Wir benutzen Cookies, um daraus Rückschlüsse für die Verbesserung unserer Website, der Produkte, des Service und sonstiger Marketing Bemühungen ziehen zu können. Wenn Sie diese Seite ohne Änderung der Einstellungen nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, alle Cookies der Yamaha Website zu erhalten. Wenn Sie es allerdings wünschen, können Sie zu jeder Zeit die Cookie Einstellungen ändern. Weitere Informationen über die Cookies auf unserer Website, wie wir sie nutzen und welche Vorteile sie bieten, finden Sie unter "Wie benutzt Yamaha Cookies" auf der Yamaha Website

 

Pressestimmen Crosser und WR Modelle

Teilen

Mit der gelungenen Kombination aus feinfühliger Gasannahme und geschmeidigem Rundlauf im Drehzahlkeller macht sich die Einspritzung auf Anhieb Freunde und liefert der WR auch unter kritischen Bedingungen vor allem eins: Traktion satt


MOTOCROSS ENDURO 02/2016

Test YZ125

Die leichteste Yamaha
„Mit der YZ125 besitzt Yamaha eines der leichtesten Motocrossmotorräder auf dem Markt. Der kleine Zweitakter wiegt gerade einmal 86 kg (Leergewicht) und bietet einen drehfreudigen 125-ccm-Motor. Zusätzlich liegt das Preisniveau auf einer akzeptablen Höhe und die wartungsfreundliche Zweitakt-Technologie ist ebenso ein Vorteil. Die neueste Version besitzt einen passenden Factory-Look und ist außerdem mit diversen Highlights ausgestattet wie sie auch bei den YZ•F (Viertaktmodellen) zu finden sind. Auf Wunsch gibt es auch ein Tuningkit von "Yamaha Rinaldi R&D".“ 

DIE HIGHLIGHTS
• drehfreudiger und kompakter Zweitaktmotor mit 125 ccm
• ultraleichter Zweischleifen-Aluminiumrahmen
• Zweitakt-Power gepaart mit spielerischem Handling
• 48 mm starke Telegabel mit separatem Luft/Öl-System wie YZ-F
• Monocross-Hinterradaufhängung wie YZ-F
• modern gestaltete Verkleidungsbauteile
• einfach zu bedienender Kupplungseinstellmechanismus
• breitere Fußrasten für noch mehr Kontrolle
• wartungsfreundliche Zweitakt-Technologie
• einfach einstellbarer 38-mm-Keihin-Vergaser
• YRRD (Yamaha Rinaldi R&O) Tuningkit auf Wunsch gegen Aufpreis
• breites Angebot an Original-Zubehör

„…..insgesamt eine gute 125er Zweitaktmaschine und durch das niedrige Gewicht sowie geringe Anschaffungskosten auch optimal für den MX-Nachwuchsfahrer geeignet.“


Dirtbiker.jpg01/2016

Test WR450F

Fazit:
„Die neue WR450F ist ein Motorrad, das vor allem bei schnellen Strecken, Rallyes und längeren Touren für sehr viel Freude sorgen wird. Sie liegt bei hohem Tempo sehr stabil und der Motor hat in allen Lebenslagen etwas zu bieten. Sein Charakter lässt sich zudem mit dem Yamaha Power Tuner sehr gut in die gewünschte Richtung dirigieren. Dazu kommen ein bewährtes Fahrwerk und eine zuverlässige Technik, so dass die WR eine gute Alternative zu europäischen Sportenduros ist.“


Cross Magazin 02/2015

Test YZ250 Zweitakt

UNSER FAZIT
„Kurzum, müheloser und effizienter als mit der Yamaha YZ250 lässt sich die Strecke mit einem Viertelliter-Zweitakter kaum umrunden.
Ein für fast jeden Fahrer gut abgestimmter Motor, ein erstklassiges Chassis und eine sehr gute Federung summieren sich zu einem absolut homogen Gesamtpaket!
Ein Bike ohne Tücken, das Motorpower, Leichtigkeit und den Fahrspaß eines Zweitakters perfekt vereint!
Da dieser Zweitakter nun nicht nur mit erstklassischen Fahreigenschaften, sondern nun ganz neu auch mit cooler Optik besticht, müssen sich die zweitaktenden Mitstreiter aus Europa definitiv warm anziehen! Denn eins ist sicher: Bei der Yamaha YZ250 ist die Operation "Wiedergeburt" geglückt!“


Motorrad_Logo 01/2015
Fahrbericht WR250F

„Also Knöpfchen gedrückt, Gang rein, Abfahrt. Schnell wird der dezente Sound aus dem Schalldämpfer vom Schnorcheln aus dem Ansaugtrakt überlagert.“

„Mit dem in insgesamt vier Stellungen justierbaren Lenker findet jeder Pilot seine favorisierte Position. Größeren Fahrern ermöglicht die vorderste Position ausreichend Bewegungsfreiheit - und in engen Kehren, Druck aufs Vorderrad zu bringen.“

„Zumal sich auch der Motor äußerst aufgeweckt zeigt. Ein kurzer Zug am - trotz härterer Federn - immer noch leichtgängigen Kupplungshebel, und die WR schnalzt quicklebendig durchs Drehzahlband.“ 


MotoX.JPG 12/2014

Test: Die neuen 2-Takter YZ125 und YZ250

„Das Beste an den Bikes ist wie erwähnt das neu abgestimmte Fahrwerk. Die Balance ist damit so gut, dass wohl die meisten Fahrer auf Anhieb klarkommen. Es scheint perfekt mit dem Chassis und dem Motor zu harmonieren und ist im Serientrimm weder zu weich noch zu hart. Man bekommt einfach ein Gefühl der Sicherheit vermittelt, egal auf welchem fahrerischen Niveau man sich befindet. Mit der 125er fühlt man sich zudem nahezu völlig spurenunabhängig und kann das Bike überall dort hinbewegen, wo man es will. In Sachen Bremsen reichen die kleineren Bremsscheiben gegenüber den Viertaktern bei den leichten Bikes völlig aus und funktionieren tadellos. Mit dem Gas sollte man im Allgemeinen etwas sanfter umgehen als bei den YZ-F-Modellen, da die Leistungsentfaltung spontaner und nervöser geschieht. Andererseits macht genau das vielen Piloten sehr viel Spaß!

