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Sie ist ein Phänomen. Keine in diesem Feld fährt sich so einfach wie die R1. Und kaum eine macht dabei so viel Spaß. Ein Funbike für alle Tage und alle Fälle...


Motorradfahrer-Logo 10/2016

Vergleich YAMAHA YZF-R6 / R1

„Die Einstiegsfrage scheint geklärt: Yamaha gelingt es mit der neuen R1 tatsächlich, die Kraft einer 1000er-Sportmaschine mit dem Handling und der Präzision einer 600er zu kombinieren. Wer sie gefahren ist, gewinnt den Eindruck, zuvor nur den Schatten einer Sportmaschine gekannt zu haben, das Echo, die Schwarz-Weiß-Aufnahme. Doch plötzlich ist alles da: in Farbe, in 3D, in Dolby Surround.“
R6-R1-10-2016-Motorradfahrer-StimmedesVolkes.jpg


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Vergleichstest YZF-R1M

1. Platz - 195 Punke: Yamaha YZF-R1M

2. Platz - 186 Punke: BMW S1000RR

3. Platz - 175 Punke: Kawasaki ZX-10R

Racing-Gefühl pur
"Rauf auf die R1M! Augenblicklich fühlt man sich an Bord eines echten Rennmotorrads. Das Ganze wirkt kompakt, der Fahrer sitzt hoch und sehr aktiv über dem Lenker, Dieser Eindruck setzte sich auf der Strecke fort. Kein anderes Testbike servierte mit den Metzeler Racetec eine ähnlich begeisternde Handlichkeit und Präzision wie die Yamaha. Linie gedacht - mit der R1 gemacht. Mit dem hohen Schwerpunkt und dem kürzesten Radstand im Testfeld gierte die RIM geradezu nach Richtungswechseln.."


Mit der neuen YZF-R1 hat das Yamaha Ingenieurs-Team ein fundamental neues Motorrad entwickelt: Überwältigende Motorleistung kombiniert mit innovativen Fahrwerkskomponenten. Die neue, kompromisslose R1 hat der Welt gezeigt, wie Yamaha die Zukunft sieht.
Und die Aussagen der internationalen Fachpresse zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. 

In diesem Video finden Sie die wichtigsten Statements.



2015-07-15-Galerie-R1-Video-Pressestimmen.jpg


MO_logo 04/2015

Test YZF-R1

FAZIT:

„Klein wie eine 600er, stark wie ein Highend-Superbike, kontrolliert wie eine Playstation. Das ist Motorrad- Sport im Jahr 2015. Viel zu trainieren gibt es trotzdem. Die neue Yamaha R1 hat fraglos das Zeug zum Klassenprimus.


PS_logo 04/2015

Die neue YAMAHA YZF-R1: SUPER HAMMER

„Du steigst auf und dein Herzschlag erhöht sich augenblicklich. Ein untrügliches Zeichen für ein astreines Renneisen. Und mit jeder Kurve steigt die Aufregung: Die neue R1 - was für ein Motorrad!“

„Es ist schlicht gigantisch, wie sich die neue R1 dank all der aufgezählten Neuerungen, den leichten Schmiederädern und und und fahren lässt. Auf den Punkt gebracht ist das 600er-Handling gepaart mit brachialer Superbike-Power.“

„Der [Motor] zieht so gewaltig durch, dreht sauber bis über 14.000/min durchs Drehzahlband und prügelt Mensch und Maschine über die Piste, dass einem die Freudentränen fließen.“

„Und hätte die R1 bis hierher nicht schon für baffes Staunen gesorgt, setzt die Elektronik dem Ganzen die Krone auf. Einzel programmierbare Launch-, Wheelie-, Slide- und Traktionskontrolle, vier mögliche Power-Modi und sogar ein Quick-Shifter, der sich auf Straßen- und Rennstreckenbetrieb abstimmen lässt – das bietet so kein anderes Bike aus der Kiste.“

„Vor allem wie sauber, geradezu unmerklich die Elektronik dafür sorgt, dass der Pilot völlig unbedroht den fetten Vortrieb des Vierzylinders und die feisten Schräglagen genießen kann, lässt mit der Zunge schnalzen.“

URTEIL:

