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Pressestimmen XT1200Z / ZE Super Ténéré ABS

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ReiseMotorrad Logo 04/2016

Vergleichstest: XT1200ZE Super Ténéré ABS

„Yamaha braucht die Konkurrenz nicht zu fürchten. Zwar hat die 1200er schon ein paar Jahre auf dem Buckel, ist aber technisch und ausstattungsseitig aktuell und alles andere als von gestern. Der Motor ist ein problemloser Geselle, der auf Abruf auch ordentlich zupacken kann, sich aber sonst eher unauffällig im Hintergrund hält und macht, was von ihm verlangt wird. Das elektronisch verstellbare Fahrwerk arbeitet einwandfrei und sorgt für ein angenehmes, den Umständen angepasstes Fahren.“

„Im Gesamtpaket ist die Yamaha, auch aufgrund ihrer längeren Marktpräsenz, das ausgereiftere Motorrad mit der größeren Bandbreite.“

Pluspunkte:
•    drehmomentstarker Motor
•    günstiger Verbrauch
•    kerniger Klang
•    gutes, verstellbares Fahrwerk
•    gute Ergonomie
•    verstellbare Sitzbank
 


Motorrad_Logo 02/2016

"Die robuste Yamaha glänzt nicht nur mit hohem Fahrkomfort und einem unkaputtbaren Motor, sie bietetzudem noch einen wartungsfreien Kardanantrieb. Selbst in der mitzahlreichen Anbauteilen aufgepeppten Worldcrosser-Version und mit elektronischem Fahrwerk kostet die 1200er einige Tausender weniger. Eine echte Alternative für Reisefreaks."


Tourenfahrer-Logo 01/2016

Eine Motorradreise nach Thailand. Text und Fotos: Erik Peters

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Motorrad_Logo 18/2015
XT1200ZE Super Ténéré ABS – Vergleichstest Adventure Enduros

„Homogenität ist ihre Stärke. Kultivierter Motor, ausgewogenes Fahrwerk, exzellenter Komfort - die XT gibt sich als Genuss-Enduro. Erste Wahl für die ganz, ganz große Tour.“

 „Mit ihrem betont bequemen Arbeitsplatz rundet die XT 1200 ZE die Harmonie von sensibler Federung und unaufdringlichem Motor bestens ab. Auch gut: die einstellbare Sitzhöhe sowie die umfangreiche Anzeige im Display. Erfreulich: die mit über 500 Kilometern beeindruckende Reichweite der XT1200ZE Super Ténéré ABS.“


Enduro_Logo 07/2014

Vergleichstest: XT1200ZE Super Ténéré Worldcrosser - Platz 1

Yamaha: Echtes Reiseenduro-Feeling

- Einwandfreie Sitzproportionen
- Sensibel ansprechende komfortable Federung
- Trotz hohen Gewichts leicht und vergnüglich zu fahren
- Umfangreiche Ausstattung

„Auf der Yamaha ist das Sitzgefühl indessen ohne Umschweife sofort enduromäßig: Selbst wenn man für den höhenverstellbaren Fahrersitz der geteilten Bank die tiefere Position wählt, ergibt das 82 Zentimeter Sitzhöhe und - viel wichtiger einen betont entspannten Kniewinkel dank 51 Zentimetern Abstand zwischen Fußrasten und Sitzfläche. Dazu vermittelt der 83 Zentimeter breite Lenker bei annähernd aufrechtem Oberkörper echtes Enduro-Feeling. Schon im Stand fühlt man sich mit diesen Proportionen fast souverän, eben wie auf einer richtigen Enduro.“
„Durchweg große Digital-Anzeigen bietet die Yamaha und demonstriert damit, dass sich auch ein Balken-Drehzahlmesser gut erkennbar gestalten lässt.“

„Die Yamaha-Windschutzscheibe - zwar nicht groß, aber die größte im Vergleich - bringt das beste Ergebnis: In der obersten Einstell-Position liefert dieses Teil eine vergleichsweise ruhige Luftströmung bei nur mäßiger Geräusch-Entwicklung. Auch die spürbare und bei Nässe - sichtbare Wirkung des Gesamt-Wetterschutzes stellt hier völlig zufrieden, auskühlende KörpersteIlen sind nicht zu registrieren. So ist bei der Super Ténéré auch dies ein Pluspunkt für flottes Tempo auf längeren Reisen.“

„Als wir nach mehr als 500 Kilometern am Abend vor der Unterkunft ausrollen, bedarf es nur einer kurzen Diskussion, so klar ist der Fall in punkto Sitzkomfort: In Front liegt eindeutig die Super Ténéré mit üppigen Platzverhältnissen sowie einwandfrei geformtem und gepolsterten Sitzmöbel.“

„Weitaus wohler fühlen wir uns auf der Yamaha, die sich trotz ihres beträchtlichen Gewichts recht gutmütig gibt und auf Schotter ein erstaunliches Tempo zulässt. Leichte Drifts sind zumindest im Ansatz möglich, ohne erschrecken zu müssen. Und schließlich zeugt die Ausstattung mit sinnvollem Motorschutz, gezahnten Fußrasten und breitem Lenker davon, dass ihre Väter durchaus auch an solche Einsätze gedacht haben.“

„Die trotz ihres beachtlichen Gewichts leicht fahrbare, betont reisetaugliche und sogar angemessen offroad-geeignete Yamaha Super Ténéré Worldcrosser hat während des Tests als Gesamtpaket überzeugt, womit sie sich als echte Reiseenduro darstellt. Dafür gebührt ihr hier ohne Zweifel Platz eins."

Tourenfahrer-Logo 05/2014

Härtetest für die neue Yamaha XT1200ZE Ténéré

„Sie wirkt jetzt spürbar lebendiger und agiler, von einer Untermotorisierung aufgrund fehlender Spitzenleistung dürfte jetzt kaum mehr jemand sprechen. Immerhin rennt diese Super Ténéré jetzt auf topfebener Bahn exakt 220 km/h schnell und beschleunigt aus dem Stand heraus in 3,9 Sekunden auf 100 km/ho Wer da noch mehr verlangt, sollte die Sportart wechseln.“

„Nachvollziehbarer ist indes die Umgestaltung des Arbeitsplatzes. An der aufrechten und entspannten Art des Reisens hat sich grundsätzlich nichts geändert. Die XTZ gehört nach wie vor zu den Fahrzeugen, die für beide Passagiere eine sehr schlüssige, weil harmonische Beziehung zulässt. Der Kontakt zwischen Fahrer und Beifahrer ist aufgrund der nicht zu extrem ausgeführten Sitzbankabstufung weiterhin bestens und die Sitzpolster sind nach wie vor ausreichend straff gestaltet, so dass selbst Marathon-Etappen keine Schmerzen nach sich ziehen. Der Pilot bekommt durch den neu gestalteten, jetzt konifizierten Lenker und die nunmehr vierfach verstellbare Verkleidungsscheibe sogar noch einen Tick mehr Komfort geliefert.“

„Im Stehen gehört diese XT sowieso zu den allerbesten ihrer Klasse, weil der Fahrer sich trotz des ausladenden Tanks noch ausreichend weit nach vorn orientieren und so eine gute Position zum Vorderrad einnehmen kann. Außerdem sind die Fußrasten schön breit gestaltet und die montierten Gummis versenken sich automatisch, sobald der Fahrer sein komplettes Gewicht auf die Rasten verlagert - besser geht es kaum!“

„Wer vorn den Bremshebel Betätigt, verzögert das Hinterrad automatisch mit. Vorteil: Das Motorrad bleibt selbst im Regelbereich des ABS schön in der Waage und damit sehr stabil in der Spur.“

„Auf trockener und vor allen Dingen auf feuchter Straße ist man daher mit dem ABS und der Traktionskontrolle gut bedient. Auch deswegen, weil das Fahrwerk nach wie vor ein gutes Feedback über die Straßenverhältnisse zulässt. Die Adaption von Federrate und Dämpfung erfolgt jetzt vom Lenker aus an der linken Griffeinheit. Einmal mit dem hinteren Kippschalter auf das Fahrwerkssymbol umschalten, mit dem vorderen die Präferenzen auswählen, und schon steht das Setting. Und das ist trotz der vielfachen Einstellmöglichkeiten mit drei Dämpfungsabstimmungen (Soft. Standard & Hard), die jeweils in sieben Stufen feinjustierbar sind (+3 bis -3) recht einfach. Dazu kann noch die Feder hinten dem Beladungszustand in vier Stufen angepasst werden - von einer Person ohne bis zu zwei Personen mit Gepäck.“

„Die Bandbreite der Einstellmöglichkeiten an der ZE übertrifft die sowieso schon guten Variationsmöglichkeiten der Standardversion nochmals.“

„Sie lässt sich bereits ab Schritttempo leicht und locker dirigieren, ohne den Piloten mit der Sitzhöhe - immerhin 845 bis 870 mm oder ihrem Gewicht zu überfordern.“

„Ausstattungsmäßig wird an der großen XT eigentlich auch nicht mehr viel vermisst. Die wertvollen Speichenräder für Schlauchlosreifen sind ja bereits serienmäßig - genau wie die schlanken LED-Blinker vorn und hinten. Tempomat, ABS, Antischlupf und Fahrmodi sind ebenfalls im Preis enthalten; der Hauptständer ist al1erdings nur bei der ZE an Bord, ebenso wie die mehrstufige Griffbeizung, die sich über den Menüschalter steuern lässt.“ 


Enduro_Logo 04/2014

Fahrbericht XT1200 ZE Super Ténéré

"15295 Euro verlangt Yamaha für die neue XT1200ZE -1000 Euro mehr als für die Standard- Ausführung. Dafür gibt es neben den elektronisch einstellbaren Federelementen auch noch eine Aufbockhilfe, eine Vorbereitung fürs Topcase, einen Miltelständer und heizbare Lenkergriffe. So ausgestaltet kann das nächste Abenteuer ruhig kommen, egal ob in der Wüste oder an der Küste mit der Super Ténéré ist man nach diesen ersten Eindrücken auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet."


MO_logo 04/2014

Fahrbericht XT1200 ZE Super Ténéré

"Mit elektronisch einstellbaren Federelementen und zahlreichen Detailverbesserungen setzt die neue Super Ténéré auf eine größere Bandbreite, sie sucht das Abenteuer im Großstadt-Dschungel genauso wie auf kurvigen Asphaltstraßen und während der beschaulichen Urlaubsreise."