„Es hat zwar lange gedauert, doch die neuen YZ 125 und YZ 250 sind bessere Bikes als ihre Vorgänger und werden definitiv nicht von der weiterentwickelten europäischen Konkurrenz verdrängt. Yamaha bietet schnelle, leichte und zuverlässige Bikes an, die ernsthafte Alternativen zu denen der Österreicher und Italiener darstellen. Der Spaß ist ebenso garantiert!“


Enduro_Logo 12/2014

Dauertest WR450F

„Letztendlich kann zusammengefasst werden, dass wir selten eine derart unkomplizierte, zuverlässige und leistungsstarke Sportenduro über so einen langen Zeitraum bewegt haben.“

„In den richtigen Händen können mit ihr nicht nur im Wettbewerb Spitzenzeiten gefahren werden, sondern auch auf der längeren Endurotour oder im Rallye-Einsatz erstaunlich überzeugende Fahrmanöver samt wünschenswertem Fahrspaß erlebt werden. Die Yamaha WR450F ist eine ausgereifte Sportenduro, die ihrem Besitzer über Jahre puren Fahrspaß bereiten kann - eine uneingeschränkte Empfehlung als sehr breitbandig nutzbare Sportenduro in der E2-Klasse.“ 


Enduro_Logo 11/2014

YAMAHA YZ250F - Fantastisch zu fahren

„Die aktuelle YZ250F hat bereits in Amerika nahezu alles in ihrer Klasse gewinnen können und sorgt auch in Europa für beachtliche Ergebnisse.“

„Mit dem Wechsel von der konventionellen Zylinderanordnung zur gedrehten Version schaffte man auch mit der kleinen YZ250F den Durchbruch. Dass es allerdings so massiv wird, damit rechnete man anfangs nicht einmal bei Yamaha. Somit hat sich der Spruch "Beharrlichkeit zahlt sich aus" bewahrheitet und Yamaha zum verdienten Erfolg gebracht.“

„Auf dem Leistungsprüfstand werden beachtliche 42,2 PS abgeliefert und ein Drehmoment von 27,6 Newtonmeter auf die Rolle gedrückt. Betrachtet man das Leistungsdiagramm, so sind keine Auffälligkeiten im Verlauf zu finden. Alles scheint sehr homogen und fahrerfreundlich abgestimmt.“

„Blickt man auf das Gesamtgewicht, so könnte man als Endurofahrer schon neidisch werden. Denn das blaue Crossgerät bringt gerade mal 106 Kilogramm auf die Waage.“

„Beim ersten Gangeinlegen fällt sofort die überdurchschnittlich leichtgängige Kupplungsbetätigung per Seilzug auf. Der erste Gang wird ohne mechanisches Geräusch eingelegt und los geht's. Auf den ersten Metern durch klassisches Gelände spielt sich die auffallend einfach zu dosierende Kupplungsbetätigung in den Vordergrund.“

„Die Leichtigkeit, mit der sich die Yamaha durch den engen Wald und die zahlreichen Richtungswechsel sowie diverse Baumstamm-Überquerungen bewegen lässt, beeindruckt.“

„Das Startverhalten ist sowohl im kalten Zustand als auch bei hohen Betriebstemperaturen tadellos.“

„In engen Kehren macht die Yamaha durch ihre fahrerische Einfachheit richtig Spaß. Sie fällt leicht in Kurven, ohne dabei überhandlich zu wirken. Zeigt sich überzeugend neutral und leicht kontrollierbar bei schnellen Richtungswechseln in forscher Gangart. Bergauf und bergab läuft alles glatt.“


MotoX.JPG 11/2014

MX MEGA TEST 2015

Yamaha YZ250F
„Im Fahrbetrieb braucht es einige Meter, bis man sich an die Yamaha gewöhnt hat. Sie fühlt sich einfach anders an als die Honda, Suzuki oder Kawasaki und man spürt, dass Yamaha einen ganz eigenen, innovativen Weg geht. Nach den ersten Kurven beginnt man schnell. von dem Konzept zu profitieren. Der Schwerpunkt scheint exakt zwischen den Fußrasten und den Knien zu liegen und macht es dem Piloten sehr einfach. die Yamaha in den Richtungswechsel zu bewegen.“

„Man erkennt die japanische Handschrift der linearen Leistungsabgabe, die wie bei der Konkurrenz kontinuierlich durch das Drehzahlband bis in den Begrenzer führt.“

„Durch ihren starken Motor und das knackige Handling lässt sich mit der Yamaha leicht auf Zeitenjagd gehen. Außerdem verleiht sie schnell das nötige Selbstbewusstsein auf der Strecke, mit dem man sich an seine persönlichen Grenzen wagen kann.“

