleuel selbst dank veränderter Wärmebehandlung widerstandsfähiger ist. Um die Auflagen der amerikanischen Umweltschutzbehörde zu erfüllen, nutzt Yamaha einen Wabenkanal-Katalysator und ein Sekundärluftsystem, das durch Frischluftzufuhr im Auslasskanal die bis dahin unverbrannten Kohlenwasserstoffe verbrennt.“
„Als zentrale Einheit des Motormanagements sorgt ein neues Steuergerät mit geändertem Einspritz- und Zündungskennfeld für optimierte Leistung und durch eine neue Software für das Sekundärluftsystem für geringeren Schadstoffausstoß. Für mehr Fahrkomfort spendeten die Entwickler dem großen Bären leichtere Reifen, eine neue Radaufhängung mit 30 Millimeter längeren Doppelquerlenkern und eine um bis zu 60 Millimeter breitere Spurweite. Zudem soll sich das bisher schon gute Handling durch eine überarbeitete Lenkgeometrie und aktualisierte Software der EPS-Lenkung weiter verbessert haben.“


Quadjournal.jpg 04/2013

Test Grizzly 700

„Mit dem Modell Grizzly 700 begründete Yamaha endgültig die neue Ära der SUV-ATVs, also der ATVs. die nicht nur reine Zweckmaschinen sein wollten, sondern zum sportlichen Ritt geeignet sind. Und tatsächlich: Mit ihrem geringen Gewicht unter 300 kg, einem 47 PS starken Motor und der elektrischen Lenkunterstützung muss sich so manches großhubigeres ATV vor diesem großen Yamaha Bären in acht nehmen.“

„Sowohl bei langsamen als auch bei schnellem Kurventempo erweist sich die Grizzly als quirlige und sicher zu führende Kurvenkünstlerin.“

„Besonders angenehm in engen Passagen ist der auffällig geringe Wenderadius des ATVs.“

Fazit

„Das Klassenziel ein leichtes und dennoch Big-ATV mit großer Leistung auf die Tatzen, pardon, Räder zu stellen ist Yamaha mit der 700er Grizzly definitiv gelungen. Federung, Fahrzeuggewicht, Motorisierung und nicht zuletzt das EPS harmonisieren hervorragend miteinander.“

„Reicht das gute Gesamtpaket heute noch gegen die großhubige und mittlerweile ebenfalls mit Servolenkung ausgestattete Konkurrenz aus? Die Frage kann ich mit einem uneingeschränkten Ja beantworten. Zwar unterliegt die Grizzly in Punkto Höchstgeschwindigkeit und nackter Motorleistung Fabrikaten wie Can Am oder Polaris mit 800 Kubik Hubraum und mehr doch in Bezug auf das ihr ursprünglichste Konzept der Agilität bei niedrigem Gewicht und der daraus resultierenden einfachen Handhabbarkeit setzt sie auch heute noch Maßstäbe.“



Quadwelt.jpg 02/2013

 

Yamaha Grizzly - Bäriger Dauerbrenner

„Die Mitarbeiter von Yamaha sind eisern. Sie lassen sich auch von keinem noch so gewieften Redakteur aus der Reserve locken. Selbst wenn die Spannung ins Unerträgliche steigt, halten sie dicht was Neuheiten betrifft. Presse und Szene erfahren erst an einem bestimmten Stichtag, welches Modell als nächstes im Werk vom Band läuft. Damals war das ein kantiges, beinahe klobiges ATV mit dem Namen Grizzly. Benannt nach einem der größten Landraubtiere der Welt. So eins hatte die Welt noch nicht gesehen. Die Sensation war der Hubraum und die damit verbundene Leistungsentfaltung. 600 ccm stellte vor 15 Jahren das obere Ende der Skala dar. Für ein Arbeitsgerät beinahe schon zu viel - dachte man damals.“

„Doch die Szene dachte gar nicht daran, mit der Neuvorstellung nur Holzanhänger und Schlegelmäher zu ziehen. Man entdeckte rasch das Potential des "Überquad" - wie die Fachpresse den Grizzly taufte. Endlich war ein Freizeit und tourentaugliches ATV erhältlich, welches neben der Leistung auch noch alles andere hatte, was man im Gelände zum Fortkommen benötigt: zuschaltbarer Frontantrieb, Automatikgetriebe - Ultramatic genannt - mit Motorbremse, einstellbare Federelemente. Topp! Das gab es bis dahin noch nicht. Schon drei Jahre später legten die Japaner noch eins drauf. Die Europäer durften sich 2011 zum ersten Mal an den 660er Grizzly herantasten. Im italienischen Cortina d'Ampezzo fand sich das richtige Ambiente um erstmals die Vorzüge des Offroadwanderns und Tourenfahrens in den Fokus der Betrachtung zu stellen. Technisch hatte man in das moderne Design zu den bereits genannten Merkmalen die Differentialsperre vorn und die Einzelradaufhängung hinten eingefügt. Das Paket war bahnbrechend und inspirierte die Mitbewerber zu Höchstleistungen, um dem neuen Bären Paroli zu bieten. Und sprach man von ATV's, war man schnell beim Grizzly angelangt und verglich alle anderen mit ihm.“

„Der Kompromiss aus Höchstleistung und Gewicht brachte mit dem abgestimmten und leistungsfähigen Fahrwerk eine Agilität, die Ihresgleichen suchte. Mit einem Grizzly hat man beim Fahren das Gefühl, auf einem viel leichteren Fahrzeug unterwegs zu sein. Hier zeigt sich die große Erfahrung der Ingenieure bei der Entwicklung des Bären. 50 hatte man der aufstrebenden Szene einen ungeahnten Vorschub geleistet. GrizzIys haben ganz sicher einen Anteil an dem Boom, der zu dieser Zeit auch Deutschland erfasste.“

„Die USA sind und bleiben der Hauptabsatzmarkt unserer vierrädrigen Kumpels. Der Grizzly wird inzwischen auch dort produziert. Doch bisweilen kam und kommt es vor, dass wir auf dem alten Kontinent als Erste von Neuheiten erfahren. Zwar immer noch nach den verschwiegenen Mitarbeitern von Yamaha, aber immerhin vor den Amis. Ätsch! Denn den 700er Grizzly, als erstes ATV mit elektronischer Lenkunterstützung, fuhren wir zunächst in Polen im Juni 2006 und danach in zahlreichen Tests, Vergleichen, Touren und Rennen. Seitdem bildet das Flaggschiff die Speerspitze der Modellpalette, welche zu beinahe 100 Prozent der in Amerika entspricht. Kurz nach der Einführung des 700ers wurden alle Yamaha-ATVs in Grizzly umgetauft. Auch die kleineren Hubraummodelle, die bisher nach weniger großen Bären in der Natur Kodiak oder Bruin (Braunbär) hießen.“

„Das war klug von Yamaha, denn inzwischen hatte man bei dem Begriff ATV den Grizzly vor Augen. Der andauernde Erfolg im Markt beruht gerade in der Kontinuität. Der Grizzly, egal mit welchem Hubraum, zeichnet sich durch Zuverlässigkeit, Kraft und Wendigkeit aus. Die Fahrzeuge sind für den harten Einsatz konzipiert und gebaut. Technisch wird ganz bewusst auf Gimmicks verzichtet, nur Sinnvolles eingebaut. Immer steht ganz klar die Funktionalität an erster Stelle. Es mag mittlerweile ATVs geben, die mehr PS haben, mehr Hubraum, aber diese Kraft muss auch erst einmal in Vortrieb umgesetzt wer· den. Das kann je nach Untergrund durchaus schwierig sein. Eine 1000er mit irrsinnigen PS-Zahlen kommt nicht voran, wenn die Räder durchdrehen. Fahrer von Fahrzeugen mit mehr als 70PS müssen diese Leistung sinnvoll um - und einsetzen können. Und so ist eine zu große Höchstleistung nicht immer von Vorteil. Vor allem, wenn der Fahrer über wenig Erfahrung verfügt. Und so beginnt die Aufstellung der Bärenfamilie schon bei 125 ccm.“

„Einfacher kann ein ATV kaum sein. Daher findet Yamaha Motor Deutschland in Neuss die Kundschaft für dieses Modell oft bei Vermietern. Die Einsatzgebiete sind das Transportieren von leichter Ladung, Hilfe bei der Bewässerung, Unterstützung in der Tierhaltung oder die einfache Fortbewegung auf dem Arbeitsgelände. Bei einem Minimum an Wartung hat man ein bequemes, leichtes und zuverlässig arbeitendes ATV.“