MotorradNews_Logo 04/2014

Fahrbericht XT1200ZE Super Ténéré

„Yamaha‘s Rezept für Spaß auf allen Wegen: Mehr Touring, mehr Sport, mehr Komfort.“

„Abenteuer mit Stil: Gut gerüstet für lange Etappen, flotte Kehren und buckelige Waldsträßchen.“

„Der Abschied kommt wieder mal zu früh. Schade, denn die Supersize Ténéré macht Lust auf mehr. Der Appetit ist geweckt auf eine Ausfahrt mit Lavendelduft, Meeresbrise und klingelnden Kieselsteinen.“

„Abenteuer - ja, aber bitteschön mit Komfort! Mit feiner Ausstattung und einem prallen Elektronikpaket behauptet die Supersize-Ténéré in der ZE-Version ihren Ruf als langbeiniger Tourer mit Fernweh-Aura. Man muss die Welt ja schließlich nicht auf Tiefsandwegen umrunden.“


Motorrad_Logo 05/2014

Test XT1200ZE Super Ténéré

„Diese Super Ténéré fährt nicht nur besser als jede andere zuvor, sie vermittelt ihrem Piloten genau das, was vielen von uns in der heutigen Zeit abhanden gekommen ist: Leichtigkeit.“

„Denn jenseits der Zahlenakrobatik und technischen Raffinessen liefert die Super Ténéré in der Summe ihrer Eigenschaften eine einmalige Unbeschwertheit, mit der sie ihren Piloten seelenruhig und dennoch dynamisch über die Pässe des südfranzösischen Hinterlands wedeln lässt.“

„Die Super Ténéré wirkt zu keinem Zeitpunkt angestaubt. Dass ihre Basis im Jahr 2010 das Licht der Welt erblickte, sieht und spürt man nicht. Die Yamaha-Ingenieure haben wirklich eine feine und wirkungsvolle Detailarbeit betrieben. Die Evolution vom soliden Alleskönner zum wertigeren Seelenschmeichler hat dabei völlig neue Erfahrungen zur Folge. Beispiel gefällig? Wer das Ausklappen des Ständers (auf dem Motorrad sitzend) bisher als notwendiges Übel betrachtete, weil die Suche nach dem Ausleger meist länger dauerte als die Zigarettenpause, kann auf der Ténéré aufatmen. Dank des breiten Auslegers des neuen Alu- Seitenständers lässt sich aus dem Zweirad elegant und flott ein Dreibein machen.“

„Die Ergonomie des Arbeitsplatzes wurde ebenfalls modifiziert. Das verwundert auf den ersten Blick. Denn schon die Alte bot in einem breiten Spektrum zwischen Langstreckentauglichkeit und leichten Offroad- Einsätzen einen harmonisch austarierten Kompromiss. Die neue XT positioniert den Piloten nun einen Tick aufrechter, was den Komfort nochmals erhöht. Der neue, etwas weniger stark gekröpfte Alu-Lenker liegt dabei super in der Hand und verbessert spürbar die Rückmeldung vom Vorderrad, wovon das gesamte Fahrgefühl profitiert: Man fühlt sich nun aktiver in das Moped integriert.“   

„Es beherrscht genussvolles Cruisen ebenso wie flottes Kurvenwedeln. Für die Neue gilt das umso mehr. Mit bestechender Neutralität klappt die XT in Schräglage, folgt stoisch der angepeilten Linie und überzeugt auch bei der Fahrt mit Sozius mit ausreichend Reserven.“

„Das Bike bügelt nämlich völlig unbeeindruckt über Bodenwellen und Schlaglöcher hinweg, dass man glaubt, topfebenen Asphalt zu überfahren. In puncto Sicherheit überzeugt die Yamaha dabei sowohl mit ihrer fein regelnden, zweistufigen Traktionskontrolle, die sich für den Geländeeinsatz vollständig deaktivieren lässt, als auch mit der beherzt zupackenden Verbundbremse inklusive ABS.“

„Alles super, Ténéré? Auf jeden Fall.“

„Bleibt zu wünschen, dass die Interessenten auf ihre Händler hören und einfach mal eine Probefahrt machen. Es lohnt sich.“


Motorradfahrer-Logo03/2014

Intensivtest 19.000 km  - XT1200Z Super Ténéré Worldcrosser

„Mit Feingliedrigkeit kommt man auf den Pisten dieser Welt nicht weit. Nein, hier präsentiert sich ein Motorrad, das Abenteuerlust nicht nur im Namen trägt, sondern mit jeder Pore atmet. So muss Abenteuer, nicht wie diese Möchtegern- Enduros, die ähnlich wie die epidemischen SUVs eine dicke Hose markieren, aber sich schon auf die Felgen machen, wenn sie drei Meter Feldweg fahren müssen. Ende im Gelände. Da ist die Worldcrosser aus anderem Holz geschnitzt. Sie nimmt die Tradition der alten Ténérés auf und führt sie in die Zukunft, bewahrt nicht die Asche auf, sondern trägt die Flamme weiter. Diese Flamme lodert in ihr in Form eines Reihenzweizylinders, der mit 270 Grad Hubzapfenversatz arbeitet. Das sorgt einerseits für einen satten, V2-ähnlichen Klang, andererseits für eine sehr homogene Kraftentfaltung ohne Höhen und Spitzen, aber auch ohne Dellen und Beulen. Die gemessenen 104 PS bei 7400/min und vor allem das aus 1,2 Liter Hubraum generierte, breit aufgestellte Drehmoment, das zwischen 3000 und 7000 Touren immer über 100 Nm liegt, lassen nie ein Gefühl der Untermotorisierung aufkommen. Daneben verwöhnt der Twin mit kultiviertem Motorlauf und sauberem Ansprechverhalten auf Gasbefehle. Die Drehfreude vermag durchaus zu überzeugen, vor allem, wenn man bedenkt, dass sich 98 mm dicke Kolben auf 79,5 mm Weg machen.“   

„Damit zum Kapitel Fahrwerk und gleich zur ersten pfundigen Überraschung. Einmal in Bewegung gesetzt, nimmt die Worldcrosser auf einen Schlag einen halben Zentner ab. Wohl verlangt sie nach einem deutlichen Zug am Lenker, um in Schräglage zu geraten, dann aber zieht sie zielgenau und unbeirrbar ihre Spur, bis die Rasten kratzen. Der Geradeauslauf selbst oberhalb von 200 km/h bietet keinen Anlass zum Mäkeln. Die Ausgewogenheit des Fahrwerks erweist sich als echter Segen. Eine Gewichtsverteilung, von 50:50 zwischen vorn und hinten, eine punktgenau abgestimmte USD-Gabel, eine lange Schwinge und ein tief und nach vorn orientiert eingebautes Triebwerk sorgen dafür, dass sich die große Yamaha so fährt, wie sich ihr Motor benimmt: unspektakulär und verlässlich. Dabei bewegt sich der Fahrkomfort auf hohem Niveau, selbst auf buckeligsten Pisten spürt der Fahrer nur wenig von den Unebenheiten, die sich unter ihm breitmachen. Schwammigkeit bleibt ein Fremdwort, so lässt es sich nach Herzenslust auf Straße und Piste angasen. Sollte man es dabei mal übertreiben, kein Problem, die Kombi-Bremsanlage (bei Betätigung der vorderen Bremse wird die hintere mit aktiviert) behält alles im Griff. Die wartet neben ordentlicher Dosierbarkeit vor allem mit ausgezeichneter Verzögerung auf, 38,5 Meter von 100 km/h auf 0 ist ein Wert, der sich sehen lassen kann. Und das Ganze läuft blockadefrei ab, selbst wenn das ABS auf Straße und im Gelände erst spät einschreitet.“

„Was die Unterbringung des Fahrers angeht, hat Yamaha an der Super Ténéré Worldcrosser einen dicken Wellnessfaktor für die Besatzung eingebaut. Man sitzt angenehm, aufrecht mit moderatem Kniewinkel, Lenker und Hebel liegen bestens zur Hand. Die zweiteilige Sitzbank mit höhenverstellbarem Fahrersitz (840 und 875 mm) bietet sogar 1,70-Meter-Piloten akzeptablen Bodenkontakt, im Yamaha-Zubehörprogramm findet sich außerdem eine 35 mm flachere Version.“

„Schäden tauchten während der 19.000 km ebenso wenig auf wie ungeplante Werkstattaufenthalte oder Standzeiten, die Yamaha brillierte mit Zuverlässigkeit und robuster Verarbeitung. Selbst der Ölverbrauch ist mit 0,75 Litern kaum der Rede wert.“

„Es wundert nicht, wie schnell die 19.000 Kilometer zusammen kamen, angesichts der Qualitäten. Die Super Ténéré machte ihrem klangvollen Namen alle Ehre.“


