Wir benutzen Cookies, um daraus Rückschlüsse für die Verbesserung unserer Website, der Produkte, des Service und sonstiger Marketing Bemühungen ziehen zu können. Wenn Sie diese Seite ohne Änderung der Einstellungen nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, alle Cookies der Yamaha Website zu erhalten. Wenn Sie es allerdings wünschen, können Sie zu jeder Zeit die Cookie Einstellungen ändern. Weitere Informationen über die Cookies auf unserer Website, wie wir sie nutzen und welche Vorteile sie bieten, finden Sie unter "Wie benutzt Yamaha Cookies" auf der Yamaha Website

 

So urteilt die Presse über die XV950/R


Motorradfahrer-Logo 05/2016

TEST YAMAHA XV950 RACER 

Meinung: Guido Saliger
„Im Zeitalter des Customizing ist gut, was gefällt. Wenn vor einem klassischen Vierzylinder, der mittels hohen Lenkers, abmontierter Kotflügel und mit automobilähnlichen Reifen zum Scrambler getrimmt wurde, auf Messen ein Kniefall gemacht wird, dann muss sich die unorthodoxe Mischung aus Bobber und Cafe Racer nicht verstecken. Schließlich ist diese Kreation nichts anderes als ein in Serie umgesetztes Konzept, das von den Umbauten der Yard-Built-Customizer inspiriert wurde.“ 


MotorradSzene_Logo.jpg 02/2015

„Nur zwei Schriftzüge verraten, dass der Geburtsort in Japan und nicht den USA liegt. Dass das kein Makel ist, beweist die XV gekonnt: Einmal aufgesattelt fällt der Pilot in eine lässige Position, die endlos langen Highways sämtliche Schrecken nimmt. Der Kniewinkel beträgt etwa 90 Grad und durchschnittlich große Europäer haben alles gut im Griff - bequem und Spaß machend. Denn wer bei Cruisen aus Fernost sofort an weichgespülte Fuhren denkt, wird positiv enttäuscht sein. Alles funktioniert einwandfrei, von einem klinisch-neutralen Motorrad ist die Yamaha aber weit entfernt. Daran trägt auch das Herz seine Mitschuld. Der luftgekühlte Vau-Zwei mit 942 Kubik vibriert genau so viel, dass Cruiser-Feeling aufkommt, ohne durch übertriebenes Gerüttel auf längeren Fahrten zu nerven.“

„Das Fahrwerk bildet einen guten Kompromiss aus Komfort und Rückmeldung, so dass es auch mal schneller ums Eck gehen kann. Einmal losgelassen dreht der Vau zügig hoch und verwandelt sich vom gelassenen Kumpel-Typ in einen sportlichen Athleten - für Cruiser-Verhältnisse zumindest.“

„Zurück ins entspannte oder urbane Gelände: Mit für einen Cruiser spielerischer Leichtigkeit schlängelt sich die Yamaha durch Stau & Co., so dass enge Kreuzungen und Abbiegungen abseits weitläufiger Freeways schnell ihren Schrecken verlieren.“

"Alles wirkt, als ob die Entwickler nicht nur Kopf, sondern auch Herz eingesetzt hätten, weg von funktional-nüchternen und trockenen Entwickelungen und mehr in Richtung Lifestyle-Cruiser. Immer wieder schleicht sich der Gedanke ein, dass Yamaha es geschafft hat, nicht nur den Körper, sondern auch die Seele eines Choppers zu erschaffen."

"Außerdem lockt sie mit einem günstigen Einstiegspreis nicht nur Motorradfahrer, sondern lädt auch Customizer förmlich dazu ein, Hand an zu legen."


Handelsblatt.jpg 28.08.2014, 08:09 Uhr
Yamaha XV950ABS im Handelsblatt Test

Zurück in die Zukunft
"In der Motorradbranche sind alte Eisen wieder gefragt. Mit einem luftgekühlten V2 und einem reduzierten Chopper-Look buhlt Yamaha mit seiner XV950 um die Gunst der Fans klassischer Fahrmaschinen."

"Die Motorradbranche besinnt sich derzeit auf ihre eigenen Wurzeln zurück. Statt sich in einem Hightech-Wettrüsten mit immer höheren PS-Zahlen zu übertrumpfen, setzen die Hersteller auf das alte Eisen. Egal ob man es „Modern Classics“, „Vintage“ oder „Heritage“ nennt: Retro ist in."