„Seit etwas mehr als einem Jahr ist der 300er im Programm. Der Hecktriebler ersetzte in Europa den 350er 4x4. Unser Testfazit in der Ausgabe 06-2011 lautete: Der Grizzly 300 ist mit Allroundtalenten ausgestattet, was ihn zum typischen Vertreter seiner Klasse macht. Allerdings mit gehobenem Anspruch. Motorleistung und Handling sind den Konkurrenten in diesem Segment deutlich überlegen. Abstriche muss der Käufer in der Ausstattung machen, die tatsächlich auf das Wesentliche des zugedachten Einsatzgebietes beschränkt wurde. So erscheint der günstige Einstandspreis mangels der Zulassung - sie ist hierzulande nun mal gefragt - in einem etwas anderen Licht. Rechnet man die oben drauf, so sind die Mitbewerber im Vergleich wieder günstiger. Aber keinesfalls besser! Darüber bleibt es interessant. 450, 550 und schließlich 700 Kubik decken die Mittelklasse ab, während der große Bär es getrost mit der aufgemotzten Konkurrenz der neuen Oberklasse ab etwa 750 ccm aufnehmen kann. EPS elektrische Lenkunterstützung – kann man ab dem 450er erhalten, das IRS Fahrwerk weist er ebenfalls auf, wenn es der Kunde wünscht. Das liegt alles so nah beieinander, dass mancher ins Grübeln kommt, welchen der großen Bären er nun nehmen soll. Durchdachte Baugruppen für den Geländeeinsatz und die Maxime, dass die unvorstellbare Leistung für ein ATV auch einfach zu händeln sein muss, ist quasi serienmäßig eingebaut. Apropos gebaut: Rüstet Yamaha doch noch auf? Bauen die einen noch stärkeren Grizzly? Okay, der 700er reicht, aber schön wär's und Zeit ist's allemal. Die Spannung ist unerträglich! Wir riefen bereits bei Yamaha an. Die sind eisern - es ist nichts in Erfahrung zu bringen!“


Quadwelt.jpg 5/2012 - Oktober

Grizzly 450 Widerstandsfähig - Teil 2

„Spricht man von ATV hat man oft das Bild des Grizzly von Yamaha vor Augen. Der japanische Bestseller ist von 300 bis 700 Kubik erhältlich und steht wie kaum ein anderes Fahrzeug für Geländetauglichkeit. Schon in der vorherigen Ausgabe schauten wir einem Bären unters Kunststoffkleid und prüften seine inneren Werte. Denn neben Fahrdynamik und Handlichkeit sind es auch verborgene Details, die ein ATV einsatzbereit und nutzbar machen.“  

„Früher war alles besser! Eine häufig gehörte und oft geäußerte Redewendung. Trifft aber nicht zu! Jedenfalls nicht, was Yamaha's Grizzly betrifft. Das Aushängeschild der Marke im ATV-Bereich wird ständig verbessert. Insbesondere in der Mittelklasse, die derzeit wieder heiß umkämpft wird, lassen sich die Japaner nicht lumpen.“

Im Detail

„Früher war alles besser stimmt zunächst mal nicht, was das Antriebsaggregat betrifft. Früher war es nämlich das gleiche. Schon 2003 arbeitete im Kodiak 450 derselbe Einzylinder wie heute. Schön mit Vergaser befeuert, zuverlässig und robust. Das ist bezogen auf die Durchhaltefähigkeit und den Einsatz im Gelände schon mal eine sichere Bank. Ausgereift nennt man sowas, wenn einem Treibling über Jahre der Modellpflege sämtliche Macken ausgetrieben worden sind. Dieser Zweiventil-Motor entwickelt seine Kraft schon bei niedrigen Drehzahlen und macht den Grizzly 450 zu einem Klettermaxen. Dank eines neuen Generators mit einer Maximalleistung von 320 Watt können z.B. eine Winde oder andere elektrische Verbraucher problemlos betrieben werden. Moderne Batterie-Technik macht zugleich den Seilzugstarter überflüssig. Der Wegfall spart Gewicht und räumt dem Fahrer mehr Platz im Fußbereich ein. Also abgenommen? Oh - sieht man ja gar nicht! Wo denn? Von einer Dame bekäme man eine Ohrfeige, der Bär offenbart dagegen, wo das Sparpotential lag, um mehr Fahrspaß zu generieren. So wurde der neue einteilige Rahmen stabiler und verwindungssteifer ausgelegt und gleichzeitig um 2,7 Kilogramm abgespeckt. Hier und da ein paar Gramm, macht insgesamt vier Kilogramm. Immerhin. 26 PS stellt das Aggregat bereit. Genug, um im Gelände gut voran zu kommen. Zu wenig, um dem Fahrer die Arme lang zu  ziehen. Bucklige Hindernisse sollten vorausschauend angegangen werden, denn zum Lupfen der Vorderräder braucht es schon Unterstützung.“

„Das Fahrzeug ist so kompakt, dass es absolut manövrierfähig ist. EngstelIen, kippelige Passagen, Trails - hier fühlt sich der mittlere Bär so richtig gut aufgehoben. Der Bärenbändiger auf der Sitzbank hat viel Bewegungsfreiheit. Bewegungsfreiheit haben auch die Federelemente. Einzeln aufgehängt ergibt sich eine Bodenfreiheit von 245 Millimetern. Davon motiviert, wagt man sich gerne weiter vor, auch in felsiges Terrain. Der Bär ist gut geschützt von unten und auch die A-Arms sind gegen Schläge gefeit. Im Wasser schützen mehrfach abgedichtete Steckverbindungen aus dem Bootssport die Elektrik vor Ausfällen. Protektoren und Kappen wo auch immer das wichtig ist. Wir wissen um diese Ausrüstung, seit wir für die letzte Ausgabe tief unter den Bärenpelz - sprich das Plastikkleid - blicken konnten. Das ist vorbildlich und abseits der befestigten Wege oder gar Bebauung extrem beruhigend. Serienmäßige Maxxis-Bereifung sorgt für den nötigen Gripp. "Einfach schön zu fahren", resümiert unsere Testfahrerin und bezieht diese Aussage auch auf den Vergleich mit anderen Mittelklasse-ATVs. Zur Geländetauglichkeit gehört auch der Schutz vor dem Element Wasser. Denn das kann einem Motor und Getriebe schwer zusetzen. Darum gibt es neben den erwähnten Steckverbindern hochgelegte Ansaugtrakte und Entlüftungen. Stöpsel an den tiefsten Stellen des Getriebe- oder Luftfilterkastens erleichtern das Ablassen eingedrungenen Wassers nach einer Durchfahrt.“

Vorankommen

„Schließlich ist auch das Ultramatic Getriebe des großen Bruders Grizzly 700 an Bord. Sie arbeitet mit einer Fliehkraftkupplung und einem Freilauf. Diese Konfiguration gewährleistet unter allen Bedingungen die erforderliche Riemenspannung und verhindert weitestgehend ein Durchrutschen des Keilriemens, was wiederum dessen Lebensdauer erhöht. Darüber hinaus erlaubt das System den Einsatz der Motorbremse, so dass auch steile Gefällstrecken sicher bewältigt werden können. Apropos Bremsen: Hinten arbeitet wartungsarm - eine Mehrscheibenbremse im Ölbad. Die wurde komplett überarbeitet und sitzt nun auf dem Antriebskegelrad. Auf diese Weise konnte das Bremsgefühl und die Rückmeldung verbessert werden. Die neue Auslegung umfasst einen Bremssteiler, der Wartungsarbeiten erleichtert. Zusammen mit den hydraulisch betätigten Scheibenbremsen auf der Vorderachse sorgt die hintere Mehrscheibenbremse unter allen Bedingungen für eine gleichbleibend hohe Bremsleistung. Das passt! Groß gewachsene Fahrer werden sich dauerhaft wohl gegen die gebückte Fahrhaltung im Stehen was einfallen lassen. Höherer Lenker etwa. Der Grizzly 450 ist absolut geländetauglich! Von den "versteckten", aber auch den offensichtlichen Features können sich manche Mitbewerber mehr als nur eine Scheibe abschneiden. Ein weiterer Klassiker ist der Transport bzw. der Utility-Einsatz. Wir denken an Expeditionen, Erkundungsfahrten oder ähnliches, wo Transportkapazität auf die erwähnten Detaillösungen und die Handlichkeit treffen. Nicht immer haben eingesetzte Fahrer absolut Ahnung von der Technik. Oft verfügen sie nur über eine Einweisung und vielleicht über Fahrkurse- oder etwas -praxis. Sie nutzen die ATVs und ihre Möglichkeiten und müssen nicht unbedingt wissen, wie alles im Detail funktioniert. Umso wichtiger ist die Zuverlässigkeit und die Beschränkung auf wenige Handgriffe zur Fortbewegung. Ebenso die Kenntnis der Details, die einen wirklich voranbringen. Davon hat der Grizzly reichlich.“

Der tut's!