MotorradAbenteuer-Logo 05/2013

Test: XT1200Z Super Ténéré ABS Worldcrosser

„Die gemessenen 104 PS bei 7.400/min und vor allem das aus 1,2 Liter Hubraum generierte, breit aufgestellte Drehmoment, das zwischen 3.000 und 7.000 Touren immer über 100 Nm liegt, lassen nie ein Gefühl der Untermotorisierung aufkommen. Daneben verwöhnt der Twin mit kultiviertem Motorlauf und sauberem Ansprechverhalten auf Gasbefehle. Die Drehfreude vermag durchaus zu überzeugen, vor allem wenn man bedenkt, dass sich 98 mm dicke Kolben auf 79,5 mm Weg machen.“
„Womit das Kapitel Fahrwerk aufgeschlagen sei. Einmal in Bewegung gesetzt, nimmt die „Worldcrosser“ auf einen Schlag einen halben Zentner ab. Wohl verlangt sie nach einem deutlichen Zug am Lenker, um in Schräglage zu geraten, dann aber zieht sie zielgenau und unbeirrbar ihre Spur, bis die Rasten kratzen.“
„Eine Gewichtsverteilung von 50:50 zwischen vorne und hinten, eine punktgenau abgestimmte USD-Gabel, eine lange Schwinge und ein tief und nach vorn orientiert eingebautes Triebwerk sorgen dafür, dass sich die große Yamaha so fahrt, wie sich ihr Motor benimmt: Unspektakulär und absolut verlässlich. Dabei bewegt sich der Fahrkomfort auf hohem Niveau. Selbst auf buckeligsten Pisten spürt der Fahrer nur wenig von den Unebenheiten, die sich unter ihm breitmachen. Schwammigkeit bleibt ein Fremdwort, so lässt es sich nach Herzenslust auf Straße und Piste angasen. Sollte man es dabei mal übertreiben, kein Problem, die Kombi-Bremsanlage (bei Betätigung der vorderen Bremse wird die hintere mit aktiviert) überzeugt. Sie wartet neben ordentlicher Dosierbarkeit vor allem mit ausgezeichneter Verzögerung auf: In 38,5 Meter von 100 km/h auf verzögert ist ein Wert, der sich sehen lassen kann, wobei das ABS auf der Straße und im Gelände erst spät einschreitet.“
„Was die Unterbringung des Fahrers angeht, hat Yamaha an der Super Ténéré Worldcrosser einen dicken Wellness-Faktor eingebaut. Man sitzt angenehm aufrecht, mit moderatem Kniewinkel, Lenker und Hebel liegen bestens zur Hand. Die zweiteilige Sitzbank mit höhenverstellbarem Fahrersitz (840 und 875 mm) bietet sogar 1,70-Meter-Piloten akzeptablen Bodenkontakt. Im Yamaha-Zubehörprogramm findet sich außerdem eine 35 mm flachere Version.“
„Schaut man sich die Yamaha dann bei einem der seltenen Tankstopps immerhin sind Reichweiten zwischen 350 und 400 km möglich - genauer an, entdeckt man eine Menge Details, die für eine Reiseenduro ein Muss sind. An Bord sind z.B. ein stabiler Hauptständer, Handprotektoren, gezackte Fußrasten mit flexiblen Gummis, Federvorspannung per Handrad, Drahtspeichenräder mit Schlauchlosreifen, Zusatzgepäckträger unterm Beifahrersitz und ein übersichtliches, informatives Cockpit.“
„15.495 Euro will der Yamaha Händler für die „Worldcrosser“ sehen, 1.200 mehr als für die Normalversion. Im Gegenzug erhält man Zubehör im Wert von fast 2.700 Euro und ein vielseitiges, bequemes Reisegefährt für wirklich alle Straßen, mit einer passablen Off-Road-Tauglichkeit trotz des hohen Gewichts. Der größte Vorteil ist hingegen unbezahlbar: Sie steht im Gegensatz zu manchem Wettbewerber nicht an jeder Ecke.“


MO_logo 08/2013 

Dauertest XT1200Z Super Ténéré ABS

„Das erste, was mir an der Super Ténéré auffällt, wie sie vor mir steht in ihrer vollen Adventure-Gala: Sie ist bildschön. Besonders in diesem Blau.“

„Es geht über die erwähnten Schlaglochpisten und die Autobahn an den Rand des Schwarzwalds. 40 Kilometer richtig Spaß, und die warnenden Hinweisschilder zur Geschwindigkeit vs Schlaglöchern sind im Dunkeln nicht zu sehen. (ist gelogen - das Licht aus den Scheinwerfern ist klasse, und schön böse gucken sie auch.) Viel zur Freude trägt das Fahrwerk bei. Die Jahrzehnte an Yamaha-Stollenreiter Erfahrung, die sich schon im Design zeigen, trumpfen beim Fahrwerk so richtig auf. Die Super Ténéré scheint beim Überfliegen von schwäbischen Asphaltbruchstücken schon fast zu maulen: "Das ist echt lächerlich hier. Das ist kein Schotter! Gib mehr Gas!" Ab in die enge Kehre kurz vor zuhause. Sie geht vorne etwas tiefer, blinkt in Gelb ihre Zustimmung im Cockpit, hinten wird's etwas leichter - und zack - um die Ecke. Endurofahrwerk mit Wohlfühlfaktor zehn. Habe mich selten sofort so gut auf einem dieser Hochbeiner gefühlt.“

„Resumee: Im Vergleich in MO 6/2013 ging die Blaue etwas unter. Das wird ihr absolut nicht gerecht. Mag sein, dass ihre 110 PS im Vergleich etwas ruhiger zur Sache gehen, in ihrer gesamten Kombination aus Fahrwerk, Design (dieses Blau) und Motor ist sie ein Top-Model der Klasse.“


Motorrad_Logo 15/2013

Vergleichstest XT1200Z Super Ténéré

„Die XT1200Z Super Ténéré Worldcrosser hingegen verkörpert genau das, was Reiseenduros so beliebt gemacht hat, nämlich einen zuverlässigen Zweizylinder ohne High-End-Ambitionen und Hammerleistung. Ein hochbeiniges Fahrwerk, das auch leichte Offroad-Passagen wegsteckt, reichlich Stauraum (mit 877 Euro teuren Zubehörkoffern) und einen fetten 23-Liter-Tank.“

„Aber dennoch: Hier wie auch später auf den engen und engsten Sträßchen der Isle of Man sammelt die XT1200Z wegen ihrer viel besseren Manövrierbarkeit kräftig Punkte.“

Rolf Henniges (48) fühlt sich eher zur Reise-Enduro hingezogen:
„Sicher, der Wind- und Wetterschutz ist auf der dicken K besser. Und mehr Bums hat der Sechszylinder ebenfalls. Aber wenn ich ICE fahren will, dann nehme ich die Bahn. Mich begeistern das Fahrwerk-Setup sowie das Feedback des Yamaha-Fahrwerks. Auch die Sitzposition ist super. Die Ténéré fühlt sich überall zu Hause. Auf Schotterpisten, kleinsten Straßen und rumpeligsten Wegen, ebenso wie auf Top-Asphalt. Ich liebe ihren großen Einsatzbereich, der Reisen so unkompliziert macht.“

„Auf einer Reise wie dieser jedoch, mit ganz unterschiedlichen Anforderungen, ist es dann unter dem Strich doch die XT1200Z, die das größere Spektrum abdeckt.“


MO_logo 05/2013


„Im Hause Yamaha bündelt die XTZ1200Z dreißig Jahre Ténéré-Erfahrung. Das gab die Japanerin beim ersten Ausritt unmissverständlich zu verstehen. Bewährtes und auch im harten Einsatz Funktionelles herrschen hier vor. Die Gene der robusten Dakar-Maschinen von Yamaha sind ihr direkt anzumerken. Das gebotene Fahrwerk lässt sich komplett in Federvorspannung, Druck- und Zugstufe justieren. Somit sind in Sekundenschnelle die Fahrwerkseigenschaften auf die individuellen Bedürfnisse einzustellen. Der tiefe Schwerpunkt unterstützt das leichte Handling der XT1200Z. Tief kann man sich auch in das Fahrzeug hineinsetzen. Die Sitzhöhe ist variabel und bietet Einstellmöglichkeiten von 845 bis 870 Millimetern. Der Motor stellt seine 110 PS Leistung bereitwillig zur Verfügung, spricht direkt an und überträgt die Kraft über den reaktionsarmen Kardan ans Hinterrad. Ausgestattet mit diversen elektronischen Innovationen ist die Super Ténéré für jeden Einsatzort perfekt gerüstet, Das ABS ist aber nicht abschaltbar. Außerdem ist sie mit der elektronischen Drosselklappensteuerung YCC-T und einer drei stufigen Traktionskontrolle ausgestattet. Die Stufe 3 deaktiviert das System und lässt somit auch ambitionierte Drifteinjagen zu.“

 



Motorrad_Logo 07/2013

Vergleichstest: YAMAHA XT1200Z Super Ténéré Worldcrosser
“Bunt sind sie, die Rallye-Werksfarben von Yamaha‘s Super Ténéré Worldcrosser, Blau und Gold im Kontrast mit Rabenschwarz. Schick. Da fläzt man sich gern in den Plüschsessel von einer Enduro-Bank, sitzt gefühlt sehr drin, prima integriert im Motorrad mit den tief platzierten Fußrasten.“
„Für kleine Piloten ist die Yamaha im Kreise der ganz Großen erste Wahl. Der Reihentwin mit 270 Grad Hubzapfenversatz der Kurbelwelle imitiert einen 90-Grad-V2. Dezent pröttelt er aus dem plump schwarz lackierten Stahl-Schalldämpfer…“
„Klasse ist der reaktionsarme Kardan, begeisternd das gut austarierte Fahrwerk der Yamaha.“
„Fein ansprechende, schluckfreudige Federelemente nehmen selbst tiefsten Schlaglöchern ihren Schrecken.“
„Gehobener Sitz- trifft auf ebensolchen Fahr- und Federungskomfort.“
„Immerhin beißen hier Ex-R1-Stopper extrem kräftig und gut dosierbar auf die Wave-Bremsscheiben, Vierkolbensättel mit je zwei ungleich großen Kolbenpärchen. Top!“
„… ist die Yamaha ein tolles Reisemotorrad, eine XXL-Wander-Enduro. Ihr 22,6-Liter-Tank erlaubt bis zu 450 Kilometer Reichweite.“
„Ex-MOTORRAD-Mitarbeiter Mathias Heerwagen fuhr auf einer Super Ténéré in neun Monaten 55.000 Kilometer von Alaska bis Feuerland, ohne Panne.“
Fazit
„Yamaha XT1200Z Super Ténéré Worldcrosser. Die kommt immer durch, wie ein Keiler im Wald. Schnell genug und für jedes Terrain geeignet. Saubequem, anpassungsfähig und robust.“


Panamericana 2012 von Mathias Heerwagen

56.000 km fuhr Mathias Heerwagen in 8 Monaten mit der XT1200Z Super Ténéré ABS von Alaska nach Feuerland.

Die Reise ist beendet und die Yamaha befindet sich bereits auf dem Weg zurück nach Deutschland, Mathias Tour ist damit offiziell beendet.