Fazit:
"Mit der XV950 bietet Yamaha ein erwachsenes Motorrad an, das gut aussieht und gut fährt. Der Motor vermittelt klassisches V2-Feeling, ist im Alltag mit weniger als vier Litern sehr sparsam. Für einen Preis von unter 9.000 Euro stimmt die Ausstattung (ABS ist Serie) und auch die Verarbeitung. Ob Sie das jetzt auf der Landstraße oder dem Boulevard ausleben wollen, bleibt Ihnen überlassen."

Yamaha XV950ABS - Zurück in die Zukunft

Was das Ami-Eisen aus Japan kann


MotorradNews_Logo 02/2014

Vergleichsttest Yamaha XV950 - Harley Davidson Sportster 833R

„Da wäre zunächst natürlich der Motor der XV. Der 942-Kubik-Twin aus der XVS 950 ist zwar klassisch luftgekühlt, kommt aber ansonsten zwei bis drei Generationen frischer daher als der 883er Gralshüter aus Milwaukee.“

„Ein Blick auf die Drehmomentkurve verrät dann aber den Entwicklungsvorsprung der XV. Bei 3000 Touren, also genau da, wo es sich genussvoll cruisen lässt, stemmt der 942er Twin sein Maximum von 77 Nm auf die Kurbelwelle. Wer jetzt am Hahn dreht, kann von einem ordentlichen Drehmomentberg in Richtung Sonnenuntergang blicken.“

„... beim Gruppenausflug mit der Yamaha fällt auf, dass der Kollege auf der Sportster häufiger einen Gang runterschalten muss, wenn auf der Yamaha einfach nur am Griff gedreht wird.“

„Was Kupplung und Getriebe angeht, zeigt sich die XV 950 ebenfalls etwas smarter und geschmeidiger. Was speziell Menschen mit kleinen Händen auffällt, die Probleme mit dem wuchtigen Kupplungs-Schlegel der Harley bekommen können.“

„Die Sitzhöhe auf der Yamaha ist sechs Zentimeter niedriger, die Fußrasten liegen angenehm tief, der Lenker ein gutes Stück weit vorne. Hier können sich auch Piloten im 1,90Meter- Format ausbreiten.“

„Yamahas XV950 hält einen überzeugenden Einstand. Stimmiges Design, gelungener Motor und angesichts des serienmäßigen ABS ist auch der Preis günstig. Dazu kommt die langstreckentaugliche Ergonomie - ein gelungenes Motorrad.“

„Auf der Landstraße setzt sich die Yamaha frech nach vorne, zieht im runderen Bogen um weite Kurven und beschleunigt kraftvoller heraus.“

„Auch wer tatsächlich Kilometer machen will, sitzt hier richtig, selbst einer Reise sollte nichts im Wege stehen.“

"Yamahas XV950 hält einen überzeugenden Einstand. Stimmiges Design, gelungener Motor und angesichts des serienmäßigen ABS ist auch der Preis günstig. Dazu kommt die langstreckentaugliche Ergonomie - ein gelungenes Motorrad."


Motorradfahrer-Logo 01/2014

Test XV950 ABS

"Yamahas XV950 - nach offizieller Lesart im Neo-Retro-Style - folgt dem Zeitgeist des Customiszing."
„Ein Blick auf die - nicht nur im Vergleich zum »cruisiligen« Gattungsumfeld – respektablen Fahrleistungen zeigt, dass der Japan-Bobber nicht nur optische Strahlkraft hat, sondern auch zügig unterwegs ist.“
„…das Paket aus Schwimmsätteln, Wave-Bremsscheiben und ABS-Regelung erstaunlich gut gelungen, was sich bei der Bremswegmessung positiv niederschlägt. Insgesamt überrascht die XV950 durch sportive Charakterzüge.“
„Und während der Fahrpausen präsentiert sie sich bereits im Serien-Outfit ganz und gar nicht langweilig.“
"Yamahas Neo-Retro-Bobber bringt frischen Wind in die von voluminös geschwungenen Blechteilen dominierte Cruiser-Welt. Er dürfte selbst Motorradfahrer ansprechen, die mit dieser Motorradgattung wenig am Hut haben."