„Wir haben das alles ausprobiert. Das, was uns der Prospekt von Yamaha verspricht, aber auch was uns der Strip in der Werkstatt als machbar erscheinen ließ. Der 450er ist den Anforderungen der Mittelklasse gewachsen. Kompakte Maße, geringes Gewicht, gepaart mit Allrad, Untersetzung und Getriebesperre machen ihn zur Empfehlung in der Klasse. Nicht umsonst ist der "Grizzly" seit Jahren ein Bestseller. Ach ja - EPS' Da war doch was. Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung reduziert die erforderlichen Lenkkräfte spürbar und wirkt Ermüdungserscheinungen bei langen Fahrten und Arbeitseinsätzen entgegen. Darüber hinaus dämpft EPS das Zurückschlagen der Lenkung im Gelände. Technisch ist die Servolenkung des Grizzly 450 EPS mit der des Grizzly 700 EPS identisch, wurde aber auf die einzigartige Fahrdynamik des Mittelklasse- ATV abgestimmt. Damit wird er noch besser gebändigt, der Bär, der in seinem Element widerstandsfähig und angepasst ist. Wie der Grizzly im Tierreich. Und so war früher auch nicht alles besser. Nein heute ist der Grizzly mindestens gleich gut, wo er sich bewährt hat, oder besser wo es Sinn macht.“


QuadMagazin.jpg 05/2012

WELCHES ATV?

 

"Auch in unserem zweiten Vergleichsteil der Halbliter-ATVs kommt es sehr auf die persönlichen Bedürfnisse an, für welches der fünf von uns gefahrenen Fahrzeuge man sich entscheidet. Diesmal bietet die Auswahl ein breit gefächertes Angebot vom günstigen Einsteiger über ALLROUNOER UNO SONNYBOYS BIS HIN ZUM SPEZIALISTEN FÜR DEN ARBEITSEINSATZ."

"Zum Schluss waren es Nuancen, die den Gesamtsieger kürten. Das Fahrzeug von Yamaha hinterließ in der Redaktion den rundum gelungensten Eindruck und blieb außerdem noch unter der magischen 10 000 Euro Marke."

2012-08-08 QuadMagazinTip-Grizzly550EPS.jpg YAMAHA GRIZZLY 550 EPS
"Die japanischen ATVs gelten seit langem schon als Leistungs- und Qualitätsgaranten. So auch die 550er Grizzly von Yamaha. Das Fahrzeug stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass man auch mit einem 500er Motor aus der Halbliterklasse eine Menge ATV bekommt. Mit dem Blick fürs Detail ist der Allradler entwickelt worden. Er liefert auch heute noch eine beachtliche Leistung ab, obwohl sich in technischer Hinsicht in den letzten Jahren nichts getan hat. Dank Servolenkung und Stahlrohr-Gepäckbrücken ist die Yamaha gut für den Arbeitseinsatz vorbereitet."

QuadMagazin.jpg 05/2012

Farbericht Grizzly 550 EPS

ARBEITSTIER

„Der Volltreffer für den professionellen Einsatz" - mit dem YAMAHA GRIZZLY ist man für den langen Arbeitstag gewappnet - man kann aber auch viel erleben und sich stundenlang Offroad bewegen, ohne dass es gleich in Arbeit ausartet."

„Seit 2008 setzt man bei dem Erfolgsmodell in der Mittelklasse auf den flüssigkeitsgekühlten 558 ccm-Einzylinder mit vier Ventilen, obenliegender Nockenwelle und elektronischer Einspritzung. Die knapp 40 PS sind völlig ausreichend für das Mittelklasse-ATV und auch ohne weiteres „Downsizing“ liegt der Verbrauch stets im grünen Bereich. Die Ausstattung ist, wie man es für den Preis erwarten kann: Fein. Es fehlt an nichts und wer einmal in den Genuss einer elektronischen Servolenkung kam, wird dieses Feature nicht mehr missen wollen - für den deutschen Markt ist diese Luxus-Ausstattung, die den Preis ordentlich anhebt, eh schon Serie. Die Yamaha ist sicher kein Spielzeug für den Gelegenheitsfahrer, sondern ein ausgereiftes Arbeitsgerät mit hohem Nutzwert und Freizeittauglichkeit.“

„Von den Abmessungen unterscheidet sich das 558er kein bisschen von der großen Schwester mit knapp 700 Kubikzentimetern. Der Blick in die technischen Daten verrät zudem, dass die Yamaha ausreichend robust für jeden Einsatz ist: Das vollbeladen am Zuladungslimit rund eine halbe Tonne schwere Gerät darf zusätzlich noch 600 Kilogramm an den Haken nehmen - dank Untersetzung und Vierradantrieb auch im Gelände kein Problem. Das Fahrgestell, oder besser gesagt, der Stahlrohr-Rahmen, ist großflächig mit einem stählernen Unterbodenschutz gegen Beschädigungen geschützt. Die Räder sind jeweils einzeln, an robusten Doppelquerlenkern aufgehängt. Da die Reifen nur mit traktionsfördernden 0,5 bar Luftdruck befüllt sind, wird auf das feine Ansprechverhalten der Dämpfer weniger Wert gelegt. Die Stoßdämpfer sind nur in der Federvorspannung einstellbar und bieten sowohl vorne 180 wie hinten 230 Millimeter Federweg. Dass im Umkehrschluss zu "Qualität hat ihren Preis" für den Preis auch Qualität geboten wird. erkennt man, wenn man sich die sorgfältige Abdichtung der Lager und Gelenke des Antriebs ansieht. Die großzügig geländetaugliche Bodenfreiheit von knapp 30 Zentimetern bereitet eine übersichtliche Sitzhöhe von 90 Zentimetern. Die Sitzbank bietet genügend Platz für gemütliches Cruisen, selektives Trailen oder sportliches Rasen allerdings nur für eine Person. Der mit 85 Kilogramm belastbare Heckträger kommt bei normalen Fahrmanövern nicht in die Quere - sollte er doch, ist der Kontakt mit dem Stahlrohrgestell eher unfreundlich. An der Vorderseite gibt es ebenfalls einen praktischen Gepäckträger, der mit weiteren 45 Kilogramm beladbar ist. Für Schlüssel. Handy und weiteres Zubehör, das auf Tauchstation im Schlamm nicht nass werden soll gibt es praktische, abgedichtete Fächer.“

„Der hohe, genau richtig gekröpfte Lenker sorgt für eine entspannte Sitzposition. Dank der elektronischen Lenkunterstützung Electric Power Steering, kurz EPS, muss man auch keinen ausschlagenden Lenker mehr fürchten. Die Bedienelemente am Lenker sind gut erreichbar und geben von der Funktion keine Rätsel auf. Das digitale Cockpit liegt übersichtlich im Blickfeld und bietet zudem alle notwenigen Information.“

„Zündung an und los. Der Vierventiler schnurrt leise und vibrationsarm los. Leichtmetall-Prallbleche im Edelstahl-Schalldämpfer dämpfen den Sound. Die Mikuni-Einspritzanlage wurde exakt abgestimmt, um auch bei extremen Bedingungen und Temperaturen zuverlässig zu funktionieren. Der Zylinder wurde ebenfalls für hohe Belastungen ausgelegt und mit Keramik beschichtet.“

Das Grizzly 550 EPS ist wie geschaffen für den harten Arbeitseinsatz

„Zusammen mit einem leichten Schmiedekolben bietet er so eine höhere Standfestigkeit und eine sehr gute Wärmeableitung, was besonders beim Arbeitseinsatz gefordert wird. Ein weiterer positiv auffallender Punkt sind die kaum wahrnehmbaren Vibrationen durch den gummigelagerten Motor mit einer über Zahnräder angetrieben Ausgleichwelle für ermüdungsfreies Fahren. Ist der Wahlhebel des stufenlosen Ultramatic-Automatik-Getriebe erst einmal in einer der gut ablesbaren Fahrpositionen, ist Schluss mit der Theorie. Der Single zieht ruhig, aber souverän vorwärts. Schon auf den ersten Metern fällt einem der Komfort auf, den das EPS vermittelt. Wie ein Lenkungsdämpfer, der gleichzeitig die Lenkkräfte minimiert. Der zusätzliche Clou dabei ist, dass das System auch noch geschwindigkeitsabhängig arbeitet, also bei geringem Tempo wenig dämpft und bei Highspeed mehr. Der flotten Fahrt über zerfurchte Feldwege steht also nichts im Wege. Der Geradeauslauf ist gut und die Leistung reicht auch bei hoher Geschwindigkeit noch für einen gepflegten Drift auf losem Untergrund. Im schwereren Gelände geht es in der Low-Stellung weiter. Die Gasannahme am leichtgängigen Daumenhebel ist auch hier schön kontrollierbar, und trotz Low steppt der Bär. Genüssliche Power-Wheelies an Kuppen oder Auffahrten machen ebenso viel Spaß wie extremes Suhlen im tiefen Matsch und Schlamm. Bis man wirklich in den Allrad-Modus wechseln muss, vergeht viel Zeit. Apropos Zeit, die vergisst man schnell mit dem Grizzly da die Fahrerei so kräfteschonend ist. Selbst unmögliche Sprünge in unbekanntes Gelände, mit der garantiert den Lenker aus den Händen schlagenden Landung in tiefen, quer verlaufenden Spurrinnen -lässt den Grizzly kalt. Passagen in denen Allrad-Antrieb samt zuschaltbarer Differentialsperre nötig sind, muss man suchen und es sich dann erst einmal trauen, sie zu fahren. Selbst wenn das Wasser droht in die Stiefel zu laufen, schnorchelt sich der Single noch durch. Die Ansaugöffnung liegt recht weit oben und auch der Antriebsriemen ist relativ gut gegen Ausfälle geschützt. Trotz der üppigen Sitzhöhe und dem daraus resultierenden Schwerpunkt fühlt sich das 550er dank üppiger Spurweite und langem Radstand auch bei schrägen oder steilen Auffahrten sicher an. Völlig unproblematisch sind außerdem die Bremsen, die dank Doppelkolben-Bremszangen vorne und hinten, egal ob nass oder trocken, kraftvoll zupacken. 9595 Euro sind natürlich heftig, doch der Gegenwert kann sich sehen lassen.“