Wenn alles gut geht und der Flieger mit dem Motorrad pünktlich in Frankfurt landet, zeigt Mathias die Yamaha auf der Messe „Motorräder“ in Dortmund, vom 28.02.2013 bis 03.03.2013 am MOTORRAD-Stand. Und hier das Fazit von Mathias zur XT1200Z Super Ténéré ABS:

2013-02-25-Mathias Heerwagen-Portrait-Ende der Reise.jpg

 

 

 

"Yamaha Deutschland wirbt auf seiner Webseite mit dem Spruch, dass die XT1200Z Super Ténéré zu den „robustesten Langstrecken-Motorrädern gehört, die wir jemals gebaut haben“. Damit hat Yamaha nicht übertrieben. Mir war es schon selbst unheimlich, dass das Motorrad niemals größere Probleme hatte, selbst dann nicht, als es auf die 50.000-Kilometer-Marke zuging. Es ist nie stehengeblieben, immer angesprungen, hatte nie ein Elektrik-/Elektronik-Problem und selbst nach mittlerweile fast 60.000 Kilometern läuft der Motor noch fast wie zu Beginn der Tour."

 

 


In der Zeitschrift  Motorrad_Logo 24/2012

Zwei spannende Reisegeschichten - Yamaha XT 1200 Z Super Ténére

19 Seiten pures Abenteuer von den Autoren:

Nick Sanders – Alaska nach Feuerland: 48.000 Kilometer in 46 Tagen

Matthias Heerwagen – Abenteuer Panamericana: 30.000 Kilometer, 6 Monate



„Als Nick Sanders den Antrieb nach etwa 80.000 superharten Kilometern zerlegen ließ, staunten selbst die Yamaha-Mechaniker: kein nennenswerter Verschleiß, außer Spesen nichts gewesen. Weitermachen!“

Tourenfahrer-Logo 07/2012 - Vergleichstest

„Die Yamaha punktet im Gegenzug mit einer für diese Gewichtsklasse fast schon perfekten Balance zwischen Vorder- und Hinterrad, der besten Integration, egal ob der Fahrer nun gerade steht oder sitzt, und einer grundsoliden Fahrwerksauslegung, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich erscheint.“

„Yamaha geht mit seiner Schlupfregelung einen Schritt weiter und hat hier zwei Modi im Angebot, die sich am Cockpit anwählen lassen. Modus I ist der für die Straße (kein Rutscher möglich!),  Modus 2 der fürs Gelände mit der Option auf ein ausbrechendes Hinterrad.  Für Geländenovizen sicher1ich eine gute Möglichkeit der Grenzerfahrung, denn das Hinterrad kann in der Tat noch Haken schlagen, wird aber durch die Elektronik auch schnell genug wieder eingefangen. Dies geschieht wie bei der BMW auch über Zündung und Einspritzmenge,
aber sehr viel eleganter und nicht so lauthals wie bei der GS.“

„Wobei auch hier hervorzuheben ist, dass das Yamaha-Bremssystem auf ebener Strecke und leicht losem Untergrund sehr gute Arbeit leistet.“


Tourenfahrer-Logo 06/2012

Vergleichstest XT1200Z Super Ténéré ABS

„Auf der XTZ lässt es sich auch prächtig reisen. Der Windschild ist ausreichend groß…“

„Sehr gut funktionieren die seitlichen Luftleitbleche an der XT unterhalb der Scheibe, die lästige Verwirbelungen auch bei höheren Geschwindigkeiten spürbar minimieren.
Die Yamaha wartet unterm Strich auch mit der bestmöglichen Ergonomie auf.  Der Lenker liegt prächtig in der Hand, die Rasten sind schön breit und dezent gummiert, und das Sitzpolster bietet auf Dauer den höchsten Komfort, weil es sich nicht schon nach vier Stunden durchgesessen hat.“

„Die Super Ténéré kommt in dieser Aufmachung recht unscheinbar daher  glänzt aber mit einer enormen Ausgewogenheit. Der Paralleltwin ist ein Malocher, der nicht mit Maximalwerten protzt, aber grundsolide seine Arbeit verrichtet. Auffallend sind das schöne Finish der XTZ und das Bemühen an vielen Stellen Leichtigkeit zu erreichen, was ihr eine gewisse Eleganz gibt. Auch die Speichenräder für die Montage schlauchloser Reifen sind sehr eigenwillig gestaltet. Das Fahrwerk hätte Stephane Peterhansel auch nicht besser abgestimmt.“

Bremsweg XT1200Z aus Tourenfahrer 06/2012

„Im Gegenzug kontert die Yamaha auf der Bremse mit den besten Verzögerungswerten. Sie steht, verzögert aus 100 km/h, schon nach 38,5 Metern sicher - ein absoluter Topwert für die Kombibremse .“



 

Motorrad_Logo 09/2012

MEGATEST REISE-ENDUROS

3. Platz YAMAHA XT1200Z SUPER TÉNÉRÉ WORLDCROSSER
Tolle Tourentauglichkeit trifft auf ein unerschütterliches Fahrwerk.

„Sie hat sich gut etabliert, die reisetaugliche Yamaha - und muss sich nicht verstecken. Nach der GS liegt die Super Ténéré bei den Verkäufen auf dem zweiten Platz dieser Klasse in Deutschland. Doch Stillstand ist Rückschritt. Deswegen legt Yamaha nun die Worldcrosser als martialischere Variante nach. Eine, die noch mehr Fernweh und Reisefieber wecken soll.“

„Egal was da kommt, die Yamsel bleibt stoisch auf Kurs. Im dicken, bequemen Sattel hält man es ewig und drei Tage aus, das gilt vorn wie achtern.“

„Prima beißen die ABS Bremsen zu, dazu fantastisch dosierbar.“

„Bei Wirkung, ABS-Funktion und Standfestigkeit schenken sich die Bremssysteme von BMW und Yamaha nichts, doch sind die Stopper der XT 1200 Z feiner dosierbar.“
SIEGER SICHERHEIT: YAMAHA

„VERSPIELT. Die mit Metzeler Tourance EXP bereifte Test-GS fuhr nicht herausragend präzise und neutral. Und schon schließt die bolzstabile Yamaha auf. Zwar lenkt die Super Ténéré ein wenig träge ein, aber ihre Feder-/Dämpferabstimmung funktioniert ebenso gut wie das elektronische Fahrwerk der GS.“
SIEGER FAHRWERK: YAMAHA


Motorrad_Logo 03/2012

XT1200Z Super Ténéré - Dauertest - Abschlussbericht

„So schreibt die zierliche MOTORRAD-Grafikerin Katrin Sdun stellvertretend für alle Nichtriesen ins Fahrtenbuch:
"Rangieren, aufsteigen, balancieren - das sind echte Herausforderungen. Doch dann fährt sich die Yamaha deutlich
leichter, als man es im ersten Augenblick vermutet - ein superbequemes, aber großes Sofa, das zu langen Touren einlädt." Damit ist eigentlich alles gesagt. Zumindest, was die Charaktereigenschaften des Reise-Riesen angeht. Denn
Reisen - da sind sich alle 39 im Fahrtenbuch gelisteten Piloten einig - ist ihre Bestimmung. Die 1200er offeriert hohen
Langstreckenkomfort, der aus einem moderaten Kniewinkel, dem sofamäßigen Sitzkissen für Fahrer wie Sozius und perfekt platzierten Fußrasten wie Lenker resultiert. Dieser Komfort wird durch den vibrationsarmen Lauf des Twins unterstützt.“

„Unter den Kilometerfressern in der Redaktion ist sie so beliebt wie Wodka in Polen. Egal, ob ein Kollege mal eben einen knapp zentnerschweren BMW Cl-Antrieb aus dem Allgäu abholen muss und ihn als Pseudo-Sozia auf den Beifahrersitz festschnallt oder irgendjemand schnell nach Kiel zum Kaffeetrinken mit der Oma muss - die Super Ténéré ist erste Wahl. Auf ihr sitzt selbst der Sozius wie ein König, die Zuladekapazität und –möglichkeit ist ausreichend und irgendwie raspeln sich die Kilometer mit ihr scheinbar wie von selbst runter.“

„ Alle Lagerstellen präsentieren sich im guten Zustand, der Lack ist noch einwandfrei und die Elektrik funktioniert tadellos. Auch die Federelemente haben auf die Distanz nicht an Sensibilität oder Dämpfungsvermögen verloren. So gesehen ist die neue Super Ténéré ein gelungener großer Wurf.  Zumindest für jene, die nicht nur vom Reisen träumen, sondern ihr Fernweh auf vielen Tausenden Kilometern auch kurieren. Im wohligen Fernwehsessel.“


Motorrad_Logo 24/2011

XT1200Z Super Ténéré - Dauertest-Herbstausfahrt

„Bald ist sie weg und das werden viele bedauern. Über die letzten 36000 Kilometer hat sich die große und schwere XT nämlich viele Freunde in der Redaktion gemacht. Super Fahrwerk, gute Ergonomie, hoher Langstreckenkomfort – das sind die Pfunde mit denen die Super Ténéré wuchern kann.“


Tourenfahrer-Logo 11/2011

Touren-Test
Yamaha XT1200Z Super Ténéré mit BMW R1200RT und KTM990SMT

„Er agiert nicht so brummig wie der Boxer und bei Weitem nicht so aufgeregt wie der V2 und ist von daher ein perfekter Allrounder, der mit den geringsten Vibrationen auch auf der Langstrecke die beste Figur macht. Dazu gibt es dann noch einen unauffällig agierenden Kardanantrieb, der keinerlei negative Antriebsreaktionen zulässt.“

„Das große 19-Zoll-Vorderrad führt allerdings dazu, dass sich die Fuhre schon bei leicht erhöhter Schrittgeschwindigkeit stabilisiert, und in Kombination mit dem schmalen 150er-Hinterradreifen lässt sich die Yamaha sehr forsch um die Ecken fahren. Mit einem satten Gefühl für jedwede Art von Schräglage und mit dem geringsten Aufstellmoment beim Bremsen im direkten Vergleich.“

„Der Fahrer muss bei identischen Kurvenradien und gleich hohem Tempo weniger Schräglage fahren, was bei den meisten Fahrern zu einem Plus an Kurvengeschwindigkeit führt, da die Hemmschwelle für große Schräglagen nicht überschritten wird.“

„Da kommt die XTZ gerade recht. Endlich mal ein ehrliches Angebot an Sitzmöbel, straff und trotzdem gut gepolstert – so muss es sein!“