Yamaha YZ450F
„Die Old-School-Gabel war letztes Jahr schon gut und ist 2015 noch besser: Die härteren Federn und das neue Setting halten die Gabel weiter oben im Federweg und verhindern ein hartes Durchschlagen.“

„Die Yamaha ist ideal für aggressive Racer, die gerne mal einen Whip oder Scrub raushauen…“


MotorradAbenteuer-Logo 05/06/2013 Vergleichstest WR250R
FAZIT YAMAHA WR 250 R
"Die Yamaha WR 250 R hat ein verdammt breit gestecktes Einsatzspektrum: Sie hält im Gelände locker mit den leistungsstarken Hard-Enduros mit, wuselt leicht und locker über die Landstraße und ist sogar im Alltag ganz gut zu gebrauchen, da sie nicht viel Sprit verbraucht und keinen Krach macht. Zugegeben, der Preis von 6.995 Euro ist für eine 250er schwer zu schlucken, aber die Fahrwerkskomponenten sind durchweg sehr hochwertig, der Alu-Rahmen ist in dieser Klasse einzigartig und der Motor ist ein moderner Viertakter mit Einspritzung und High-Tech-lnnereien. Unser Testfahrer Dirk Thelen hat schließlich auch genau so eine WR 250R bei sich zu Hause in der Garage stehen und er wird sie wohl nie wieder hergeben, was in Anbetracht der Fahrzeug-Fluktuation bei Dirk schon Auszeichnung genug ist!"


 Enduro_Logo 03/2013
WR450F Vergleichstest
„Beim direkten Wechsel auf die Yamaha kann man uneingeschränkt feststellen, dass sie deutlich mehr Drehmoment und Motorleistung besitzt und die Honda eigentlich auf demselben Leistungsniveau agieren müsste. Im unmittelbaren Vergleich stellt sich die Yamaha als wahres Drehmomentwunder heraus. Fast in jeder Kehre zieht der WR450F-Motor mit seiner vergleichsweise großen Schwungmasse durch, ohne dabei die Kupplung zu benötigen.“
„Die Yamaha ist ein unverwüstliches Allroundtalent, das mit geringem Gewicht, potentem Motor und durchdachter endurogerechter Ausstattung brilliert.“

+Punkte Yamaha WR450F
• Bereifung
• Gute Spitzenleistung
• Hohes Drehmoment
• Geringes Gewicht
• Attraktiver Preis


Biker Börse.jpg 9. November 2012

Ein echter Enduro Racer - YAMAHA WR450F

„Die Yamaha WR450F genießt den Ruf, eine der robustesten und zuverlässigsten Hard-Enduros zu sein. Innerhalb der Märkte Europa, Nordamerika und Australien gehen in der 450-ccm-Klasse etwa 30 Prozent der Absatzmenge auf das Konto der WR450F. Dieses Ergebnis unterstreicht die Popularität der WR bei Endurofahrern auf der ganzen Welt. Für Yamaha war dies Ansporn genug, eine neue WR450F vorzustellen und somit dem Namen Yamaha in der heiß umkämpften E2-Klasse weiterhin in einer angemessenen Top-Position zu platzieren.“

„In der Enduroszene hat sich die Yamaha WR450F zu Recht eine hervorragende Reputation erworben. Dafür ausschlaggebend sind das hohe Leistungspotenzial, das sie über einen breiten Drehzahlbereich liefert und ihr Fahrwerk, das auch auf härtestem Terrain keine Wünsche offen lässt. Aber auch ihre Haltbarkeit und Zuverlässigkeit gelten als beispielhaft. Die neueste Version der WR450F profitiert von Yamahas internationalen Racing-Aktivitäten, denn viele Ideen und Technologien, die im Rahmen des Offroad-Engagements entwickelt und getestet wurden, flossen in die neue WR ein.“

„Auf langen Enduro-Etappen verbringt der Fahrer viel Zeit auf der Sitzbank, und diese sollte auch bei einem Wettbewerbsmotorrad ein gewisses Maß an Komfort bieten. Das lässt den Fahrer weniger schnell ermüden und hält ihn länger leistungsfähig. Die Kombination von Tank und Sitzbank der WR450F erlaubt eine problemlose Verlagerung des Fahrergewichts und der Bezug der Sitzbank ist rutschfest, was gerade auch bei Nässe sehr wichtig ist. Gegenüber dem Vorjahresmodell wurde die Sitzhöhe um 30 mm auf jetzt 960 mm reduziert."

„…erhielt die neue WR450F komplett neue Verkleidungsteile, die ihr scharfes, minimalistisches Profil herausarbeiten. Die leichten Tankverkleidungen leiten den Fahrtwind Richtung Kühler und bieten dem Fahrer guten Knieschluss und damit den nötigen Halt. Auch die Seitenverkleidungen sind leicht und unterstreichen das kompakte Design. Die völlig neue Scheinwerferverkleidung und das LED Rücklicht runden den attraktiven Look der WR ab und ergänzen die anspruchsvolle Technik von Motor und Fahrwerk auch optisch. Die schwarzen Excel-Felgen verleihen der Maschine einen professionellen Factory-Racer-Style. Außerdem hat die WR serienmäßig einen Pro Taper Lenker. Diese hochwertigen Komponenten unterstreichen Yamahas Liebe zum Detail und steigern den Besitzerstolz. Die nächste Saison kann also kommen. Die WR450F ist bereit dafür, die Konkurrenz zur (Renn-) Strecke zu bringen. Und sie genau dort im Staub hinter sich zu lassen!“