Der Traum vom ermüdungsfreien Fahren wird dank Servolenkung wahr

2012-08-08 QuadMagazinTip-Grizzly550EPS.jpg Natürlich können andere Mitbewerber auch viel, doch in allen Punkten überzeugt eben nur die Yamaha: Ausstattung, Verarbeitung und Fahrverhalten sind perfekt. Kein Wunder also, dass die Grizzly auch auf dem Gebrauchtmarkt noch gute Preise erzielt. Das Fahrzeug ist gemacht für den harten Arbeitseinsatz mit vielen Betriebsstunden. Hier macht sich die robuste, zuverlässige Technik bezahlt und schont auf Dauer Fahrer und Geldbeutel. Als reines Spaßgerät ist das Hightech-Spielzeug natürlich auch geeignet und macht nicht weniger Spaß - es ist eben nur ein bisschen teurer.“

QuadMagazin.jpg 05/2012

Farbericht YFM 700R

„Neben den optischen Änderungen, welche zumindest in der Custom-Szene eine untergeordnete Rolle spielen dürften, verfeinerte Yamaha das Quad auch in technischer Sicht. Im Modelljahr 2013 spendieren die ]apaner ihrem großvolumigen Sportler gasdruckunterstützte Stoßdämpfer. Die in der Vorspannung fünffach einstellbaren Dämpfer ermöglichen der YFM 700R Federwege von 230 Millimetern vorn, während das hintere Federbein mit angeflanschtem Gasdruck-Reservoir 256 Millimeter bietet. Die YFM verfügt über einen potenten Einzylinder-Motor mit 686 Kubikzentimeter Arbeitsvolumen, der seine Standfestigkeit und Power seit Jahren im Einsatz erfolgreich unter Beweis stellt.“

„Für eine bessere Kraftentfaltung soll die neue Zwölf-Düsen-Kraftstoffeinspritzung von Mikuni sorgen. Dadurch wird der Oktannebel gleichmäßiger und feiner in der Brennkammer verteilt, bevor der zündende Funke überspringt. Um den Oktansaft möglichst effektiv zu nutzen, optimierten sie auch die gabelförmigen Kipphebel. Das soll einen positiven Einfluss auf den Drehmomentverlauf und den Kraftstoffdurst des Motors haben. Auch weiterhin ist die YFM 700R mit fünf manuell zu schaltenden Vorwärts- und einem Rückwärtsgang ausgestattet. Die Gänge lassen sich butterweich einlegen. Um in den Reverse-Gang zu schalten, muss in Neutralposition ein auf dem rechten vorderen Kotflügel platzierter Drehschalter betätigt werden und dann bei gezogener Kupplung einmal nach unten geschaltet werden. Während unseren Testfahrten gelang das nicht immer auf Anhieb. Wie in der Vergangenheit auch, sollte sich das nach kurzer Zeit einspielen und erheblich leichter klappen.“

„Das neue LED-Cockpit mit leuchtstärkeren Indikatoranzeigen gibt nun auch im grellen Tageslicht zuverlässig Auskunft über den Zustand des Quads. Neben der Tankanzeige warnt die Anzeige auch bei Motorproblemen und Überhitzung des Kühlkreislaufs. Zusätzlich zeigen Kontrollleuchten an, ob der Rückwärts- oder Neutralgang eingelegt ist. Die Batterie sitzt nun sicher unter der Sitzbank in der Fahrzeugmitte. Im hinteren Bereich ist nun ein Diagnosestecker angebracht, der die Fehleranalyse der Fahrzeugelektronik erleichtert. Beim Chassis des Sportflitzers hat sich nicht viel verändert. Ein neues Knotenblech soll den Rahmen noch stabiler machen. Dank Pulverbeschichtung soll die Farbe nun fester auf dem Rahmen haften und so die Haltbarkeit weiter erhöhen.“

„Um noch mehr Bremspower auf die Hinterachse zu bekommen und ein kontrolliertes Ausbrechen der Hinterhand zu ermöglichen, setzt Yamaha nun auch auf der hinteren Bremsscheibe auf eine Zweikolbenbremsanlage von Nissin. Diese ist zentral auf der Hinterachse montiert. Zudem wirkt die per Handhebel aktivierbare Parkbremse per Seilzug auch auf die hintere Bremse. An den beiden vorderen Bremsen hat sich nichts verändert. Hier beißen sich weiterhin die beiden gut dosierbaren Doppelzangen von Nissin in die gelochten Scheiben. Neu sind im Modelljahr 2013 auch die Reifen. Ab sofort fährt die YFM 700R auf Maxxis der Serie M97 ab.“

IM GELÄNDE

„Das hört sich in der Theorie ja bereits nach einem ordentlichen Update mit vielen Veränderungen an. Ob sich diese nun auch auf der Piste auswirken? Das wollten wir schnellst möglich testen und haben den Fürsten Forest in Niedersachsen mit der YFM durchkämmt. Auf dem 360 Hektar großen Areal in Fürstenau, nördlich von Osnabrück, bietet sich genügend Spielfläche, um den Sportler ausgiebig zu erfahren. Bereits nach einem kurzen Druck auf den Anlasser erklingt der Einzylinder wohltuend in den Ohren. Schnell den Gang einlegen, Kupplung kommen lassen, und mit beherztem Druck aufs Daumengas geht es los. Kraftvoll schießt das Quad vorwärts. Aber die Leistung ist dynamischer als früher. Es fehlen der direkte Vergleich sowie das objektive Messergebnis eines Prüfstandes. So müssen wir uns auf unser Gefühl verlassen. Und hier können wir keinen wirklichen Leistungszuwachs im unteren Drehzahlbereich bemerken. Gewohnt kraftvoll marschiert das Triebwerk bereits aus niedrigen Drehzahlen knapp oberhalb der Leerlaufumdrehung nach vorne. Daher ist es zumindest im Moment locker zu verschmerzen, das wir den mobilen Leistungsprüfstand nicht dabei haben und die Messung auf einen späteren Zeitraum verschieben müssen. Mit stoischer Ruhe verrichtet das Fahrwerk trotz der harten Bedingungen seinen Dienst. Mit neutralem Feedback schlucken die Dämpfer alle Unebenheiten des Untergrunds. Selbst Steine und quer zur Fahrtrichtung liegende Hölzer bringen die YFM nicht aus dem Konzept. Und bei ausgeprägten Bodenrillen, die einen sonst schnell mal vom Sattel werfen reicht ein beherzter Druck aufs Daumengas, um geschmeidig über das Hindernis zu gleiten, welches man sonst nur in Schrittgeschwindigkeit ohne körperliche Schäden bewältigen könnte. Dass sich etwas verändert hat, merkt man dennoch. Die Bremswirkung der Hinterhand ist nun satter und feiner dosierbar. Sofern man die Zeit findet und den Bremshebel nicht mit voller Stiefelwirkung als Ankerpunkt nutzt.“

FAZIT:

„Mit seinem Look und den Fahrleistungen überzeugte die YFM 700R seit ihrer Einführung im Jahre 2005. Yamaha setzte weltweit mehr als 115.000 Einheiten ab. Auch im Internet findet sich ein deutliches Indiz für die Beliebtheit der YFM 700R. Mit beeindruckenden Suchergebnissen beschert das Netz Millionen von Videos über die YFM 700R. Zudem ist sie auch in Deutschland die beliebteste Basis für die eigenen Customquad-Wünsche. Dies belegt auch unsere Rubrik Customquads auf www.quadmagazin.de. Und dass sich die Ingenieure nach so langer Zeit weiterhin mit der YFM beschäftigen zeigt, dass sie auch in Zukunft eine wichtige Säule im Produkt-Portfolio des Unternehmens ist. Das sich die beschriebenen Anpassungen ohne Messgeräte nicht abschließend prüfen lassen) sollte nicht weiter tragisch sein. Zum einen können wir der YFM 700R bescheinigen, das man mit ihm ausgesprochen viel Spaß haben kann. Zum anderen senkt Yamaha für das neue Modell sogar noch den Preis. Trotz Modellpflege. In dieser Kombination gibt es nur noch eins zu sagen. Daumen hoch.“