„Die Sitzposition selbst ähnelt der auf der Supermoto, wobei ich bei der XTZ noch die Option zwischen zwei Sitzhöhen habe und die Rasten einen Tick tiefer montiert sind. Hier spule ich die über 200 Kilometer recht gelassen ab und könnte auch noch viel weiter, denn die durchschnittlich 5,6 Liter Super Verbrauch sind bei einem Tankvolumen von 23 Litern für knapp 400 Kilometer gut.“

„Auch bei der Reise-Enduro von Yamaha wird der Basispreis von 13.750 Euro durch das Zubehörangebot nicht in Schwindel erregende Höhen getrieben. Denn auch hier ist das ABS Serie, genau wie die Traktionskontrolle.“

„Für eine große Reise-Enduro als die Eier legende Wollmilchsau sprechen viele Faktoren – für die große Super Ténéré theoretisch auch, weil die Kombination aus aufrechter Sitzposition, 19 Zoll-Vorderrad und nicht allzu breiter Bereifung viele Vorteile bietet.“

„Für die Yamaha sprechen das stabile Fahrwerk, der mäßige Verbrauch und der große Einsatzbereich. Mit ihr kann man morgens mal eben schnell von A nach B düsen, mittags lässt sich zur Abwechslung etwas Schotter unter die Räder nehmen, und abends vor dem Kino macht sie auch eine gute Figur.“


28. September 2011 tz und Münchner Merkur
Testbericht XT 1200Z Super Ténéré ABS

"Den fernwehträchtigen Namen Ténéré hatten sich die Japaner ja schon lange gesichert: Vor knapp 30 Jahren stand der bereits für eine damals ziemlich kernige Enduro, den reisetauglichen Abkömmling der legendären XT 500. Der Einzylinder verschwand, der Name blieb und wartete darauf, mit dem passenden Bike, das Abenteuer, Freiheit und Schweiß verheißt, wieder zum Leben erweckt zu werden. Jetzt steht die XT 1200Z Super Ténéré vor uns. Kein Vergleich mehr mit dem puristischen Single – die Ténéré Baujahr 2011 glänzt mit üppiger Ausstattung, üppigen Formen und üppiger Motorisierung. 110 PS (81 kW) leistet der Zweizylindermotor mit 1199 ccm Hubraum, das maximale Drehmoment von 114 Nm bei 6000 U/min verspricht satten Durchzug."

"Der Zweizylinder schnurrt gleich angenehm ruhig, er vermittelt schon vom Start weg das Gefühl der Souveränität. Die sechs Gänge lassen sich bereits in kaltem Zustand weich und sauber schalten. Zu Beginn wählen wir den Fahrmodus „Touring“, wechseln aber bald in „Sport“ (das geht ganz einfach während der Fahrt), denn die XT war uns einfach zu brav, da fehlte der Bumms. Danach aber geht’s zackig zu Werke, die Leistung steht direkter zur Verfügung, die Kraft ist besser zu spüren, der Sound kerniger. Die Wüste bebt, wenn die 261 kg schwere Super Ténéré richtig Fahrt aufnimmt."

"Die Fahrleistungen und die Handlichkeit der großen Yamaha sind tadellos, sie lässt sich brav und problemlos um Kurven lenken, der Kardan arbeitet unauffällig, sie ist handlich und bügelt Fahrbahnunebenheiten souverän weg. Auch die Bremsen packen gut dosierbar zu, das serienmäßige ABS wird relativ spät aktiviert, regelt dafür dann aber angenehm und gut beherrschbar. Auch auf der Autobahn lassen sich mit der Super Ténéré stressfrei Kilometer fressen. Die nicht verstellbare Scheibe teilt den Fahrwind, ohne dahinter Verwirbelungen oder Lärm zu produzieren. Bis zur angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h läuft die XT ruhig und unkompliziert. Dass die Anzeige im Cockpit dann deutlich über 6 Liter auf 100 Kilometer meldet, ist akzeptabel. Im Schnitt errechneten wir einen Verbrauch von 5,8 Litern – im Touring-Modus lässt er sich locker unter 5 Liter drücken."

"Der Preis für die Yamaha XT 1200Z Super Ténéré beträgt 13750 Euro. Darin sind u. a. ABS, Hauptständer, Handprotektoren und Traktionskontrolle enthalten, also alles, was heute zum Standard großer Reiseenduros gehört. Und mit dem tradionsträchtigen Namen gibt es noch eine ordentliche Portion Fernweh gratis mit dazu."


Motorrad_Logo 17/2011

Dauertest-Zwischenbilanz XT1200Z Super Ténéré


"Einfach nett"
„Sie ist superfreundlich zu ihren Passagieren und steht ganz oben auf der Wunschliste der MOTORRAD-Kilometerfresser.“
„Ziele egal: Ob zum Campen ins Allgäu, ins norddeutsche Hotel oder für den Abenteuertrip in die Alpen. Die Super Ténéré ist most wanted. Und wird sogar gern genommen, um sperrige Gegenstände zu transportieren.“
„Bleibt letztlich nur, einen Kollegen zu zitieren, der namentlich nicht genannt werden möchte. `1681 Kilometer in 72 Stunden – und an mir keine alterstypischen Beschwerden.` Damit ist die Ténéré bestens charakterisiert. Dafür sprechen nicht nur die vielen schmeichelnden Hintern der Piloten, sondern auch die Tatsache, dass die Maschine 26.000 Kilometer in neun Monaten stressfrei zurücklegte.“


auto.de_Logo 29.06.2011

Yamaha XT1200Z Super Ténéré ABS: Tausendsassa mit Charakter

"Sie hat etwas Martialisches. Ihr Auftritt ist bullig. Ohne Umschweife zeigt die Yamaha XT1200Z Super Ténéré, dass sie mehr verträgt, als nur den morgendlichen Ritt ins Büro. Dabei avanciert die Japanerin zu einem Klassiker der Szene. Sie ist keine in formschönes Plastik gehüllte Blenderin. Vielmehr ist bei der Yamaha XT1200Z Super Ténéré alles echt, jedenfalls an den Stellen, die nicht zum Posieren gedacht sind. So etwa der massive Unterfahrschutz, der Lust auf mehr macht…"

"… Dass da jedoch ein Rabauke schlummert, offenbart sich, sobald am Gasdrehgriff geschraubt wird. Dann nämlich setzt der flüssigkeitsgekühlte Viertakter, dessen maximales Drehmoment bei 114 Newtonmetern liegt, in Sekundenbruchteilen seine 110 PS frei und treibt die Reiseenduro voran. Und oben drauf gibt es noch einen fetten Sound vom Zweizylinder.

Jenseits der Stadtgrenzen fühlt sich die Yamaha spürbar wohl. Je mehr Kurven es zu räubern gibt, desto besser. Selbst beim Kilometerfressen während langer Autobahnetappen begeistert die Japanerin. Das liegt an der geraden Sitzposition, der angenehmen Sitzhöhe, die sich im Bereich zwischen 845-870 Millimeter verstellen lässt, und der breiten Sitzbank, auf der auch dem Sozius ausreichend Sitzkomfort zugestanden wird. Zudem bieten die serienmäßige Kanzel-Scheibe und die Teilverkleidung guten Schutz bei Wind und Regen.
Während unseres Kurzausflugs in leichtes Gelände begeisterte die Yamaha XT1200Z Super Ténéré vollends…"

"… Doch auch während des kurzen Ausritts jenseits befestigter Pisten zeigte die Japanerin ihre Qualitäten. Einen wesentlichen Beitrag leistet die dreistufig arbeitende Traktionskontrolle TCS. Per Knopfdruck lässt sich das Durchdrehen des Hinterrades über Einstellung TC-1 generell vermeiden. In Stellung TC-2 ist das Durchdrehen teilweise möglich und nach Abschalten des Systems in Stellung TC-3 lässt sich mit der Yamaha dann ohne Ende driften."

"Ein weiteres Assistenzsystem wirkt sich direkt auf die Gasannahme des Motors aus. Über den D-Mode (Drive- oder Fahrmodus) lässt sich zwischen „S“ Sport und „T“ Tour wählen. Im S-Modus setzt der Motor den kleinsten Impuls in kraftvollen Vortrieb um, im Tour-Modus erfolgt die Gasannahme hingegen weicher…."

Fazit
Mit der XT1200Z Super Ténéré bietet Yamaha eine Reiseenduro, die sich auf so ziemlich jedem Terrain zuhause fühlt. Sie hat Charakter, ist leicht zu bewegen und bietet jede Menge Spaß. Das Bike lässt sich für die große Tour genauso, wie für den Kurztrip zum Brötchen holen nutzen. In beiden Fällen wird das Unterfangen zu keinem schweißtreibenden Projekt.


TOURATECH Travel Time 02/2011

Text: Andreas Reimar

„2010 ist es dann soweit die Yamaha Super Ténéré wird präsentiert. Und sofort ist klar: die Japaner haben das Phänomen Reiseenduro sorgfältig studiert, ausschließlich State-of-the-Art-Lösungen fanden Eingang in das Fahrzeug. Ein mächtiger Paralleltwin mit 1199 Kubikzentimetern Hubraum liefert eine Spitzenleistung von 110 PS. Ob man die beim Reisen tatsächlich braucht, ist Nebensache, denn Werte über 100 PS sind Klassenstandard. Wichtiger für den Alltag ist die Art der Leistungsabgabe, und da zeigt sich die Super Ténéré durchaus tourenfreundlich. Nur 7250 Umdrehungen bracht der Paralleltwin, um seine maximale Leistung freizusetzen, das sind immerhin 500 Touren weniger als bei der bulligen R1200GS. Das maximale Drehmoment von 114 Nm steht bei 6000 Umdrehungen pro Minute an.“

„Ein wartungsarmer Kardanantrieb ist ein weiteres Konstruktionsmerkmal, mit dem die Super Ténéré einen Stammplatz in der Champions League der Reiseenduros beansprucht. A pro-pos Enduro: die Up-side-Down-Gabel versprüht nicht nur Racefeeling, sondern garantiert mit 43 Millimetern Innenrohrdurchmesse präzise Radführung bei sportlicher Gangart sowie ordentliche Nehmerqualitäten, wen sich der Pistenzustand verschlechtert. Die für eine Geländemaschine relativ geringen Radgrößen von 19/17 Zoll wundern seit Erscheinen der R 1100 GS niemanden mehr, und es gibt ja zumindest einige spezialisierte Grobstoller in den passenden Dimensionen, die auch auf losem Untergrund für brauchbare Traktion sorgen.“

„Onroad wissen die groß dimensionierten Bremsscheiben im Wave-Design mit guten Verzögerungswerten zu überzeugen. Sicherheitsbewusste Fahrer freuen sich über das serienmäßige Antiblockiersystem.“

„Gut, dass sich Yamaha mit der neuen Super Ténéré endlich aus der Deckung gewagt hat. Die Champions League der Reiseenduros ist um einen hoch talentierten Mitspieler reicher, der sicher noch von sich reden machen wird. Und das im positiven Sinne – so viel zur Beruhigung der Entwickler.“


Motorradfahrer-Logo 09/2010

Meinung des Redakteurs Till Kohlmey:

"Ich bin eigentlich kein Fan großer Reise-Enduros. Bei mir in der Garage steht eine Zweiventil-GS - die ist leicht, niedrig in der Sitzhöhe und hat, wenn "Mann" mal ehrlich ist, auch genug Leistung. Aber wenn ich mir eine kaufen müsste, dann wäre es diese XT1200Z Super Ténéré. Denn sie ist eine ehrliche Haut, sieht gut aus, steht nicht an jeder Straßenecke herum und kann eigentlich genau das, was ich von einem Zweirad erwarte."