Motorrad_Logo 22/2012

Endurovergleich: WR250R

„Aus dem enduristischen Lager kommt die Yamaha WR 250 R. Aufwendiger Alu-Rahmen, voll einstellbare Federelemente, Alu-Schwinge und der an den Motor der Yamaha-Wettbewerbsenduros angelehnte DOHC-Single mit Titan-Einlassventilen ordnen das seit dem Jahr 2008 angebotene Modell technisch und auch preislich (7020 Euro) eindeutig der Sportabteilung zu…..“

„Je zügiger das Terrain wird, desto mehr lebt die Yamaha auf. Ab Drehzahlmitte verwandelt
sich der Motor zum quirligen und kultivierten Spaßgerät, ergänzt in dieser Beziehung harmonisch das Fahrwerk. Ausgewogen und mit viel Reserven ausgestattet halten die Kayaba-Federelemente die WR in perfekter Balance, geben dem Fahrer jederzeit ein vertrautes und sicheres Gefühl. Top.“

„Vor allem die Yamaha lässt sich nicht lumpen, wuselt toll ausbalanciert, spurstabil und mit den straßentauglichen Bridgestone-Reifen ultrahandlich die Serpentinen hoch. Alle Achtung.“

„Yamaha stellt das mit Abstand universellste Konzept auf die Räder.“

„Ein Sieg ist der Yamaha gewiss: Keine dieser Enduros kann einen breiteren Einsatzbereich abdecken als die WR 250 R. Ob der ambitionierte Ritt ins Gelände oder der schwungvolle Auftritt auf Asphalt, der edel gefertigte Flitzer brilliert auf jedem Terrain. Dass das Konzept der WR die Extreme außen vor lässt, wird auch nur Extremisten stören.“


Motorradfahrer-Logo 11/2012

Vergleich CRF250L/WR250R

„Der Yamaha-Motor spielt in einer anderen Klasse. Mit seinen 31 PS wirkt der Einzylinder kraftvoller, lebendiger und noch quirliger. Im unteren Drehzahlbereich hängt das Triebwerk schon sauber am Gas, um mit steigender Drehzahl seine Muskeln richtig anzuspannen.“

„Im Inneren des agilen Aggregats versteckt sich edle Technik: Titan-Einlassventile, keramikbeschichteter Zylinder, Alu-Schmiedekolben. Vorbild dafür sind Yamahas Wettbewerbsmaschinen. Mit sieben Mehr-PS ist sie der Honda motorseitig natürlich überlegen, fährt ihr auf der Straße davon und sorgt im Gelände zumindest in geübter Hand für gehobenen Fahrspaß. Dass die Yamaha auf ganzer Linie den Athleten in diesem Duo mimt, zeigt sich zudem fahrwerksseitig. Mit jeweils 270 mm Federweg an USD-Gabel und Schwinge mit hebelangelenktem Federbein steht mehr als nur Feldwege auf dem Pflichtprogramm. Die Abstimmung ist straff und sehr ausgewogen. Bei Bedarf können die Federelemente personalisiert und auf den jeweiligen Einsatz angepasst werden...“

„Auf Schotter ist sie spurstabil bis über 100 km/ho Gefühlt geht da noch mehr, der limitierende Faktor ist in diesem Fall das Ende der Teststrecke und nicht das mangelnde Vertrauen ins Fahrwerk. Auch auf gröberem Geläuf überzeugt die Yamaha mit Nehmerqualitäten. Dieses Motorrad auf reinen Offroad-Reifen, und das ganz große Enduro-Kino beginnt. Aber selbst mit den serienmäßigen Bridgestone TW macht es im Gelände wie auf der Straße schon mächtig Spaß.“

„Die Yamaha verfügt über einen aus dem Wettbewerbsbereich stammenden Betriebsstundenzähler. Der Verbrauch beider 250er ist beachtlich gering, selbst wenn man sie ordentlich rannimmt.“

„Wer häufig und ambitioniert losen Grund unter die Räder nehmen möchte, ist mit der wettbewerbsorientierten WR250R besser beraten...“


Syburger_Titel_Logo.jpg 09/2012

Fahrbericht WR250R

„Irgendwie hab ich meinen Kumpel Michael immer bewundert, damals Ende der 1980er Jahre. Er und seine XT 250 gehörten einfach zusammen. 17 PS, das war mir damals zu wenig. wo wir doch schon "richtige Maschinen" hatten. Nun steht die WR 250 R vor mir. Auch eine 250er, auch von Yamaha. Parallelen zur seligen XT 250? Eher nicht, oder doch? Mit Sicherheit nicht auf der technischen Seite, denn die WR trägt das Kürzel, das eigentlich den Hard-Enduros von Yamaha vorbehalten ist - echten Sportgeräten. Und dann finden wir doch Parallelen zur XT, denn auch die WR 250 R soll laut Yamaha eine waschechte Enduro sein, die auf der Straße Spaß verspricht und im Gelände ihren Mann steht. Doch die Optik versprüht eindeutig den charakteristischen Sporttouch der Wettbewerbs-Enduros. Auch technisch hat Yamaha für die WR 250 R viel bei den sportlichen Schwestern abgeguckt. Aber eben nicht zu viel, um auch den Weg zur Arbeit oder zum Gelände zur Tour und nicht zur Tortur zu machen. Denn wer schon mal eine Sportenduro auf der Straße bewegt hat, weiß: „Datt taucht nicht". Gestartet wird auch bei Yamaha längst nicht mehr mit Kick- sondern mit E-Starter. Ein kurzer Druck aufs Knöpfchen und der Single ist sofort hellwach. Ein gertenschlankes Gerät, mehr Mountainbike als Motorrad: So muss es Vierzylinder-Treibern vorkommen, die sich auf die WR verirren. Doch auf der Straße zeigt sich die WR in erstaunlicher Spiellaune. Hat man sich einmal an die rund 31 PS gewöhnt, fällt das vermeintliche Leistungsmanko nicht mehr auf. Es ist halt „nur" eine 25Oer, doch die hat es in sich. Die Abstammung vom Wettbewerbsmotorrad ist dem Antrieb deutlich anzumerken, die vorhandenen Pferde entlässt die Yamaha äußerst effektiv. Der Single gibt sich im unteren Bereich kräftig, obenrum drehfreudig und in der Mitte läuft der Motor kultiviert zwischen diesen beiden Extremen. Wohl fühlt man sich mit der WR auf Landstraßen zweiter, dritter oder gar keiner Ordnung. Das Asphaltband kann so klein gar nicht sein, als dass man mit der 250er keinen Spaß härte. Locker fällt das fahrfertig 134 Kilo schwere Bike in Schräglage und vermittelt trotz des hohen Schwerpunkts und der langen Federwege ein sattes, sicheres Gefühl. Auch die Bridgestone-Reifen TW 301/302 machen da trotz relativ grobem Profil alles mit. Sich seine Wege über kleine Nebenstraßen suchen und dabei auch noch flott unterwegs zu sein, macht Mörderlaune. Und gerade da relativeren sich die Leistungsdaten, die Wahl der Strecke macht den Unterschied.“