Quadjournal.jpg 07/2012

Fahrbericht YFM700R

„Eines der meistverkauften Yamaha Modelle in Europa erfährt für das Modelljahr 2013 ein Update. Wir waren bei der Yamaha Europa Präsentation auf dem Gelände des Fürsten Forest bei Osnabrück vor Ort und sind sie ausgiebig gefahren, die neue YFM 700R..“

Ideales Testgelände im Fürsten Forest bei Osnabrück mit seinen kilometerlangen Waldwegen und vielen offenen Sandflächen“

„Überarbeitete Dämpfer für das Modell 2013. Nach unzähligen Kilometern auf zerbombten Waldpfaden das Fazit: Ja, die Überarbeitung ist gelungen, die YFM 700R ist jetzt noch agiler einsetzbar.“

„Immer noch leicht genug, um auf dem Trail Hindernisse zu überspringen. Durch die drehmomentstarke Motorpower ist der tiefe Sand für die YFM 700R kein Problem. Mit großen Spaßpotential pflügt man durch die (deutsche) Wüstenlandschaft.“

Trotz der ganztägigen Dusche durch abertausende Pfützen und den ständigen "Kärcher-Attacken“ zwecks Reinigung gab es an keinem der vielen Testmodelle ein Elektrik-Problem.“

„Auch der Heckdämpfer wurde für die Modellserie 2013 überarbeitet - zum Besseren.“

An der neuen "Nase" erkennt man sie. Die neue  YFM 700R. Die Farbgebung in blau-weiß passt zum Motto der Veranstaltung: King of Blue.“

„Neuer Reifen extra für das 2013er YFM 700R Modell angefertigt. Das grobe Profil hinterließ bei den Testfahrten einen griffigen Eindruck. Das Reifengewicht konnte gegenüber den Pneus des Vorjahresmodell noch einmal gesenkt werden.“

Satte 46 PS stehen dem Piloten zur Verfügung. Der überarbeitete 2013er Motor wurden zugunsten längerer Haltbarkeit mit verstärkten Kurbelwellen-Hauptlagern und einem verstärktem Pleuellager ausgestattet. Die Einspritzanlage verfügt nun über 12 Einspritzdüsen, die dafür sorgen, dass der Kraftstoff noch feiner zerstäubt in die Brennräume gelangt. Eine optimalere Verbrennung und damit Leistungsausbeute wird damit erreicht. Das Schalten wurde durch technische Veränderung im Inneren des Getriebes (jetzt statt ehemalig drei nur noch zwei Schaltgabelgelenke) leichter gemacht. Jeder Gangwechsel sitzt 100%.“

Im Heck der YFM 700R kann die Werkstatt zukünftig eine elektronische Fehlerauslese via "Plug and Play" durchführen.“

„Mehr Platz für die Großen durch neue Frontfender.“

„Jeweils zwei Bremskolben pro Bremsscheibe befinden sich am neuen YFM 700R Modell. Ein Fingertipp an den Bremshebel bzw. ein leichter Tritt aufs Bremspedal der Fußbremse reichen völlig, um die Scheibenbremsen zu aktivieren. Bremspunktfühlen auf höchstem Niveau. So soll es sein.“

Einige Stunden im Sattel ging es im Gelände Runde um Runde über die verschiedenen Teststrecken. Durch die verbesserte Dämpfung, das leichte und unkomplizierte Handling sowie das "weiche" Daumengas ist es pure Freude mit der YFM 700R unterwegs zu sein.“

Auch die englischen Pressekollegen können von der neuen YFM 700R gar nicht genug bekommen.“

„Durch das hohe Drehmoment des Yamaha Einzylinders sind auch steile Auffahrten bei geringer Geschwindigkeit oder im "falschen" Gang meist kein Problem. Es dauert sehr lange bis der Motor abwürgt. „

Fazit

Die neue hat das, was das Yamaha Model YFM 700R schon immer ausgemacht hat: einen enorm drehmomentstarken Motor, ein klasse Handling und ein daraus resultierender riesiger Fahrspaß. Spürbar verbessert hat sich das Fahrwerk der Standardversion mit der man es jetzt im rauen Gelände noch stärker krachen lassen kann. Die Yamaha Preissenkung macht den Kauf zusätzlich attraktiver.

Das neue Yamaha YFM 700R Modell gibt es auch als Special Edition. Neben der anderen Farbgebung in Black Fury und dem höheren Preis von 9.195.- Euro (o. Str.-Zul.) unterscheidet sich die SE- von der "Normalo"- Version durch das höherwertigere Fahrwerk. Es ist voll einstellbar. D.h.: Zug- und Druckstufe aller drei Dämpfer lassen sich per Schraubendreher je nach Beanspruchung, Einsatzgebiet und persönlichen Vorlieben einstellen.“


MOVER Logo 07/2012

Fahrbericht YFM700R

"Mit ihrer herausragenden Geländegängigkeit, dem dynamischen Design, einem starken Motor und besten Fahreigenschaften legen Yamaha YFM700R und YFM700R SE die Messlatte im Freizeit-ATV-Bereich ein Stück weit höher. Vor allem mit der neuen Fahrwerksabstimmung wird die YFM700R auch jene Fahrer begeistern, die bislang nur kleinere ATV vom Schlage einer YFM350R oder YFM250R kannten. Die Routiniers unter den erfahrenen Piloten werden von der YFM700R SE, ihrem voll einstellbaren Fahrwerk und der neuen grafischen Gestaltung begeistert sein, weil sie die Erwartungen an ein sportliches ATV noch einmal übertrifft."


Quadwelt.jpg 07/08 2012

Fahrbericht YFM700R

„Das neue Frontdesign und der nach vorne gesetzte und besser konstruierte Frontfender fallen dabei sofort ins Auge. Größere Lufteinlässe an der Front sorgen für eine bessere Frischluftzufuhr.“

„Der Hybrid Rahmen aus Aluminium und Stahl wird ab sofort nicht mehr lackiert, sondern pulverbeschichtet, was die Widerstandsfähigkeit gegen Steinschlag und Kratzer verbessert. Weiterhin wurde der Rahmen durch ein zusätzliches Knotenblech steifer ausgelegt. Die weiteren Updates liegen eher im Verborgenen und lassen sich entweder auf den zweiten Blick oder gar nur beim studieren der Yamaha erkennen.“

„Bevor wir Euch nun aber mit Theorie langweilen, wollen wir rauf auf den Testtrack und selber erfahren, was die Updates gebracht haben und in wie weit sie sich bemerkbar machen. Ein Druck auf den Startknopf - der Motor springt sofort an - Gang rein und los geht es auf endlose Waldtrails. Von dort nehmen wir Sandgruben und schlammige Passagen unter die Maxxis bereiften Räder. So, wie es „Otto-Normal-Geländefahrer“ auch tun würde. Bisher die Paradedisziplin der 7OOer mit Einspritzsystem. Die Gänge lassen sich wie gewohnt leichtgängig und präzise schalten. Das breit nutzbare Drehzahlband lässt uns schon auf der ersten Runde gemütlich und schaltfaul dahin gleiten. Das Getriebe wurde verbessert und verfügt nun über eine simplere Konstruktion, wobei das Gewicht reduziert werden konnte. Es sind nur noch zwei statt drei Schaltgabelgelenke vorhanden. In der Sandgrube angekommen forcieren wir das Tempo und wagen die ersten Drifts. Es fällt auf, dass die neuen Frontfender deutlich mehr Bewegungsfreiheit zulassen. Bei der Gewichtverlagerung in Kurven stoßen wir zu keiner Zeit an diese - gut gelöst!“

„Die neuen Motoren wurden zugunsten einer längeren Haltbarkeit mit verstärkten Kurbelwellen-Hauptlagern und einem verstärktem Pleuellager ausgestattet. Die Einspritzanlage wurde verbessert und erhielt unter anderem ein hydraulisches Dämpfungsglied, welches das "Pulsen" des Kraftstoffes verhindern soll. Auch die Einspritzanlage wurde erneuert und verfügt nun über 12 Einspritzdüsen, welche dafür sorgen,  dass der Kraftstoff noch feiner verteilt in die Brennräume gelangt. Nach wie vor lässt sich die 700 R spielend und schaltfaul fahren. Auch wenn man eine Kurve in einem zu hohen Gang in Angriff nimmt, würgt man den Motor nicht ab, sondern zieht trotzdem noch um die Kehre.“

 „Die vorderen Federbeine sind in der Federvorspannung 5fach verstellbar und haben einen Federweg von 230 mm. Das hintere Federbein mit angeflanschtem Reservoir bietet sogar 256 mm Federweg. Das Ganze arbeitet auch bei starker Belastung konstant und trägt somit erheblich zu den guten Handlingeigenschaften bei.“