"Einmal in Bewegung gesetzt, fallen die Pfunde wie von Geisterhand."

"So nebenbei flößt sie dem Fahrer ein unerschütterliches Vertrauen ein."

"Die Kombi aus steifer Vorderradführung mit stabiler 43er Upside-Down-Gabel, langem Radstand dank großzügig bemessener Hinterradschwinge und tiefer, vorderradorientierter Motorlage passt wie ein Maßanzug. Dazu gibt es eine unerschütterliche Geradeauslaufstabilität, wie sie an so großen Enduros nicht selbstverständlich ist."

"Das ABS - schlüssiges Gesamtkonzept für die Enduro."

"Gleiches gilbt auch für die Anti-Schlupf-Regelung, die serienmäßig an Bord und in drei Stufen einstellbar ist. Ein ausbrechendes Hinterrad fängt die Elektronik schneller wieder ein, als der Kopf denkt und der Gasgriff zurückspringt."


Kradblatt_logo 08/2010

“Während die GS bei mächtig Speed die Eigenart haben kann, an der Frontpartie ziemlich leicht zu werden und zu Rührbewegungen zu neigen, liegt die Super Ténéré stets absolut stabil. Die Super Ténéré zieht selbst bei Vollgas stoisch ihre Bahn. Und sie legt noch ein Schmankerl nach, denn ihr gänzlich ohne aufwendigen Ruckdämpfer oder Momentabstützung auskommender Kardan zeigt sehr eindrucksvoll, wie ein perfekter Wellen-Endantrieb aussehen kann. Kein Trampeln, kein Aufbäumen beim Beschleunigen, keine nervigen Lastwechselreaktionen – der in einer ellenlangen Aluschwinge rotierende Kardan arbeitet perfekt. Bei einer Blindverkostung würde vermutlich jeder Fahrer auf Kettenantrieb tippen. Die lange Schwinge geht übrigens nicht zu Lasten des Radstands und damit der Handlichkeit. Die Yamaha-Ingenieure platzierten zum Beispiel den Kühler einfach längs an der linken Seite, das Vorderrad konnte damit dicht an den Stahlrohr-Brückenrahmen rücken, moderate 1540 mm Radstand sind der Lohn dieses Kniffs.“

“Bereits das Auf- und Abbocken klappt dank goldrichtiger Übersetzung des serienmäßigen Hauptständers spielend leicht. Und rollt die Fuhre erst einmal, spielt es keine Rolle mehr, ob da nun 20 Kilo mehr oder weniger ums Eck wuseln. Die Super Ténéré ist einfach hervorragend ausbalanciert. Einen gehörigen Anteil an dem völlig unproblematischen und herrlich stressfreien Fahrverhalten haben die gut abgestimmten Federelemente.“

“Streßfrei – das ist eigentlich auch der Oberbegriff, unter den so ziemlich alles passt, was die neue Super Ténéré zu bieten hat.“

“Wer allerdings eine komfortable, ausgewogene und top ausgestattete Reisemaschine mit einem kräftigen, kultivierten Motor such, die nicht an jeder zweiten Ecke steht, sollte die Super Ténéré mal etwas genauer anschauen. Die hat zudem einen noch bequemeren Arbeitsplatz, einen perfekten Kardanantrieb und hervorragende Bremsen mit einem exzellenten ABS.“


Tourenfahrer-Logo 08/2010

Vergleichstest Touring

"An der Yamaha kommt in der Summe hier keiner vorbei. Sie liegt satt auf der Straße, hat die perfekt abgestimmte Vorderradgabel, Top-Bremsen mit fein regelndem ABS und gibt auf jedem Fahrbahnbelag eine gute Figur ab."

“Schlanker und eleganter kommt die Yamaha daher. Hier passt die Sitzposition auf dem straff gepolsterten Sitzkissen (845 bis 870 mm) auf Anhieb.”

“Der luftgekühlte Boxer läuft etwas rauer, vibriert mehr und schüttelt sich schon mal, wenn das Gas zu heftig aufgedreht wird, was dem flüssigkeitsgekühlten Kontrahenten völlig fremd ist. Er geht aus jeder Lage sauber, aber auch etwas zu verhalten ans Gas, wirkt trotzdem stets souverän und kommt seiner Arbeit ohne Höhen und Tiefen nach.”

“Mit perfekter Vorderradführung, dem geringsten Aufstellmoment und dem größtmöglichen Feedback von der Fahrbahn. Wenn die Radien enger werden und die Bremspunkte spät gesetzt werden können, klebt die XTZ der Duc schnell am Hinterrad. Sie lässt sich trotz der längeren Federwege einfach präziser auf den Punkt fahren, kippt zwar schwerfälliger ab, hält aber den Kurs besser bei und kann schon sehr früh ans Gas genommen werden, ohne den Fahrer mit einem aufsteigenden Vorderrad zu konfrontieren. Und wenn der Straßenbelag dann noch schlechter wird, zieht die Yamaha gnadenlos davon.”

“Demgegenüber verbucht die Yamaha bei der Traktionskontrolle klare Vorteile für sich. Das System agiert spürbar sensibler als die etwas grobschlächtige Schlupfregelung bei BMW, bei der im Bedarfsfall ein Zylinder via Zündunterbrechung aus dem Verkehr gezogen wird, was sich lautstark durch Fehlzündungen bemerkbar macht. Bei der XT1200Z bekommt der Fahrer lediglich durch das blinkende Cockpit ein ausbrechendes Hinterrad signalisiert, wobei dies dann auch genauso blitzschnell wieder eingefangen ist. Auch der Kardan der BMW reagiert im Gelände etwas träger und lässt das Heck schon mal kräftig ausschlagen, was dem Yamaha-Pendant völlig fremd ist.”


Motorrad_Logo 15/2010

Vergleichstest Reiseenduros

Sieger Alltag: Yamaha

Sieger Sicherheit: Yamaha

“Wieder setzt sich die Yamaha in Szene. Hervorragend abgestimmtes ABS und gute Dosierbarkeit ergänzen sich zu den besten Stoppern im Feld.”

Sieger Preis-Leistung: Yamaha

“Wieder ein Sieg der Vernunft: Ganz neu und in dieser Beziehung gleich vorn ist die Yamaha Super Ténéré.”

“Gleich vorn dabei: die Super Ténéré. Die perfekt geformte und gepolsterte Sitzbank setzt selbst dem bislang flauschigsten aller Sitzkissen, dem der BMW noch eins drauf. Zudem geriet der Kniewinkel angenehm offen, so dass nur der im Vergleich zur GS etwas breitere Knieschluss auffällt. Wahrhaft kuschelige Plätzchen..”

“Ebenfalls mit exzellentem Komfort zeigt sich der Yamaha-Rücksitz.”

“Praktikerin: Ob Koffer oder Komfort – Vernunft ist die Stärke der Yamaha.”

“Ob herausragender Federungskomfort, seidenweicher Motorlauf, enorme Reichweite, exzellent abgestimmtes ABS oder der gelungene Windschutz – die neue Yamaha setzt klar auf Touring.”


MotorradAbenteuer-Logo 04/2010

“…der erste Kontakt mit dieser XT verläuft durchweg positiv. Das fängt schon bei der Sitzprobe an. Breiter Lenker und hohe Sitzplätze sind ja bei dieser Art Motorrad Standard. Hier gestalten sich die Ausmaße trotz des großen 23 Liter Tanks und der fahrfertigen 264 kg noch erstaunlich harmonisch. Das liegt darin begründet, dass die Massen dieser Super Ténéré sehr zentral und ausreichend tief angeordnet wurden, um das Handling im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten so einfach wie nur eben möglich zu gestalten. Mit der niedrigen Sitzstufe von 840 mm kommen selbst kleinere Piloten problemlos zurecht und die Bedienung des Haupt- und Seitenständers zählt ebenfalls zu den leichteren Übungen Die Sitzbank selbst ist vorn und hinten eher straff gepolstert, was ich persönlich angenehmer finde als zu weiche, indifferente Sitzkissen. Der Sozius freut sich über einen noch akzeptablen Kniewinkel, einen engen Kontakt zum Fahrer und eine gute Rundumsicht bei leicht erhöhter Sitzposition.”

“Das wahre Talent der neuen XT1200Z erschließt sich jedoch fahrwerksseitig. Eine gelungene Kombination aus Agilität und Stabilität mit hohem Unterhaltungswert und eingebauter Fahrspaßgarantie. Dem trägt in erster Linie die stabile 43er-Upside-down-Gabel Rechnung, die voll einstellbar, bereits im Basis Setup den perfekten Mix zwischen Komfort und satter Radführung auf die Straße transportiert. Auf hohem Niveau agiert auch das hintere, angelenkte Federbein, das wir für den Einpersonenbetrieb mit Gepäck jedoch schon ¾ vorspannen mussten. Bei leicht erhöhter Zugstufendämpfung liegt auch das Heck satt auf der Straße. Egal ob Autobahntempi jenseits der 180 km/h oder flotte Landstraßenpartien, die Super Ténéré hat die ganze Bandbreite eines flotten Reisemobils in der Schublade und lässt sich auch nicht von miesem Bodenbelag aus der Bahn werfen. Unebenheiten jedweder Couleur werden von den Fahrwerkselementen sehr souverän ausgebügelt, eine Lenkkorrektur ist meist nicht erforderlich.”