„Nun könnten argwöhnische Zeitgenossen meinen, die Straßentauglichkeit der WR hätte mit der Hatz auf buckeligen, kleinen Straßen, die man mit einem "richtigen Motorrad" ja gar nicht fahren würde, ihr Limit erreicht. Denn wer mit der quirligen 250er mal durch die Stadt muss, zum Postamt hier, zum Händler dort, erlebt eine Leichtigkeit, die für breites Grinsen sorgt: hoher Bordstein? - egal, zwei Meter Platz zum Wenden? - pfffff, Baustelle? - prima. Man hat permanent das Gefühl, überall durchzukommen und wenn man sich zur Not den kleinen, leichten Hüpfer unter den Arm klemmt. Wer von einem Big Bike auf die Yamaha steigt, erlebt ein völlig neues Freiheitsgefühl - mitten in der City. Dazu passt das Sitzmöbel, das zwar sportlich schlank und hart wirkt, aber doch relativ bequem ist. Auch das Cockpit, bei Sportenduros ein eher stiefmütterliches Thema, liefert alle Infos, die man braucht und bietet sogar zwei Trippmaster. Auch die Ablesbarkeit geht trotz des kleinen Displays in Ordnung. Definitiv nicht zu überforden sind die Bremsen an der WR: Die 250er Scheibe an der Vorderhand und die 230er am Hinterrad haben mit der R leichtes Spiel. Auch in Sachen Dosierbarkeit lassen die Stopper nichts zu wünschen übrig.“

„Letzte Station, Offroad: Auch im Gelände macht sich das geringe Gewicht der Yamaha positiv bemerkbar. Drahtig und doch relaxt lässt sich der Single durchs Unterholz pilotieren. Die Yamaha reagiert auf kleinste Befehle, sei es am Lenker oder in den Rasten. Die WR lässt sich spielerisch dirigieren. Dabei ist man als Hobby-Endurist mit dem Leistungsgewicht gut bedient, muss nicht sein durch Übermotivation erlangtes Plus an Beschleunigung und dem daraus resultierendem defizitären Koordinationsvermögen zwischen Reaktion und Aktion mit Bodenproben bezahlen. Selbst im tiefen Sand geht es mit der R noch ordentlich vorwärts und man profitiert von der Drehfreude und Leistungsentfaltung, die das Triebwerk am Ende der Drehzahlleiter noch bietet. Im Endurobetrieb machen auch die Federelemente eine gute Figur: 270 Millimeter vorn und hinten wollen erst mal an ihre Grenzen gebracht werden. Klick-Künstler können sich zudem an beiden Federelemten komplett austoben, denn Gabel und Stoßdämpfer sind sowohl in Zug- und Druckstufe, als auch in der Vorspannung einstellbar. Fazit Gelände: Die Verwandtschaft zur Sportenduro lässt sich mit Schotter, Sand und Geröll unter den Reifen auf jeden Fall nicht leugnen - und das ist gut so. So bleibt uns zwischen Offroad-Freuden und Straßenspaß auch mit der WR ein Weg nicht erspart. Der Weg zur Tanke. Dort lässt sich der Schmerz über den relativ hohen Preis von fast 7000 Euro ein wenig lindern. Denn mit etwa 3,5 Litern gibt sich die Enduro zufrieden,      wodurch selbst mit dem geringen Tankinhalt von rund 7,5 Litern eine durchaus akzeptable Reichweite zusammenkommt.  Und die kann man gut gebrauchen, denn wer sich erst mal an die WR gewöhnt hat und Motorräder nicht nur über Leistung und Hubraum definiert, will so schnell gar nicht mehr absteigen, wie Michael damals von der guten, alten XT.“


MotoX.JPG 06/2012

Test Yamaha WR450F

„Die Yamaha WR 450 hat definitiv großes Potenzial! Sowohl die Performance als auch die Optik sind up to date…“

„Die Kombination des 250er-Rahmens mit dem 450er-Motor ergibt keinesfalls eine 350er, sondern eine sehr kompakte, starke und agile 450er, die in den Händen von einem Profi unter Umständen sogar das Potenzial für den E2-Weltmeistertitel hat.“