Custombike.jpg 12/2013

Zehn Yamaha XV950, zehn US-Customizer, zehn Bikes

CUSTOMBIKE  zeigt in der Dezember Ausgabe was alles möglich ist mit der neuen Yamaha XV950/R:

2014-11-14-Umbauten-XV950


Motorradfahrer-Logo 10/2013

„Die Japaner haben ein Zeichen der Zeit erkannt. In der Szene der Umbauer gehen seit einiger Zeit nämlich findige Menschen daher; besorgen sich entweder Alteisen á la SR, XS, etc. oder aber Zweiräder, denen mindest der Glanz vergangener Tage anhaftet. Schnörkellose Motorräder mit klaren  Linien und am besten ohne Rechenzentrum. Unnötige Teile werden abgebaut, die verbleibenden optisch modifiziert. Heraus kommt meist etwas sehr Pures, sehr Anfixendes; da das finale Konstrukt das Lebensgefühl Motorrad für viele eher transportiert als manch ein makelloses Technikungetüm.“

„Von ganz unten raus schöpft das kurzhubige Triebwerk seine Kraft, schiebt die 250-kg-Fuhre satt aus jeder Ecke und untermalt das Ganze mit einem angemessen dumpfen Blubbern. Yamahas Ingenieure haben selbstverständlich einige Teile im Inneren und der Peripherie des Aggregats modifiziert.“

„Die Fahrerhaltung auf der XV ist lässig, aber nicht unbequem. Hände und Füße finden wie von selbst den Platz auf den Rasten und Griffen, und die Einzelsitzbank offeriert genügend Komfort für ausgedehnte Tagesetappen.“ 


Custombike.jpg 09/2013

„Yamaha macht wieder den Trendsetter: Einen derart reduzierten und sehnigen Cruiser wie die XV9S0 hat es bislang aus Japan nicht gegeben.“ 

„HATTE ICH DA RICHTIG GEHÖRT? Ein wesentliches Kriterium bei der Entwicklung der neuen Yamaha XV950 sei der einfache und logische Aufbau, der sich Ideal zum Customizing eigne. Was bei der Präsentation der schlanken Retro-Bobber Yamaha noch wie hohles Marketing Gewäsch klingt, bestätigt später Bikebuilder Roland Sands, der die erste 950er zum Umbau auf der Bühne stehen hat. Bei vielen modernen Bikes mache das Umbauen keinen Spaß, erklärt Sands: zu viel Elektronik, zu viele Cover und “integrated Design“. Bei der neuen Yamaha jedoch sei alles so wie früher - der Motor klassisch luftgekühlt, der Tank sitzt da, wo man ihn vermutet und nicht irgendwo im Rahmendreieck, trotz ABS gibt es keinen verworrenen Elektronik-Kabelbaum und außerdem wurden Airbox und Auspuff so klein wie möglich gehalten.“

„Mit dem kurzen Radstand von 1570 mm und schmaler Serienbereifung bereiten der XV950 auch Kurven keine Sorgen. Im Gegenteil verleitet die Sitzposition mit mittig angeordneten Fußrasten und flachem Lenker zu flockigen Schräglagen. Hin und wieder kratzen dabei die Angstnippel über den Asphalt, doch selbst für engagierte Fahrweise steht ausreichend Schräglagenfreiheit bereit. Vor allem die R-Variante, die für 300 Euro Aufpreis neben einer schicken Lackierung auch bessere Stoßdämpfer im Heck bietet, macht Laune beim Angasen. Schön, dass die bei beiden Versionen verbaute Wave-Einscheibenbremse im Vorderrad ebenfalls bissig genug für dynamischen Fahrspaß verzögert.“

„Sein wahres Potenzial entfaltet der neue Yamaha-Bobber allerdings beim entspannten Gleiten mit sattem Sound und kinderleichter Handhabung, was ihn für alte Hasen, junge Städter und Fahranfänger gleichermaßen interessant macht. Professionelle Umbauer und private Schrauber werden die XV9S0 wegen ihres simplen Aufbaus sowieso lieben. Zumal Yamaha eigenes Zubehör wie Speichenräder, Federsattel oder Akrapovic-Auspuff im Programm hat.“


MO_logo 09/2013

Test

„Mit der XV 950 IM BOBBER-STYLE kehrt Yamaha zu cooler Individualität zurück und startet in eine Ära, die der Vergangenheit unter dem Label "Yamaha Sport Heritage" wieder mehr Bedeutung zumisst und zum Kern des Motorradfahrens zurückkehren will.“ 