“Auf der Bremse ist diese XT von der Konkurrenz ohnehin kaum zu schlagen. Mit der Kombibremse – bei Betätigung der Handbremse wird auch das Hinterrad mitverzögert – steht die XTZ bereits nach 38,8 Metern, wenn sie aus 100 km/h verzögert wird. Dabei hält das Fahrzeug stur seinen Kurs bei, schwänzelt nicht mit dem Heck und stellt den Piloten vor nicht allzu große Probleme...”


MotorradNews_Logo 07/2009

“…NEWS-Weltenbummler Normen, ließ sich nicht zweimal bitten. Er reiste eigens aus Bolivien an, um beim ersten Ausritt aufzusatteln.”

“Der Zweizylinder fühlt sich nicht schwerer an als andere Reise-Enduros und hinterlässt nach 100 Kilometern beim ersten Stopp einen durchweg zufriedenen Gesichtsausdruck. Das liegt in erster Linie an der entspannten Sitzposition. Auch dürfte die ungewöhnlich gut gepolsterte zweigeteilte Sitzbank ihren Anteil daran haben – wohlmöglich sogar beides zusammen. Ebenfalls können das butterweich zu schaltende Sechsgang-Getriebe, der Durchzug des Motors, der Geradeauslauf und die Stabilität überzeugen.”

“Mehr Leistung braucht kein Ténéré-Fahrer, denke ich mir, als nach einem Dreh am Gasgriff mal wieder weitaus mehr auf dem Tacho steht, als innerorts zulässig ist und ich mich dabei ertappe, wieder zu schnell in die Kurve einzulenken. Grund zur Beunruhigung? Beim Vorgängermodell ganz sicher, bei der XT1200Z dagegen keineswegs. Denn erstens darf man ohne folgen unverschämt brutal in die Bremsen hauen – das nicht abschaltbare ABS setzt dabei seinen Dienst spät, aber effektiv ein.”

“Selbst wenn man im Scheitelpunkt runterschaltet, den Hahn aufdreht und die vollen 110 PS herausquetscht, bleibt die Fuhre ruhig, da die Traktionskontrolle den ersten Ansatz von Schlupf im Keim erstickt. Respekt. Das Ganze beruhigt ungemein – und führt zu noch forscherer Fahrweise. Keine großen Lastwechselreaktionen, kein Lupfen des Hecks beim Gasgeben: Vom Kardan ist fast nichts zu spüren. Selbst beim untertourigen Beschleunigen im sechsten Gang unterhalb von 2000 Umdrehungen setzt kein Hacken ein – eine Kette hätte man jetzt wohl abgeschüttelt. Auch Gabel und Federbein arbeiten tadellos. Sie bügeln glatt, was Fahrer sportlicher Maschinen in Westeuropa als holprig empfinden oder als Straßen zweiter bis dritter Ordnung bezeichnen.”

“Erstaunlich, was die Federung schluckt, wie kontrollierbar sich die XT1200Z dirigieren lässt und was die Elektronik zu leisten im Stande ist. Wer’s nicht mag, kann es ja abstellen oder reduzieren. Mir jedoch hat’s – ich mag es kaum zugeben – gefallen.”


Motorrad_Logo 13/2010

"Fein dosierbar (im Unterschied zur eher radikal wirkenden Alles-oder-nichts-Bremse der BMW), aber vehement verzögern die Yamaha-Stopper und verlangen dabei nicht nach einer derb zupackenden Metzgerhand. Die serienmäßige Kombibremse wirkt beim Zug am Handhebel auf beide Räder. Tritt man jedoch zuerst das Fußpedal, wird nur die Hinterradbremse aktiviert – gut für unterstützendes Bremsen beim Wenden oder in engenk Kehren."

"Verblüffend gut gelungen ist den Yamaha-Technikern die ABS-Abstimmung: Feine Regelintervalle und die sensible, nicht zu brachiale Anpassung des Bremsdrucks garantieren eine Gesamtverzögerung auf hohem Niveau, ohne die Fahrstabilität zu beeinträchtigen. Will heißen: Auch auf welligem Belag schafft die Super Ténéré hohe Verzögerungswerte, ohne die stoische Stabilität zu gefährden oder gar mit steigendem Hinterrad zu verunsichern. Aber nicht nur die Verzögerung wird elektronisch kontrolliert, auch der Schlupf beim Beschleunigen unterliegt der Regelung eines von Sensoren-Daten gespeisten Computers. Die zweistufige (und überdies abschaltbare) Traktionskontrolle verhindert in Modus eins gänzlich, im Modus zwei weitgehend das Durchdrehen des Hinterrads, indem das Steuergerät den Zündzeitpunkt, die Benzinzufuhr und die Drosselklappenstellung verändert. Auch hier gilt: Das System regelt (in Modus eins) sensibel, verlässlich und nahezu unauffällig. Wer driften will (und dies auch kann), wird das TCS ohnehin ganz abschalten. Apropos driften: Wie reißt er denn nun an, der neue Motor? Hat sich das Warten auf den völlig neuen 1200er mit 110 PS gelohnt? Es hat. Super sanft und geschmeidig geht der langhubige Twin bereits im Sport-Modus ans Gas (den gemäßigteren Touring-Modus braucht man praktisch nie), direkt, gut berechen- und dosierbar….."

"Unter dumpfen Blubbern, irgendwo zwischen TDM-Sound und Ducati-Ballern, nimmt der Reihenzweizylinder mit 270 Grad Hubzapfenversatz ab 1500/min ruckfrei Gas an, bietet ab 2000/min brauchbare Leistung und beschert dem XT-Treiber bei 2500/min einen deutlich spürbaren Drehmomentanstieg, der dem Fahrer die Arme lang und die Mundwinkel nach oben zieht."

"Anders als die BMW, die bei hohem Tempo vorn ziemlich leicht wird un zu Rührbewegungen neigt, liegt die Yamaha stets bolzenstabil. Mutwillig eingeleitetes Pendeln klingt sofort wieder ab."

"Die Super Ténéré zieht selbst bei Vollgas stoisch ihre Bahn. Ein kleines Meisterstück, das die Bayern ins Grübeln bringen wird, ist den Japanern mit dem Kardanantrieb gelungen. Ohne aufwändige Ruckdämpfer oder Momentabstützung, einfach durch geschickte Auslegung des Antriebsstrangs inklusive ellenlanger Schwinge hat Yamaha geschafft, wovon Kardan-Fans schon immer geträumt haben: die Wartungsfreiheit des Wellenantriebs in Verbindung mit der unauffällig-störungsfreien Kraftübertragung einer Kette. Kein Trampeln, kein Aufbäumen beim Beschleunigen, keine nervigen Lastwechselreaktionen – so geht es eben auch."


Motorradfahrer-Logo 07/2010

"Das Motorrad ist sehr gut ausbalanciert und der Lenker liegt gut zur Hand. Im Kniebereich trägt der große 23-Liter-Tank nicht zu dick auf, und die Sitzbank ist breit genug und ausreichend straff gepolstert. Dank der integrierenden Sitzposition ergibt sich eine gute Kontrolle über das Vorderrad; selbst Fahrer über 1,80 Meter Größe haben einen entspannten Kniewinkel."

"Schon nach kurzer Zeit fühlt sich der Fahrer zuhause. Der Reihen-Zweizylinder mit 270 Grad Hubzapfenversatz trägt zwar Charakterzüge eine 90-Grad-V2, klingt jedoch gesitteter und bietet dank zweier Ausgleichswellen höchste Laufkultur. Vergleichsweise unspektakulär produziert der Langhuber seine Kraft. Ein blick auf den Tacho verrät indes, wie zügig es vorangeht. Nur selten muss das leichtgängige Sechsgang-Getriebe bemüht werden. Meist passen die beiden letzten Gänge, da der Twin ab 2000 touren satt hochzieht, um bis 5000/minmit Nachdruck zu zulegen."

"Die Kraft gelangt sehr definiert ans Hinterrad, was vor allem auf unbefestigtem Grund vorteilhaft ist. Letzteres trifft auch für den Hinterradantrieb zu. Selbst ohne Momentabstützung versieht der Kardan seine Arbeit unauffällig. Dabei dürften sich die gepflegten Manieren des Zweizylinders auch an der Zapfsäule positiv widerspiegeln: Während der ersten Ausfahrten flossen bei zügiger Gangart mit montierten Seitenkoffern und Topcase 5,6 und 5,8 Liter Super auf 100 Kilometer durch die Einspritzdüsen, womit der 23-Liter-Tank Reichweiten von gut 400 Kilometern erlaubt."


ReiseMotorrad Logo 07/2010

"Bereits der erste Live-Kontakt mit der neuen hinterlässt einen durchweg guten Eindruck. Solide Qualität und alles da, was man als (Fern-)Reisemotorradler so braucht: Kardanantrieb, Aluminium-Motorschutz, per Handrad einstellbare Federbasis, Doppelfalz-Speichenräder mit Schlauchlosreifen, Hauptständer, abnehmbarer Soziussitz für eine breite Ladefläche, Alukoffer, Tankrucksack, verstellbare Scheibe, zweifach einstellbare Sitzhöhe, Steckdose fürs Navi, ABS, Traktionskontrolle und ein übersichtliches Cockpit."

"Schon unter 2.500 Umdrehungen schiebt der Motor kräftig an, und entwickelt eine harmonische Leistungskurve ohne Löcher oder sonstige Überraschungen. Und genau das stand im Lastenheft der Yamaha-Techniker: ein nachdrücklicher Vortrieb in allen Drehzahlbereichen für ein breites Einsatzspektrum. Das Sechsganggetriebe lässt sich leicht schalten und die Abstimmung passt gut."

"Wenn man es nicht genau wüsste, könnte man meinen, mit einem Kettenantrieb unterwegs zu sein. So unauffällig und ruckfrei arbeitet der Kardanantrieb."