„Ebenso ist sie aber auch für den absoluten Hobbyfahrer geeignet, der am Wochenende Wald- und Wiesenwege unsicher machen will und einfach Spaß auf zwei Rädern im Gelände hat.“


MotorradAbenteuer-Logo  02/2012
Fahrbericht YAMAHA WR450F
Entgegengesetzt

„Entgegen den Erwartungen ist die neue 450er nicht mit dem Motor der aktuellen Motocross-Maschine YZ 450 F ausgerüstet. Der Motor mit dem gedrehten Zylinderkopf (Einlass vorne, Auspuff hinten) findet im Endurosport also derzeit keine Fortsetzung. Masaki Kamimura, Projektleiter für dieses Modell, nennt zwei Gründe: »Wir wollten den bekannt zuverlässigen Motor der WR450 beibehalten, entschlossen uns aber, ihn mit einer elektronischen Benzineinspritzung zu modernisieren. Und wir wollten ein handlicheres Motorrad. Um dieses Ziel zu erreichen, nahmen wir das Chassis der 2012er YZ 250 und modifizierten es soweit, dass der 450er Enduromotor hineinpasste. Das wäre mit dem 450er Motocross-Motor nicht möglich gewesen, weil dessen Architektur ein spezifisches Chassis benötigt. Wir sind der Meinung, dass die Rennen in den Kurven entschieden werden. Deshalb ist leichtes, flinkes Handling so wichtig.« Für die elektronische Einspritzung mit 42er Drosselklappe wurde ein größerer Generator (160 Watt) und ein Kickstarter montiert. Dank einem Kondensator kann der Motor damit auch bei defekter Batterie gestartet und betrieben werden.“

„Markanter sind indes die Neuerungen am Chassis mit neuem Alurahmen, Tank und Kunststoffteilen. Hier wurde viel Wert auf Massenzentralisation und die richtige Balance von Steifigkeit und Flex des Rahmens gelegt. Verglichen mit dem Vormodell ist der Radstand um 25 mm kürzer. Federbein und 48er Gabel sind endurospezifisch abgestimmt und erstmals verbaut Yamaha in einer Enduro eine Gabel mit geschlossener Dämpferkartusche.“

„Ausgeliefert wird die WR450F als straßenlegales Motorrad - im Lieferumfang enthalten ist ein Wettbewerbskit für den Offroad-Einsatz. Bei ersten Testfahrten auf Sizilien war der W-Kit montiert. Man muss sich nicht lange an die neue WR gewöhnen, außer vielleicht an die sehr schlanke Gestaltung, was vorab in stehender Fahrposition auffällt. Breite Fußrasten und ein dicker Alulenker sind serienmäßig, ebenso ein Kunststoff-Motorschutz. Die Seilzug- Kupplung lässt sich wunderbar dosieren, das Getriebe schaltet sich weich und präzise. Die Front fühlt sich auf zerfurchtem Grobsand recht lebendig an, aber die Lenkerausschläge werden nie gefährlich. Selbst wenn man im verspurten Weichsand absichtlich vom Gas geht, bleibt die Yamaha gut kontrollierbar. Die Sonnenseite dieser Lebendigkeit ist ihr müheloses Handling in engen Kehren. Da hält sie schon bemerkenswert präzise die Spur. Mit dem Standard-Mapping fährt man einen weich einsetzenden Motor mit unspektakulär linearer Leistungskurve. Zusammen mit dem sensibel agierenden Federbein ergibt das ein sehr traktionsstarkes Gesamtpaket.“

 „Das digitale Anzeigeinstrument informiert über Uhrzeit und Geschwindigkeit, für die Navigation wichtig sind zwei Tageszähler. Mit dem Racingkit bleiben noch zwei Schalter am Lenker: rechts der Anlasserknopf, links der Killschalter. Ich würde aber die Strassenarmatur belassen, um auch den H4-Scheinwerfer nutzen zu können. Der Luftfilter ist durch eine seitliche Klappe ohne Werkzeug zugänglich. In Handbuch sind keine Wechselintervalle für den Kolben und die fünf Titanventile angegeben. Letztere sollen jedoch im Wettbewerbseinsatz alle 500 km kontrolliert werden. »Erst wenn man mehrmals hintereinander das Ventilspiel korrigieren muss, sind die Ventile verschlissen. Doch bei einem Hobbyfahrer halten sie sehr lange«, verspricht Kamimura, ohne dass er sich eine Kilometer- oder Stundenzahl entlocken lässt. Bei einem Ölvorrat von 1,2 I für Motor und Getriebe sind häufige Ölwechsel jedoch obligatorisch.“

„Für die letzte Fahrsession programmierte Kamimura der WR mit dem Power Tuner das zahmste verfügbare Mapping. In Weichsandpassagen hat man so deutlich mehr Öffnungswinkel am Gasgriff, kommt aber trotzdem zügig voran. Auf losem Grund kann man einigermaßen sorglos am Griff drehen - die Leistung setzt deutlich sanfter ein. Ein Anfängergerät für Geländenovizen ist die Yamaha damit allerdings trotzdem nicht. 450 Kubik ergeben immer noch jede Menge Dampf, aber über den Power Tuner (siehe Text unten) lässt sich die Charakteristik in der Eingewöhnungsphase nochmals entschärfen. Umgekehrt besteht auch die Möglichkeit, mit einem Mapping zu fahren, das aggressiver anspricht und dem versierten Fahrer beim Training maximales Vergnügen beschert.