„Beim Entwurf wurde auf ein klares, klassisches Konzept und auf Tuningfreundlichkeit geachtet. Perspektivwechsel des Betrachters fördern immer Ansprechendes zutage. Vorherrschendes Material ist Stahl, auch an den Fendern, 251 Kilogramm vollgetankt wiegt die XV. Doch weil viel davon der Erde nah ist fährt ihr Gewicht nie in den Vordergrund. Die angeschraubte Heckeinheit des Doppelschleifen-Stahlrahmens, bestehend aus Fender und Halterahmen, kann leicht getauscht werden. Die Elektrik steckt nicht wie so oft im Scheinwerfer, was die Umgestaltung der Front extrem erleichtert. Fürs individuelle, weniger eingriffstiefe Tuning durch den Käufer offerieren die ]apaner von Haus aus ein paar schöne Brocken, darunter Drahtspeichenräder und ein Slip On von Akrapovic.“ 

„Die XV wendet sich nicht an reifes Cruiser-Publikum, peilt eher jüngere oder junggebliebenere Fahrer an, die einen kultig-lässigeren und – ja - auch sportlicheren Ansatz goutieren.“ 

„Natürlich sind der Schräglagenfreiheit Grenzen gesetzt, doch die sind nicht engstirnig klein, fördern in Gebirgsserpentinen den klassischen, drückenden Fahrstil. Ein Spaß! Auch die Handlichkeit kann überzeugen, der Radstand ist mit 1570 Millimetern vergleichsweise bescheiden dimensioniert.“ 

FAZIT: Ein überzeugender Ansatz, ein überzeugendes Motorrad, ein attraktiver Weg zurück zum Motorradindividualismus. Dieser Ansatz allein macht die XV so pur, rein und eindrücklich, dass sie auch ohne weiteres Tuning glücklich machen kann.“ 


MotorradNews_Logo 09/2013

TROMMELWIRBEL

"Die wichtigste Nachricht zuerst: Yamaha ist wieder da! Und mit der XV950 präsentieren die Japaner - nicht nur ein frisches Lifestyle-Motorrad im Bobber-Stil, sondern auch eine neue Philosophie für den Motorradbau."

„Bei den neuen XV-950-Modellen erinnert nichts mehr an die barocken Formen der bisherigen XVS-Serie. Sie wagen den Brückenschlag zwischen Tradition und postmodernem Motorradbau, bei dem nicht mehr technische Brillanz im zentrum steht, sondern die Rauheit des Entwurfs und das Erlebnis auf der Maschine.“

"Yamaha-DNA" heißt deshalb ein Schlagwort, das die neuen Modelle bestimmen soll. Kern der XV 950 ist das bekannt erdige Aggregat der XVS 950, ein luftgekühlter 942-Kubik-V2 mit der US-typischen Zylinderspreizung von 60 Grad. Dass eine Wasserkühlung heute viel leichter zu bauen ist, macht das System nur noch bemerkenswerter. Für Yamaha hieß das, den beim Trittbrett-Chopper XVS950 geleisteten Entwicklungsaufwand nicht über Bord zu werfen, sondern weitgehend zu übernehmen. Zugunsten des erhöhten Drehmoments im unteren und mittleren Bereich wurde die Leistung um zwei PS zurückgefahren. Nun versprechen 38 kW (52 PS) bei 5500 undordentliche 80Nm bei 3000 Touren genügend Entspannungspotenzial für die Feierabendrunde.“

„Der mattschwarze V2 sitzt etwas asymmetrisch im Doppelschleifenchassis, ein Stück frei laufendes Rahmenrohr zwischen Spritfass und Sitzbank lässt freien Blick auf die beiden Ventildeckel und den rechts sitzenden Luftfilterkasten. Die Airbox ist als stilbildendes Element in mattem Edelstahl gefasst und stößt bei normaler Beinlänge nicht an die Kniescheibe. Die Fußrasten sind wie bei einem Roadster in der Motorradmitte platziert; das Zubehör wird sicher Anlagen anbieten, welche die Bikerboots weiter in Richtung des Vorderrad platzieren. Äußerlich hat sich das Aggregat perfekt dem neuen Umfeld angepasst. Viel Schwarz und gebürstetes Metall entfalten einen eleganten, aber unaufdringlichen Charme. Der fette Zwei-in-Eins-Topf rechts blubbert angenehm, links treibt der 21 Millimeter schmale Riemen das Hinterrad an. Die Hochtechnik der Maschine ist gut versteckt, äußerlich prägt klassischer US-Style den Auftritt der XV-Modelle. Der starr verschraubte Twin läuft ohne Ausgleichswelle mit knurrenderdigem Puls, der Vortrieb ist geprägt vom kernigen Zugriff des Vierventilers.“