"Auf der gesamten Tour erwies sich die neue Super Ténéré als sympathischer Begleiter. In keiner Situation kam ein unbehagliches Gefühl auf, im Gegenteil, es passte alles von Anfang an. Auch das nominell hohe Leergewicht von 261 Kilogramm stellte durch die ausgewogene Gewichtsverteilung auch beim Rangieren kein Problem dar, in Fahrt erst recht nicht. Wir halten Sie für ein rundum gelungenes Reisemotorrad."


2Räder_Logo 07/2010 

Äußerst elastischer Motor

  • Tolle Laufkultur
  • Sitz- und Fahrkomfort sind erstklassig, perfekte Ergonomie
  • 23-Liter-Tank: große Reichweite
  • Kardanantrieb absolut reaktionsfrei und wartungsarm

"DAS VOLK JUBELT. Endlich eine Nachfolgerin des legendären Ablegers der erfolgreichen Rallyesportlerin. Und endlich eine ernstzunehmende Konkurrentin für den ewigen Klassenprimus BMW R1200GS."

"Erst mal aufsitzen (die Sitzhöhe lässt sich ganz einfach wahlweise auf 845 oder 80 Millimeter einstellen) und schon offenbart sich die unglaublich gelungene Ergonomie. Perfekter Sitzkomfort, entspannter Beinwinkel - so lässt sich locker der üppige 23-Liter-Tank leer fahren. Zum entspannten Reisen taugt auch der langhubige Zweizylinder, ein äußerst kultiviert laufender Reihentwin mit 270 Grad Hubzapfenversatz und unregelmäßiger Zündfolge, was ihn wie ein V2 klingen lässt. Ungemein sanft legt der Motor schon ab gut 1500/min los....."

"Zur Gesamt-Harmonie passt der völlig unauffällig agierende Kardanantrieb - kein Trampeln, kein bocken, wenn man es nicht besser wüsste, würde man auf Kette tippen. Für noch mehr Komfort und Sicherheit sorgen manche elektronische Helferlein: die zweistufige (auch abschaltbare) Traktionskontrolle und die Einfinger-Kombibremse samt unauffällig regelndem ABS."

"Mit ihrem weich ans Gas gehenden, äußerst harmonisch abgestimmten Motor lässt sich die 1200er sauber aus den Kurven heraus beschleunigen."

"Lange Etappen stressfrei, ultrakomfortabel zurücklegen - dafür ist die Neue wie geschaffen. Die sehr bequeme Sitzbank, die perfekte Ergonomie und das soft abgestimmtem schluckfreudige Fahrwerk verdienen Bestnoten. Die Reichweite ist enorm..."


MO_logo 06/2010

"Mitten im Niger ist die Ténéré. Eine Sandwüste, riesig und weit. Durch sie führte früher eine Etappe der Rallye Dakar. Für Schreiberlinge ist das Wort Ténéré eine Herausforderung, weil drei Accent Aigu in einem Wort vorkommen. Und für Yamaha-Fans steht Ténéré für ein berühmtes Motorrad, ein Dakar-Siegermotorrad. Der klangvolle Name wird jetzt wieder für eine große Touren-Enduro aufgegriffen. Das Resultat ist eine Mischung aus Tradition und Moderne."

"Ganz neu für eine Yamaha-Enduro sind Kardanwelle, ABS und Schlupfregelung – letztere dürfte zum neuen Ausstattungstrend bei großen, leistungsstarken Motorrädern werden. Der Rest dagegen macht einen vertrauten Eindruck. Typische Versatzstücke sämtlicher Großenduros der letzten 20 Jahre lassen keinen Spielraum für gestalterische Extravaganzen. Und das ist gewollt, denn was bekannt ist, das schafft Vertrauen. Und so sitzt man frei von Überraschungen komfortabel auf einem üppigen Sitzpolster und greift an einen breiten Lenker. So fühlt sich ein sattes Kontrollgefühl an."

"Konzeptgerecht sind Beifahrerplatz und Gepäckträger großzügig dimensioniert. Für den Sozius gibt es üppige Haltebügel, die sich auch gut zum Festzurren der Yamaha bei Fährfahrten oder für sonstige Bergeaktionen eignen. Das Cockpit aus LCD-Display und analogem Drehzahlmesser ist im Offoad-Design gehalten. Bei kritischen Straßenverhältnissen lässt sich der Motor per Knopfdruck vom Sport- in den Touring-Modus umschalten. Die Leistungsentfaltung ist dann weicher."

"Der Motor ist den Yamaha-Technikern passend zum Touringkonzept perfekt gelungen. Er ist druckig, geschmeidig und darüber hinaus auch noch genügsam. Bei den ersten Tests fiel es nicht schwer, den Verbrauch unter sechs Liter pro 100 Kilometer zu halten. Toll ist der Rundlauf im untersten Drehzahlbereich. Bereits ab 1500/min darf der Twin zur Sache gebeten werden. Bei 5000/min legt er bei Überholsprints nochmals kräftig zu. Störende Vibrationen gibt es keine zu vermelden. Nur weiche Druckpulsationen unter Last, die den souveränen Motorcharakter dezent betonen."

"Praktisches Detail: Die Rastengummis senken sich bei Druck (im Stehen fahren) ab, die Metallzähne greifen."

"Komfort und Kontrolle, so könnte man das Fahrwerk der neuen Super Ténéré mit zwei Worten charakterisieren. Die Kunst lag einmal mehr darin, die konventionellen Mittel bestmöglich einzusetzen, und das ist den Machern zweifelsfrei gelungen. Das Motorrad glänzt trotz der unbestreitbaren Masse mit neutralem, sehr gut ausbalanciertem Handling. Von Kopflastigkeit oder kippeligem Einlenkverhalten keine Spur. Zwar gibt es die für Enduros typische Weichheit beim Setzen der Lenkinputs, aber genau dieser Flex ist es letztlich, der das Chassis gerade auf schlechten Wegstrecken schön arbeiten lässt und zum ruhigen, flüssigen, und überaus effizienten Vorwärtskommen beiträgt."

"Fazit: Der erste Eindruck entscheidet, und der ist sehr gut. Vor allem der ebenso druckvoll wie harmonisch-kultiviert arbeitende Twin überzeugt, das Fahrwerk ergänzt das Paket treffsicher. Dazu kommt die langstreckentaugliche Sitzergonomie und die praxisgerechte Reichweite. Kritik? Nichts Substanzielles. BMW GS-Fahrer dürfen gerne mal Probe fahren."


Motorrad_Logo 11/2010

Sitzkomfort: erstklassig
Motor: außerordentlich elastisch
Federung: sehr komfortabel
Kardanantrieb: wartungs- und reaktionsfrei

„...Super Ténéré - dieser Name weckt Assoziationen, bedeutete Wüste, Afrika, Abenteuer...."

„...Und schon beim Gasschub zwischen den ersten Schwüngen fällt auf, wie geschmeidig der Zweizylinder antritt. Wer es darauf anlegt, kann den dicken Twin bereits unter 2000 Umdrehungen von der Leine lassen. Verblüffend, wie es dieses Aggregat schafft, ohne zu hacken oder zu ruckeln aus derartigen Drehzahlniederungen hochzuziehen. Dieser Charakter mag einesteils besagter unregelmäßiger Zündfolge sowie dem rekordverdächtig langen Hub von 79,5 Millimetern entspringen, andernteils aber auch vom freigiebigen Umgang mit den Schwungmassen von Kurbelwelle und den beiden Ausgleichswellen herrühren. Denn der flotte Drehzahlanstieg und quirlige Schub sind nicht das Ding des 110 PS starken Yamaha Twins. Hamonie ist sein Credo..."

„...STRESSFREI. Diese Vorgabe prägt den Charakter der Yamaha in jeder Situation..."

„...Schalten? Stressfrei. Das Sechsganggetriebe gehört zu den derzeit am leichtesten und präzisesten schaltbaren Motorradgetrieben. Sitzposition? Stressfrei. Alles passt. Nicht einmal die fehlende Einstellmöglichkeit des Lenkers wird vermisst. Der offene Kniewinkel vor allem ein erstklassig gepolstertes und geformtes Sitzkissen überzeugen restlos. Zudem kann durch bloßes Umstecken einer Plastikschablone die Sitzhöhe von 870 auf 845 Millimeter gesenkt werden. Kurzbeinigen bleib außerdem noch eine um 35 Millimeter abgepolsterte Version aus dem Originalzubehör-Programm..."

„...Gas auf, Gas zu, einlenken abklappen. Unablässig. Mit modernen Maschinen nicht immer ein Spaß. Doch die am Kurvenscheitelpunkt so oft unheilige Allianz von Ride-by-wire und magerer Motorabstimmung ficht die Yamaha nicht an. Sanft und gut kontrollierbar nimmt die Ténéré Gas an, zieht wie ein Strich aus den Kehren. Sie ermuntert den Piloten geradezu, den gutmütigen Leistungseinsatz mit dem um einen Tick aggressiver einsetzenden Sport-Modus (Standard: Touring) etwas aufzupeppen..."

„...Mit 23 Litern Tankinhalt bunkert die Yamaha drei Liter mehr Sprit als die Konkurrenz..."

„...Die fein ansprechende Upside-down-Gabel und das komfortabel abgestimmte Federbein saugen die kurzen harten Wellen wie ein Schwamm auf. Schon wieder bringt sich dieser Begriff in Erinnerung: stressfrei..."

„..Der Kardanantrieb, der ohne jede Momentabstützung auskommt, fällt nur durch eines auf: durch Unauffälligkeit. Kein Klacken beim Lastwechsel, keine Reaktionen beim Beschleunigen - Blindverkoster würden auf Kettenantrieb tippen. Top..."

„..Auf Asphalt bleibt die Traktionskontrolle unauffällig, greift selbst in der empfindlicheren der beiden Stufen nur bei harter Beschleunigung über besagte Rinnsale - wie auch sonst - sanft regelnd ein. Und jetzt? Auf dem flüssigen Offroad-Track reicht Stufe 1 problemlos, Stufe 2 erlaubt bereits gewagte Drifts, die Schlupfkontrolle ganz abzuschalten, ist bei dieser sportlich-liberalen Regelung überflüssig. Zumal es überrascht, wie behände die Großenduro angesichts ihrer Pfunde und Dimension durchs Gelände zu prügeln ist, trotz der weichen Federung erst bei wüsten Kanten durchschlägt. Schluss, die Straße kreuzt. Der Asphalt hat uns wieder..."