Fazit

„Mit der neuen YFM 700 R hat Yamaha ein solides und vielfach bewährtes Produkt weiter verbessert.“


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Fahrbericht YFM700R

„Mit High-Speed geht's über ausgefahrene Waldwege. Sauber hängt der 700er Motor am Gas und schiebt auf Befehl die Fuhre mächtig vorwärts. Warum etwas ändern, was sich in der Vergangenheit bewährt hat, das scheint die Devise bei der Neuauflage gewesen zu sein. Yamaha nutzt allerdings die Chance im Detail Verbesserungen einfließen zu lassen. Ein verstärktes Pleuellager steigere die Haltbarkeit des Motors, die Umkonstruktion der Schaltung soll sowohl der Schaltqualität wie auch der Produktionsvereinfachung dienen. Wir haben inzwischen die ultraschnelle Wegpassage verlassen und trailen auf schmaleren Pfaden durch den Kiefernwald. Die YFM700R lässt sich wie gehabt spielerisch dirigieren. Auffällig ist die spürbare Verbesserung der Bremsanlage. Sowohl an der Vorder- wie an der Hinterachse kommen jetzt Zweikolben-Zangen zu Einsatz, die offensichtlich dem Job der Energie-Vernichtung deutlich besser gewachsen sind, als dies in der Vergangenheit der Fall war.“

„So konnte die Knie beziehungsweise Bewegungsfreiheit des YFM700R-Bändigers deutlich vergrößert werden. Qualitäts-Sicherung stand bei der Neuauflage der YFM 700 im Fokus der Konstrukteure. Zusätzliche Kontenbleche im vorderen Teil des Hybrid-Rahmens sollen die Stabilität verbessern, High-Speed Druckstufen-Verstellung mittels Kunststoffbeschichtung soll die Werthaltigkeit der YFM700R erhöht werden. Fürs Modelljahr 2013 erhalten die großen YFM700R neue Federbeine. Gasdruckdämpfer in Zweirohrtechnik sind für die Vorderachse zuständig. Für hinten gibt's ein Zentralfederbein mit Ausgleichsgefäß.“


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Vergleichstest Sport-Quads

YFZ 450 - Der Klassiker:


„YFZ 450 ist zurück! Beim Testfahrzeug handelt sich um die für 2012 modellgepflegte Version der ersten "Yfze" mit Vergaser. Aus der Kur kommt das Quad mit einem nach wie vor kräftigen Motor, der aber über das gesamte Drehzahlband beherrschbarer zu Werke geht als bisher und eher den ambitionierten Endurofahrer anspricht. Das Chassis ist im Wesentlichen das der ursprünglichen YFZ  450. Die Massen sind zentralisiert und nochmal im Schwerpunkt nach unten verlagert, das Rahmenheck besteht aus Alu. An den Rädern und Bremsen sparte man Gewicht, um ungefederte Massen zu reduzieren. Das kommt unter anderem von neu entworfenen Aluminiumrädern, die der YFZ 450 ein noch einfacheres und leichteres Handling vermitteln. Die „Dirt Free“ genannten Aluminiumräder vermeiden, dass sich diese mit Schmutz und Sand zusetzen. Die leichten Reifen vorne und die griffigen Radialreifen hinten sind Grip-Wunder. Gute Erstausrüsterqualität. Interessant ist, dass die YFZ einen Gewichtsvorteil von elf Kilogramm gegenüber dem Crosser mit "R" aufweist. Dem Dämpfer an der Alu-Schwinge im Heck verpasste man einen Ausgleichsbehälter und änderte das Serien- Set-Up auf "Enduro-weich"...“

„…die Handlichkeit des schmalen Chassis gepaart mit der Motorcharakteristik ergibt eine sensationelle Kombination auf dem Berg-, Wald-, Schotter- oder Wurzelweg. Ein Drosselklappensensor verbindet mit Blick auf den Motor die "alte" Vergasertechnik mit den Meßmethoden eines Einspritzers. Der schickt die Daten für eine optimale Berechnung des Zündzeitpunktes an die Steuereinheit. Zumindest ist das die einfachste Erklärung, warum der Motor besser Gas annimmt als die bisherige Version. Des Weiteren erfuhren die Ventile eine Zuwendung, um mit speziellem Design den Drehmomentverlauf - vor allem im unteren Bereich, dem für das Endurofahren wichtige - zu verbessern.“

„Modifiziert hat man auch die Kupplung für verlässlicheres und leichtgängigeres Schalten. Das Daumengas ist leichtgängig zu betätigen. Yamaha hat da einen mechanischen Trick im Inneren, damit das so ist. Wirkt Ermüdungserscheinungen entgegen.“

„Die neue YFZ  450 liegt jetzt oberhalb des Trail- und Enduro-Einsteigers. Heute ist das Quad ein Traum auf dem Enduropfad geworden. Solide von unten heraus und kontrollierbar bis in die Spitze. Das erreichten die Yamaha-Leute indem sie einmal den Vergaser überarbeiteten. Im oberen Bereich sind Aussetzer nur selten bis gar nicht spürbar. Auf dem Waldkurs zeigt sich die Maschine kontrollierbar. Wohlgemerkt, wir sprechen nicht von einer gedrosselten Leistung, sondern vor allem von einem kräftigen Paket, das kalkulierbar seine Kraft entfaltet. Damit werden die Trail-Fans ihre wahre Freude haben. Die Kupplung ist dem Ganzen ebenso angepasst und arbeitet spielerisch. Die Fahrleistungen der Yamaha überraschen.“

„Der Motor stellt sich leistungsstark und vor allem elastisch dar, was im Bereich Enduro von großem Vorteil ist. Er überraschte vor allem im unteren Drehzahlbereich. Die Bremsen wurden dem neuen Einsatzprofil ebenso angepasst und sind auch für weniger versierte Fahrer präzise dosierbar. Sie packen zu und reagieren sehr gut auf die Befehle des Fahrers, der spät in den Kurven anbremsen kann, um dann wiederum den Motor aus dem Keller aus dem Knick und der Kehre kommen zu lassen.“


Frank Geiling
„Die YFZ zieht dem Piloten nicht mehr die Arme lang. Das werden vor allem die Aufsteiger aus unteren Kubik- oder Leistungsklassen begrüßen. Insgesamt kann man das Teil sehr konditionsschonend fahren. Das ist sogar so schön, dass einige MX-Piloten das Vergasermodell als Trainingsfahrzeug einsetzen.“ 

Patric Pohl
„Die YFZ 450 als Modell 2012 ist ein dankbares Quad, das mit viel Fahrspaß, Agilität und einem breiten Einsatzspektrum überzeugen kann.“

Kerstin Wilke
"Mir hat die Yamaha am besten gefallen!“
„Der Motor kommt mir sehr entgegen: Kräftig aus dem Drehzahlkeller und oben raus richtig Dampf.“


Quadwelt.jpg 05/06 2012

Vergleichstest 300er ATV

Grizzly 300 - Der Bär im Wald:

„Die Entwickler dieser neuen Yamaha hatten ein Ziel: Sie wollten ein ATV kreieren, das sowohl Anfängern als auch geübten Fahrern viel Spaß bereitet. Gleichzeitig sollte das neue Fahrzeug unterschiedlichste Anforderungen erfüllen, die bei Freizeit- und Arbeitseinsätzen gestellt werden. Und vor allem soll der kleinste Bär im Yamaha-Programm ein Zeichen setzen.“

„Maßstäbe setzt der Japaner in Verarbeitung und Qualität. Mit seinen leichten Verkleidungsbauteilen und den neuen Radabdeckungen fügt sich der Grizzly 300 in die Linie seiner großen Brüder. Die Frontpartie wird von zwei Scheinwerfern und einem Grill im Stil des Grizzly 700 geprägt. Auffallend sind die großen Stahlrohr-Gepäckträger vorn und hinten, die insgesamt mit 65 kg belastetet werden können. Neben der Nutzlast von 292 Kilogramm ohne Fahrer erlaubt der Grizzly 300 eine Anhängelast von 227 Kilogramm. Die Konstruktion der Lastenträger schützt durch Überhang den Kunststoff beim Anecken. Dank großer Trittbretter finden auch große Fahrer eine entspannte Sitzhaltung auf dem kompakten Fahrzeug. Die Ergonomie ist trotz der im Vergleich geringen Größe okay. Vor allem unsere Testfahrerinnen lobten die Handlichkeit des ATVs und den hohen Komfort des gepolsterten Sitzes. Der Kunststofftank fasst 10,7 Liter Sprit.“