„Viele Hersteller bieten die Möglichkeit, mit dem Laptop über eine spezielle Software die Kennfelder für Zündung und Einspritzung zu verändern. Yamaha geht hier einen eigenen Weg. Hier erfolgt die Programmierung über ein spezielles Abstimmungswerkzeug, den handlichen »Power Tuner«, erhältlich für 299 Euro. Dieser kann bei eingebautem Racing-Kit direkt an den Kabelbaum angeschlossen werden. Damit kann die Motorsteuerung in Sekundenschnelle neu programmiert werden. Maximal neun Programme (mit je einem Kennfeld für Zündung und Einspritzung) können auf dem Power Tuner gespeichert und in Sekundenschnelle auf die Motorsteuerung übertragen werden. Ebenso lässt sich mit dem »Power Tuner« der Fehlerspeicher auslesen, was bei Problemen die Diagnose vor Ort erleichtert.“

Weitere Details zum Power Tuner >


Enduro_Logo 02/2012


Yamaha WR450F – Kampfansage

„Yamaha is back: Ganz aktuell greifen die Blauen mit der neuen WR450F in der hart umkämpften 450er Klasse wieder an.“

„Die Präsentation der neuen Yamaha WR450F fand auf Sizilien im beschaulichen Örtchen Francavilla statt…..“

„Die aktuelle 450er hat kaum mehr etwas mit dem letztjährigen Modell zu tun. Unzählige Änderungen an Motor, Rahmen, Fahrwerk und Peripherie wurden durchgeführt, die auf den ersten Blick nicht auffallen…“

„Wichtigste Neuerung ist sicherlich wie bei allen Herstellern der Einsatz einer Einspritzung….“

„Als weitere absolute Neuheit gilt der Leichtmetall-Rahmen..“

„Dieses Motorrad ist deutlich schlanker und kompakter, so dass einige Anpassungen zu Aufnahme des 450er Aggregats notwendig waren. Dadurch konnte das Handling nochmals entscheidend verbessert werden, ohne dabei die legendären Fahreigenschaften der WR-Modelle vernachlässigen zu müssen.“

„Dann folgt ein etwas breiterer Weg mit tiefen Spurrillen entlang einem Bergrücken. Die Rinnen werden treffsicher und ohne große notwendige Konzentration durchfahren – perfekt. Im Anschluss geht es bis in den vierten Gang mit Vollgas auf dem langgezogenen Weg dahin, gespickt mit weiten Kurven, die immer wieder mit kleinen Entwässerungsgräben und folglich entsprechenden Wellen durchsetzt sind. Kein Grund zur Aufregung, denn die WR reagiert unbeeindruckt. Sie vermittelt ein sicheres Gefühl und überzeugt auch hier immer mehr. Der Motor produziert ab Standgas bis zur Höchstdrehzahl gefühlsmäßig ein hohes verwertbares Drehmoment. Die Motorleistung zeigt sich spritzig, aber jederzeit gut kontrollierbar. Die Abfahrt über felsige Passagen macht enorm Spaß, da hier das Handling total begeistert.“

„Das Fahrwerk zeigt sich insgesamt – für Yamaha typisch – von der harmonischen Seite, die Traktion am Hinterrad überzeugt sowohl im Flussbett als auch bei den Auffahrten. Das Startverhalten ist stets problemlos…“

„Ansonsten beeindruckt die WR450F auf den ersten Eindruck und gefällt rundum. Das beweist, dass auch stetiges Weiterentwickeln Früchte trägt und ständige Neuentwicklungen nicht unbedingt das Maß der Dinge sein müssen.“


Motorrad_Logo 01/2012

Yamaha WR450F Fahrbericht
DIE MISCHUNG MACHT’S

„Die Tank-Sitzbank-Linie fällt im Vergleich zum Vorgängermodell zwar etwas flacher aus, doch bereits der relativ niedrige Lenker führt die ergonomische Tradition der Yamaha-Enduros fort. Wie auch der Sound. Trotz Wettbewerbs-Schalldämpfer brabbelt der Einzylinder nach dem Druck auf den E-Starter auffallend leise, hält sich auch im höheren Drehzahlbereich akustisch zurück und geht nicht zuletzt deshalb butterweich zu Werke. Ob glitschige Steine oder knochenhart ausgetrockneter Boden – mit der gelungenen Kombination aus feinfühliger Gasannahme und geschmeidigem Rundlauf im Drehzahlkeller macht sich die Einspritzung auf Anhieb Freunde und liefert der WR auch unter kritischen Bedingungen vor allem eins: Traktion satt. Sie macht es dem Piloten denkbar einfach, stressarm durch widerwärtiges Terrain zu ackern.“

„Sensibel sprechen die Cartridge-Gabel und das Federbein von Kayaba an, schlucken selbst kleinste Bodenwellen lässig weg und bieten Komfort der Extraklasse.“

„Apropos Kurs. Mit 8650 Euro (plus Nebenkosten) fällt der Preis der neuen WR um gut 300 Euro niedriger aus als beim Vorgängermodell. Erfreulich – wie übrigens auch die legendäre Zuverlässigkeit und Verarbeitungsqualität der WR-Modelle.“


2Räder_Logo 10/2010

WR250R - Es muss nicht immer die radikale Tour sein. Die kernige 250er Enduro von Yamaha hat es auf den abenteuerfreudigen Hobby-Geländereiter abgesehen.

"Unterholz, Schlamm, Schotter - selbstverständlich fühlt sich die japanische 250er Enduro im Dreck und au zünftigem Untergrund sauwohl."