„Mit einer angenehmen Portion an Körpereinsatz lässt sich die XV 950 überraschend leichtfüßig durch den kurvigen Hinterhof der Santa-Monica- Mountains scheuchen.“

 „Der Vollgasanteil ist bei flottem Vortrieb naturgemäß recht hoch, was aber prima zum knorrigen Konzept passt.“
„Eine Paradedisziplin der XV 950 sind die Bremsen. Die einzelnen 298 Millimeter- Wavescheiben vorne und hinten haben den Bob enorm gut im Griff. Und wenn man im Schreck zu fest hinlangt, übernimmt ein serienmäßiges ABS die Kontrolle - ein Novum in dieser Klasse, und ein wichtiges Argument für das Easy-Cruising- Krad aus Hamamatsu.“

„Und es geht noch einen Schritt weiter: Mit der XV 950 hat Yamaha auch das Customizing wiederentdeckt. Schließlich gehören betagte XS-Motoren mit zwei, drei oder vier Zylindern zu den Lieblingen der Umbauszene. Um das XV-Verändern zu erleichtern, verbaut Yamaha zum Heck hin nur einen Stummelrahmen - der Sozius sitzt quasi direkt auf dem mit einer Hilfskonstruktion verstärkten Heckfender. Insgesamt 35 Teile zählt das bisherige Yamaha-Zubehörprogramm, sogar einen Satz Drahtspeichenräder bietet der Freundliche an.“

„Ab September gibt es die XV 950 als Basisvariante für 8590 Euro, die edlere „R" in noblem Grau oder Grün und goldenen Federbeinen mit Ausgleichsbehälter kostet 300 Euro Aufpreis. Da reiben sich nicht nur altgediente Yamaha-Fans die Augen, wie schnell sich der Wind um die Traditionsmarke drehen kann.“


Motorrad_Logo 17/2013

Fahrbericht: NICHTS WEITER....

„...als fahren. Yamaha besinnt sich mit der neuen XV 9S0 auf die tradierten Werte und präsentiert einen gradlinigen Cruiser ohne jeden Schnickschnack. aber mit viel Charisma.“

„Das ist jetzt kein Vorwurf. Das ist ein Dankeschön. Ein Dankeschön dafür, dass auch Yamaha den Mut fand, Dinge einfach wegzulassen. Wer hätte ernsthaft daran geglaubt, dass der altgediente gutmütige und vor allem nicht wassergekühlte 60-Grad-V2 aus der schwülstigen XVS 950 A Midnight Star noch einmal als puristischer Bobber-Antrieb Karriere machen würde? Und wer daran, dass es Yamaha gelänge, diesen Motor in ein Drumherum zu verpacken, das - egal aus welcher Perspektive - nicht irgendwie verquollen wirkt, sondern einfach Lust macht, aufzusteigen und umgehend loszubrausen? Hoch klettern braucht man dafür nicht. 690 Millimeter - größer darf der Abstand zwischen Boden und Einzelsitz (der Soziussitz mitsamt Fußrasten ist im Lieferumfang jeder XV 9S0 enthalten) aus optischen Gründen in dieser Klasse nicht sein, um die richtige Bobber-Optik zu gewährleisten.“

„Im Ergebnis, das lässt sich schon nach den ersten Fahreindrücken sagen, geht zumindest die Sache mit der Leistungsentfaltung voll in Ordnung. Nachdrücklich, aber nicht brutal stampft der Vierventiler los, 80 Newtonmeter bei 3000/min gibt Yamaha als Spitzenwert an. Das bedeutet in der Praxis einen schönen, gleichmäßigen Punch aus dem Drehzahlkeller, begleitet vom angenehm tiefen Bass, aber eben auch ein Drehvermögen, das mit einer Nenndrehzahl von 5500/min über das der Hubraumprotze hinausgeht.“