„Das Innere des Motors und auch der Antriebsstrang wurde von Yamaha-Ingenieuren gründlich überarbeitet und die Produktion streng überwacht. Aber was soll's? Der Grizzly packt ordentlich zu am Hinterradantrieb. Den Druck Deines Daumens setzt der Motor unmittelbar in Vortrieb um. Das macht richtig Spaß. Die Charakteristik des Drehmomentverlaufs hat man auf Kraft von unten ausgelegt und das Maschinchen insgesamt standfester hinbekommen. Mit seinem starken Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich und der linearen Leistungsentfaltung entspricht der Charakter des neuen Motors durchaus dem hubraumstärkerer Konkurrenten. Das Handling des Fahrzeugs unterstützen wenig ungefederte Massen. Der Grizzly rollt auf Maxxis-Reifen mit griffigem Profil und geringem Gewicht. Spielerisch lässt sich das ATV auf dem Waldkurs unseres Testgeländes manövrieren.“

„Gute Arbeit leistet das Fahrwerk, indem es komfortabel die Wurzeln und Löcher im Waldboden abfedert. Die kompakten Abmessungen erlauben viel Bewegungsfreiheit und lassen den Grizzly für den der will zur leichten Enduro mutieren. Damit ist auch dem fortgeschrittenen Piloten ein hoher Fahrspaß gewiss. Wobei jener sicher die eine oder andere Anpassung vornehmen wird, was zum Beispiel die Lenkerposition betrifft. Stoppen muss man irgendwann auch mal. Vorne verzögern die Scheiben mit einem ordentlichen Druckpunkt und zeigen kaum Fadingverhalten. Sehr gute Werte.“

„In der Klasse der getesteten Fahrzeuge nimmt Yamaha einen Spitzenplatz ein. Denn angesichts des Fahrverhaltens wird sich mancher Einsteiger überlegen, aufzurüsten. Das wird jedoch kaum nötig sein. Auf jeden Fall ist der Bär das sportlichste der kleinen ATV-Klasse, was ihn für einen weiteren Einsatzbereich prädestiniert: Geländesport, wie er hierzulande gerne betrieben wird.“

Kerstin Wilke
„Klein aber oho! Für mich das sportlichste ATV dieser Klasse. Kleine Abmessungen aber eine Kraftentfaltung beinahe wie ein Sportler. Das macht Spaß und kommt meiner Art zu Fahren entgegen. Zudem ein gutes Fahrwerk. Super Handling!“


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Präsentation: Grizzly 300 und YFZ 450

Die Neuen bei Yamaha für 2012

 

Grizzly 300

„Allen Hidding, ATV- und Snowmobil-Manager bei Yamaha Motor Europe in Amsterdam, fasst die Ziele des Herstellers für die jüngst präsentierte Grizzly 300 zusammen: „Mit diesem Fahrzeug bieten wir eine perfekte, multifunktionale Maschine, die einfach zu fahren und für vielfältige Aufgaben und Einsätze in der Freizeit und bei der Arbeit geeignet ist.“ Und das zu einem – für Yamaha-Verhältnisse – erstaunlich günstigen Preis. Mit diesen Eigenschaften repräsentiert das Bären-Junge den neuen Einstieg in das ATV-Programm von Yamaha: Die Grizzly 300, die ausschließlich mit Hinterrad-Antrieb ab Dezember 2011 angeboten wird, ersetzt sowohl die Big Bear 250 als auch die Grizzly 350 2WD; die Grizzly 350 4WD bleibt als ‚kleinste‘ Allradlerin im Yamaha-Programm 2012. Interessant ist auch der VK-Preis: „Weniger als 5.000 Euro“, heißt es bei Yamaha Motor Deutschland.“

Motor & Kraftübertragung

„Gestartet wird der Einzylinder mit 4 Ventilen und 287 Kubik per Knopfdruck. Lästige Vibrationen eliminiert eine Ausgleichswelle, die in entgegengesetzter Richtung zur parallel liegenden Kurbelwelle rotiert. Klassenüblich wird die Motorkraft an ein stufenloses CVT-Getriebe mit Fliehkraftkupplung weitergeleitet, so dass ein ruckfreies Anfahren aus dem Stand möglich ist. Auch ein Rückwärtsgang fehlt nicht. Nicht selbstverständlich in dieser Klasse: Die Grizzly 300 verfügt über eine zuschaltbare Getriebeuntersetzung. Mit dieser Technik eignet sich die Grizzly 300 auch für das Erklettern starker Steigungen sowie für Zugarbeiten, als Anhängelast erlaubt Yamaha immerhin 227 kg.

Ebenfalls nicht selbstverständlich bei den 300-Kubik-ATVs: Bei der Grizzly 300 wird die Motorleistung über eine leise & sauber arbeitende, wartungsarme Kardan-Welle an die Hinterräder weitergegeben.“

Chassis, Verkleidung & Gepäckträger

„Fahrwerksmäßig verfügt die Grizzly 300 über einen kompakten, robusten Stahlrohr-Rahmen. Zeitgemäß ist auch eine Einzelradaufhängung der Vorderräder an Doppelquerlenkern mit progressiven Federbeinen (151 mm Federweg). Die Hinterradaufhängung der Grizzly 300 bietet 141 mm Federweg, hier werkt eine starre Achse. Ein Gesamtgewicht von 232 kg (fahrfertig) soll zu agilen Fahrleistungen beitragen. Die Gestaltung der Grizzly-Verkleidung entspricht dem Stil der großen Schwestern mit 450, 550 und 700 Kubik. Zwei große Stahlrohr-Gepäckträger vorne und hinten können insgesamt mit 65 kg belastetet werden.“

Bremsen & Elektrik

„Sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterachse des Allround-ATVs verzögern hydraulische Scheibenbremen: vorne mit zwei 175 mm großen Scheiben, hinten gibt’s eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser. Die separate Feststellbremse arbeitet mit einem Bowdenzug. Geschützt vor Wasser, Schlamm und Schmutz, befinden sich die elektrischen Komponenten, Batterie und Sicherungskasten der Grizzly 300 gut zugänglich unter dem Sitz. Zur dauerhaften und fehlerfreien Funktion der  elektrischen Anlage tragen Steckverbindungen aus der Marine-Technik bei. Die Lichtmaschine leistet 400 Watt – genug für eine Winde und ein Navi.“

Fahreindrücke

„Und – wie fährt sich die kleine Bestie? Die neue Yamaha Grizzly 300 gibt sich so einfach, handlich und unkompliziert wie eine 250er, die Leistung ihres Triebwerks erinnert uns allerdings eher an eine 350er. Beim Fahren können wir uns stets auf das konzentrieren, worum es in erster Linie geht: aufs Fahren. Klar, den Bums der Bären-Mutter mit 700 Kubik darf man von ihrem Jungen nicht erwarten. Doch auf engen Trails reicht die Power allemal aus, und das einfache Handling entzückt. Mit diesen Eigenschaften empfiehlt sich die kleine Bärin sowohl für Freizeit-PilotInnen als auch zur Unterstützung bei einfachen Arbeiten, bei denen sich ein kleines, wendiges und sparsames Fahrzeug nützlich machen kann. Ihre Freude an diesem Fahrzeug dürften auch Quadvermieter und Veranstalter von Quad-Touren haben, zumal sich auf den ausladenden Gepäckträgern alle Utensilien für ein prächtiges Picknick mitnehmen lassen. Die Grizzly 300 ist für alle geschaffen, die ein vergleichsweise günstiges, handliches und kräftiges Einstiegs-ATV haben möchten, dabei aber weder auf den Look der Top-Grizzly noch auf Yamaha-typische Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit verzichten wollen.“

 

Yamaha YFZ 450

„Anders als die ‚R‘ ist bei der Neuen keine Einspritzanlage für die Gemisch-Versorgung zuständig, sondern ein 42er Flachschieber-Vergaser. Außerdem bleibt der Einstiegs-Sportlerin das edle Alu-Chassis der ‚R‘ vergönnt, stattdessen verfügt sie über einen konventionellen Stahlrohr-Rahmen. Über Yamahas Special – ein Triebwerk mit 5 Ventilen – verfügt allerdings auch die ‚Abgespeckte‘.“

 

YFZ 450: Fahreindrücke

„Was den Spaß betrifft, muss sich die neue Yamaha YFZ 450 auch ohne ‚R‘ ganz und gar nicht verstecken. Weicher ausgelegt als die edle Schwester mit den rennsportlichen Ambitionen, gefällt uns die YFZ 450 eher als Allrounderin. Sobald wir hingegen mit dem Messer zwischen den Zähnen unterwegs sind, besticht die Rennsportlerin YFZ 450 R mit ihrem präzisen Fahrwerks-Setup.