"Aber auch zur gelegentlichen Slalomfahrt im zähen Stadtverkehr ist die WR sich nicht zu schade. Trotzdem gibt der agile Einzylinder Vollgas im Gelände. 32 PS bei 136 Kilogramm sind ein überzeugendes Argument, um schnellstmöglich in die Stiefel zu springen und ab ins Unterholz zu preschen. Vielfach verstellbare Federelemente erlauben vorn wie hinten üppige Federwege von 270 Millimetern. Die WR ist deutlich kurzhubiger ausgelegt als andere Enduros. Ihre gleichmäßige Leistungsentfaltung macht auch auf Asphalt Freude. Auf flotten Landstraßen ist die Yamaha keine Spaßbremse."

"Apropos Bremse: Präzise dosierbar und mit geringem Kraftaufwand verzögern die Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad." Der Japaner garantiert Fahrspaß für Neulinge und Hobbyfahrer."


Enduro_Logo 08/2010 Vergleichstest

Yamaha WR250R: Zweifelsfrei Platz eins in diesem Vergleich

  • Hohe Motorleistung
  • Komfortabel abgestimmte langhubige Federung
  • Begeisternder Fahreindruck on und off road
  • Uneingeschränkt alltagstauglich

„Mit jeweils 270 Millimetern befinden sich die Federwege schon nahe am Bereich gängiger Sportgeräte. Auch die 46er Upsidedown-Gabel von Kayaba und die Hinterradschwinge aus Leichtmetallguss setzen einen sportlichen Akzent – betont auch durch die Nissin-Bremsen, die sich bekanntlich bester Referenzen erfreuen.“

„Seit rund zweieinhalb Jahren auf dem Markt, schafft sich diese betont sportliche 250er in einem entscheidenden Punkt von Anfang an Sympathien: die gut 31 PS, die der wassergekühlte Einspritzmotor mit zwei oben liegenden Nockenwellen bei 10.000/min produziert, sind homologiert, das heißt hieb- und stichfest in den Fahrzeugpapieren eingetragen.“

„Die Yamaha: Startautomatik, kein Choke nötig – wenn schon Einspritzung. Einfach nur Knopfdruck. Kräftiger Klang lässt sogleich vermuten, dass hier mehr dahinter steckt als nur ein schmalbrüstiges Motörchen.“

„…während die Yamaha als Hubraumkleinste über den ganzen Drehzahlbereich ganz schön Feuer produziert, ohne akustisch zu aggressiv zu wirken.“

Yamaha: Komfortabel und schnell

„Voll spielt die Yamaha auf dieser Strecke ihre langen Federwege aus und punktet mit sensiblem Ansprechverhalten, das die Bodenwellen ordentlich glatt bügelt und zunächst mal richtig Tempo bringt. Dabei gibt es an der Fahrstabilität nichts auszusetzen, und Wellen bringen das Fahrwerk auch in Schräglage nicht aus der Ruhe.“

„Bleibt noch die Yamaha, die mit ihrer ebenfalls recht groben Bridgestone-Bereifung auf Asphalt die beste Figur macht. Riesig Spaß bringt es, diese leichte Enduro mit dem außergewöhnlich potenten Einzylinder durch die Kurven zu prügeln. Aber was heißt prügeln: Das hört sich grob an, ist aber eine ganz feine Angelegenheit – einfach schnell, spielerisch und mit dem größten Vergnügen.“

„…ihre Bremsen sind in jeder Hinsicht sehr gut, zweifelsfrei die Bestnote in diesem Vergleich.“

„Mit ihrem Gewicht und Preis zwischen den beiden anderen, vermittelt sie mit hoher Motorleistung und tadellosem Fahrverhalten on und off road ein Spritzigkeit, einen Fahrspaß, den man einer 250er eigentlich nicht zutraut. Dazu ein beachtlicher Fahr- und Federungskomfort, der sich auch mal für eine längere Tour anbietet, ganz zu schweigen von der uneingeschränkten, völlig unproblematischen Alltags-Tauglichkeit. Zweifelsfrei Platz eins in diesem Vergleich.“


Motorrad_Logo 15/2010 Vergleichstest

„Der Yamaha- Single schickt mit 31 gleich neun Pferde mehr ins Rennen als das Kawa-Pendant. Obendrein ist er deutlich lebendiger und agiler, verbraucht aber kaum mehr.“

„Die Zahlen spreche für sich: Kawasaki gibt 22 PS bei 7700 Umdrehungen an, Yamaha deren 31 bei 10.000 Umdrehungen. Beim Drehmoment sind die Unterschiede nicht ganz so krass, es steht 21 Nm bei 7000 zu 24 Nm bei 8000 Umdrehungen. In der Praxis heißt das, dass die Grüne gegen die Weiße bei den Fahrleistungen keine Sonne sieht. Bei der Höchstgeschwindigkeit stet es 105 zu 130 km/h, bei der Beschleunigung von null auf 100 km/h braucht die Kawa mit 17,6 Sekunden 10,4 länger als die Yamaha.“

„Wer sich sportlich betätigen will, ist mit der WR besser bedient. Der Motor ist stärker und bissiger, das Fahrwerk deutlich straffer. Layout und Geometrie des Alu-Rahmens entsprechen heutigen Erkenntnissen.“

„Eine üppig dimensionierte Upside-down-Gabel mit satten 46 Millimetern Standrohr-Durchmesser und einstellbarer Zugstufe sorgt für eine stabile Führung des Vorderrads.“

Testergebnis: YAMAHA WR250R auf Platz 1 – Funktional hat sich die Yamaha den ersten Preis redlich verdient. Sie ist schneller, stärker, straffer und spritziger.