„Das reicht voll und ganz, um zusammen mit der komplett neu konstruierten Peripherie ein Fahrerlebnis zu schaffen, das über die Behäbigkeit der meisten Wuchtbrummen in diesem Genre hinausreicht und eine unmittelbare, ganz unkomplizierte Dynamik erzeugt. Die Sitzposition ist dank des flachen und nicht überbreiten Lenkers relaxt, der Radstand mit 1570 Millimetern gegenüber der alten XVS 950 (1685 Millimeter) spürbar geschrumpft. Auch hängt der Motor - übrigens nicht über eine Ausgleichswelle beruhigt - nicht nur sauber am Gas, sondern auch starr verschraubt im neuen Doppelschleifenrahmen und trägt so entscheidend zur guten Fahrstabilität der 950er bei. Dazu kommen ausgesprochen schmale Reifen (Format 100/90 und 150/BO statt 130170 sowie 170170) und ein Gewicht, das mit 247 Kilogramm voIlgetankt um satte 30 Kilogramm unter dem der Motorspenderin Midnight Star rangiert. Das Resultat der neuen Bescheidenheit ist eine überraschende Handlichkeit, die in Cruiser-Kreisen ihresgleichen sucht, und eine Zielgenauigkeit und Neutralität, die Kurven zum Vergnügen machen, zumal auch die Federelemente das ihre dazutun, um zusammen mit den guten Bridgestone-Pneus eine transparente Rückmeldung zu liefern.“

„Hier gibt es für unter 9000 Euro eine erwachsene Fahrmaschine, die im Alltag ebenso überzeugt wie auf dem Boulevard. Ein Motorrad, das sich aus dem reichhaltigen Yamaha-Zubehörprogramm ebenso individualisieren lässt wie in Eigenregie in der heimischen Garage.“


Tourenfahrer-Logo 09/2013

Fahrbericht - Laid-back

„Zurück bleibt meist etwas sehr Pures, sehr Anfixendes, weil das finale Konstrukt das Lebensgefühl Motorrad eher transportiert als manch ein makelloses Technik-Ungetüm. Ein reduziertes Motorrad musste also her. Eines. nach dem sich die eher junge Szene, aber auch der alte Haudegen die Finger leckt. Ein Motorrad. das schon in der Basis anmacht lind gleichzeitig viel Potenzial für individuelle Umbaumaßnahmen bietet. Und da steht sie nun. Yamahas Interpretation von Coolness: die XV950. Moderne Technik trifft traditionelles Design. Oder um es in Yamahas Terminologie auszudrücken: Neo-Retro-Style.“

„Die Motorcharakteristik steht der XV950 jedenfalls hervorragend zu Gesicht. Die ergriffenen Maßnahmen zur Punch-Optimierung im unteren bis mittleren Drehzahlbereich zeigen Wirkung. Das Schalten kann man sich fast abgewöhnen. Schade eigentlich, denn die Kupplung ist extrem leichtgängig, und das Getriebe lässt sich ebenfalls sehr exakt und weich bedienen.“

„Mit einem Radstand von 1570 mm und einem nicht zu flachen Lenkkopfwinkel wirkt die XV sehr handlich, lässt sich agil und ohne großen Kraftaufwand durch Kurven pilotieren. Wer möchte, kommt mit ihr flott um die Radien.“

"Erstaunlich angenehm fällt die Ergonomie des Motorrads aus. Definitiv lässig, dabei aber nicht zu extrem in der Fahrerhaltung. Hände und Füße finden wie von selbst Den Platz auf den Rasten und Griffen, und die Einzelsitzbank offeriert genügend Komfort für ausgedehnte Tagesetappen. Für den europäischen Markt wird die XV übrigens ausschließlich mit Soziuspolster ausgeliefert. Hierzulande wird auch das ABS zur Serienausstattung gehören.“

„Nach rund 200 Meilen im Sattel der Yamaha hat sich das Konzept schon im Serien-Trimm erschlossen. Vom Umbaupotenzial der XV950 durften wir uns in den Hallen von »Roland Sands Design« ein eigenes Bild machen. Zwar ist die dort im Aufbau befindliche Yamaha noch weit vom Status des geplanten Dirt-Trackers entfernt, trotzdem bekommen wir schnell eine Idee dessen, was mit handwerklichem Geschick aus dem Serien-Bobber entstehen kann. Die vorherige Visite in der lokalen Filiale der australischen Edelschmiede „Deus ex Machina“ trägt ebenfalls zur Beflügelung der Umbaufantasien bei. Die Basis stimmt, und an Inspiration mangelt es nicht. Aber auch im Zubehörkatalog von Yamaha werden sich etliche Umbauteile zur individuellen Gestaltung der XV950 finden. Von Speichenrädern bis zum Akrapovic-Endtopf kann der XV-Besitzer den schlanken Bobber veredeln.“