Klar, das war ja auch das Ziel der Yamaha-Techniker. Drifts gelingen mit der harten ‚R‘ naturgemäß einfacher, bei Sprüngen und dem Fahren auf zwei Rädern hingegen ist die Neue erste Wahl. Kurzum: Die YFZ 450 erscheint uns ideal zum Üben und Trainieren, die Kür bleibt den Profis auf der ‚R‘ vorbehalten.“

Quadwelt.jpg 06/2011

Test Grizzly 300 – KLEINER BÄR MIT VIEL TALENT

„Der 300er ersetzt ab dem Modelljahrgang 2012 sowohl den Grizzly 350 2WD als auch den Big Bear bzw. Grizzly 250. Mit 1.895 mm Länge ist der neue Bär 89 Millimeter kürzer als der 350er und auch 21 kürzer als der 250er. Rahmen und Anbauteile sind leichter gehalten, was ihn schneller und wendiger als seine Vorgänger sein lässt. Mit seinen leichten Verkleidungsbauteilen und den neuen Radabdeckungen fügt sich der Grizzly 300 in die Linie seiner großen Brüder ein. Die Frontpartie wird von zwei Scheinwerfern und einem Grill im Stil des Grizzly 700 geprägt. Auffallend sind die großen Stahlrohr-Gepäckträger vorn und hinten, die insgesamt mit 65 kg belastet werden können. Neben der Nutzlast von 292 Kilogramm ohne Fahrer erlaubt der Grizzly 300 eine Anhängelast von 227 Kilogramm. Die Konstruktion der Lastenträger schützt durch Überhang den Kunststoff beim Anecken. Dank großer Trittbretter finden auch große Fahrer eine entspannte Sitzhaltung auf dem kompakten Fahrzeug. Die Ergonomie sowohl für den Arbeits- als auch beim Freizeiteinsatz begünstigt ein üppig gepolsterter Sitz mit hohem Komfort. Der Kunststofftank fasst 10,7 Liter Sprit. Schön, dass die Scheinwerfer bereits über E-Prüfzeichen verfügen, was die Zuladung erleichter.“

„Weiterhin ist der 300 Grizzly mit Einzelradaufhängung an doppelten A-Arms vorne ausgerüstet, wo sich Stoßdämpfer mit 151 Millimetern Federweg abstützen. Die Hinterradaufhängung bietet 141 Millimeter an einer Starrachse. Mit den beiden 175 mm großen Scheibenbremsen vorn und der hinteren Scheibenbremse mit 220 mm Durchmesser steht dem Fahrer ein hydraulisches Bremssystem zur Verfügung. Während sich die vorderen Bremszangen über den rechten Handhebel aktivieren lassen, kann die hintere Scheibenbremse entweder über den linken Handhebel oder den rechten Fußhebel bedient werden. Die Feststellbremse arbeitet mit einem Bowdenzug.“

„Unter dem Sitz ein ordentliches und übersichtliches Bild. Wartungsfreundlich liegen die Leitungen leicht zugänglich, wie auch der Luftfilter. Die Elektrik stammt aus den Jet-Skis von Yamaha und somit sind vor allem die Steckverbindungen absolut gegen Feuchtigkeit resistent. Gut gemacht! Ach ja, die Elektrik: Für Leistung sorgt hier eine 400 Watt starke Lichtmaschine. Sie liefert genug Energie, um beispielsweise eine Winde und ein Navi zu betreiben. Geschaltet wird das Ganze vom linken Lenkerende aus mit der allseits bekannten, unspektakulären Multifunktionseinheit.“

„Ein ATV von Yamaha für unter 5.000 Euro – das ist ein Novum. Auch der flüssigkeitsgekühlte Motor im unteren Hubraum-Segment.“

„Na denn mal los. Wow! Der Bär geht wirklich zur Sache! Arbeit und Spaß standen im Lastenheft der Designer. Wir sind grad in der letzteren Abteilung unterwegs. Das Handling der Maschine zeigt sich bereits auf den ersten Metern als sehr ausgewogen und vorteilhaft. Spielerisch lässt sich das ATV auf dem Waldkurs unseres Testgeländes manövrieren.“

„Vom Stand weg schafft man auch Steilstücke und ist auf Geraden zügig unterwegs. Beherrschbar geht das voran, ermüdungsfrei durch einen widerstandsarmen Daumengasgriff.“

„Damit und mit dem hohen Qualitätsstandard sowie den vielen benutzerfreundlichen Details bringt der Grizzly 300 eine spürbar höhere Funktionalität und ausgeprägte Fähigkeiten in die Klasse bis 350 ccm Hubraum. Egal was Du machen willst.“



 

QUAD MAGAZIN Mai/Juni 2011

FRISCHZELLENKUR FÜR DEN GRIZZLY

„Die Grizzlys von Yamaha erfreuen sich bei uns wegen Ihrer Zuverlässigkeit und Robustheit großer Beliebtheit: So ist das auch mit dem 450ier Grizzly, welcher seit seiner Markteinführung im Jahre 2005 als beliebtes Insider-Mittelklasse-ATV hoch in der Gunst seiner Fahrer steht.“

„Der Grizzly ist bei uns als professionell genutztes Arbeitsgerät und auch Freizeitfahrzeug im Rahmen von Tests und Vorstellungen ein gern gesehener Begleiter. Denn er verbindet Vielseitigkeit, Robustheit und die Zugkraft eines Nutzfahrzeugs mit den Handling Eigenschaften eines Touren-ATV.“

„In seiner neusten Version haben die Entwickler dem 450iger Grizzly das Know-How der letzten Jahre mitgegeben. So kann er nun mit einigen weiteren technischen Highlights der großen Modelle aufwarten. Zu den herausragendsten gehört zweifellos die elektrische Servolenkung.“

„Das On-Command-Antriebssystem und das Ultramatic-Getriebe sind vom großen Bruder übernommen. Mit dem On-Command-System lässt sich per Knopfdruck bequem der Allradantrieb und die Differenzialsperre aktivieren. Das Ultramatic-Getriebe von Yamaha ist mit Untersetzung, Leerlauf und Rückwärtsgang ausgestattet. Die serienmäßige Motorbremse hilft auch steile Gefällstrecken sicher zu bewältigen.“

„Dem Chassis widmeten die Ingenieure viel Aufmerksamkeit. Verschiedene Modifikationen verhalfen dem Grizzly um 2,7 Kilogramm abzuspecken. Dabei gelang es einen stabileren und verwindungssteiferen, einteiligen Rahmen mit sportlichem Charakter zu konstruieren. 20 Prozent steifer und an sich kürzer ist der neue Stabilisator, welcher auf die neuen Eigenschaften des Fahrzeugs abgestimmt ist.
Der hintere Achsantrieb ist komplett überarbeitet. Statt der bisherigen Zweipunkt-Befestigung ist das System nun an drei Punkten aufgehängt. So wird die strukturelle Festigkeit der Hinterhand spürbar erhöht.
Vorne und hinten sorgen einzeln aufgehängte, doppelte Querlenker für viel Komfort und guten Kontakt mit dem Untergrund.“


Quadwelt.jpg 05/2009 - Tracktest

„Schließlich tritt die Yamaha auch als Spotgerät auf und der kernige, simple Motor lässt keinen Zweifel aufkommen, wo die Konstrukteure den Einsatzbereich des Quads sehen. In mehreren Tests bescheinigten nicht nur wir dem Fahrzeug Qualitäten im Enduro-Sport. Das Fahrwerk ist auf straffe Fahrweise ausgelegt. Die Bremsanlage stammt aus der YFZ450 und packt per Grizzly-Zangen an die Scheiben. Excenter-Schwinge und ein leichter Auspfuff sprechen ebenso für einen Einsatz im Wettbewerb. Alu-Felgen, leichte und geländetaugliche Reifen runden diesen Eindruck zusammen mit dem gut zugänglichen Luftfilterkasten ab. Serie ist ein Unterfahrschutz und das schlanke Plastikkleid, welches übrigens rasch und ohne Aufwand entfernbar ist.“

„Ähnlich leichtgängig wie ein Mountainbike zieht die Yamaha durch den Wald. Die schmale Spur erweist sich als Vorteil. Raus aus den Kehren, leichter Schenkeldruck und der quirlige Motor erledigt den Rest. Fahrspaß nennen wir das.“

„Erfreulich auch die Boxenstopps: Nur wenige Liter sind nach rund 90 Minuten zu tanken, die Serienkette steckt den Einsatz bei wenig Nachspannen gut weg. Den Luftfilter reinigen wir ein Mal, was aber bei anderen Witterungsverhältnissen variieren kann.“

„Grund zur Freude gibt es auch: Platz Zwei in unserer Klasse ist ein achtbarer Erfolg. Zumal die 250er das hubraumschwächste Fahrzeug im gesamten Feld war. Die Tugenden einer leichten und quirligen Maschine haben sich in Torgau bewährt. Dieses Ergebnis spricht für die These, dass es nicht immer nur auf Motorleistung ankommt. Gerade im Enduro-Sport spielt auch das „Lesen“ der Strecke, Kondition und Ausdauer eine Rolle.“

„Die Yamaha eignet sich ganz besonders für die Einsteiger in diese Art des Motorsports. Die mit ihr gesammelten Erfahrungen kommen dem Fahrer später auf den kernigen Wettbewerbsmaschinen zugute.“