„Yamaha ist mit dieser R1 ein ganz großer Wurf gelungen. Auch ohne direkten Vergleich mit der Konkurrenz aus Bologna und München sind wir geneigt, diese YZF als "Best Superbike ever" zu betiteln. Ob sie es letztendlich ist, werden wir schon sehr bald im entsprechenden Test überprüfen. Fest steht jedoch: Die Langeweile bei den Supersportlern ist endgültig vorbei.“

Den kompletten Fahrbericht bestellen >>


Motorrad_Logo 06/2015

Fahrbericht YZF-R1

„Die neue R1 ist in Sachen Sportlichkeit ein gewaltiger Schritt nach vorne. Sie ist mehr Racer denn je. Ob dafür große Zugeständnisse an die Alltagstauglichkeit nötig waren, wird sich zeigen. Der erste Auftritt auf der Rennstrecke zeigt jedenfalls klar; Die R1 ist zurück. Und sie hat das Zeug, die Hierarchie unter den Superbikes durcheinanderzuwirbeln.“


MotorradNews_Logo 04/2015

Fahrbericht Yamaha YZF-R1 /YZF-R1M

„Tolle Elektronik, ein biestiger Rennmotor und die Optik von Rossis M1 würden allein schon reichen, damit Supersport-Fans Herz und Brieftasche aufgehen. Doch der Vollblutracer ist obendrein so unverschämt handlich, dass in die Reiseapotheke unbedingt Kreislauftropfen gehören. Dazu gibt es zauberhafte Verarbeitung, eine Riesenportion Charakter sowie angesichts des Pakets nach akzeptable Preise. Die derzeit ausverkaufte R1M toppt das Ganze noch mal und ist schon jetzt ein Sammlerstück.“

„…das Gesamtpaket aus Power, Handling und Elektronik des Superbikes ist bombastisch. Yamaha meldet sich mit einem Paukenschlag zurück.“


Biker Szene 09. März 2015

Yamaha YZF-R1 2015 - Fahrbericht
Rossis Rakete für alle


„Kawumm – die neue Yamaha YZF-R1 hat bei unserem ersten Test eingeschlagen wie eine Bombe! Unser Tester träumt noch jetzt von langgezogenen Armen und tiefsten Schräglagen.“

„Bei der neuen R1 ist alles anders, nur der Name bleibt. Die Entwicklung wurde kompromisslos an der Rennstreckentechnologie des MotoGP-Bikes YZR-M1 orientiert, so ist diese R1 ganz klar ein Motorrad für die Rennstrecke: Schon der Blick in die Datenblätter lässt mit Eckdaten von 200 PS bei 199 kg Gewicht und einem kurzen Radstand von 1.405 mm erahnen, mit welch gigantischem Potenzial die R1 unterwegs ist.“

„Bei aller begeisternden Dynamik und prachtvollen Agilität ist aber eines das wirklich Besondere an der Yamaha YZF-R1 des Jahrgangs 2015: Dass selbst durchschnittsbegabte Motorradfahrer die 200-PS-Rakete dank Elektronik ohne Sicherheitseinbußen derart brachial um den Kurs fliegen lassen können, dass die eigenen Rundenzeiten ins Bodenlose purzeln, ist einfach genial – und mit 18.495 Euro sicher nicht zu hoch vergütet.“

zum Artikel >>


MotorradNews_Logo06/2013

Gebrauchtberatung Yamaha YZF-R1 ab 2009

„Der aggressive Sound der RN22 erinnert an V4-Triebwerke und hebt die Yam deutlich vorn Einheitsbrei der japanischen Supersportriege ab. Zusätzlich verpassten die Japaner der R1 zu 2009 ein neues Antlitz samt grimmigen Projektionsscheinwerfern und einen neu konzipierten Alu-Rahmen. Zu Gunsten des Handlings wanderte der Schwerpunkt nach unten, der Radstand wurde kleiner.“

„Für 2012 retuschierte Yamaha hier und da: Eine neue Gabelbrücke, neu gestaltete Fußrasten, eine überarbeitete Frontverkleidung, LED-Positionslampen, ein optimiertes Motorsteuergerät und sechseckige Endkappen für die Endtöpfe standen im Pflichtenheft. Außerdem gibt's ab Modelljahr 2012 eine sechsstufige Traktionskontrolle. Für 2013 standen erneut lediglich Farben und Dekore auf dem Programm, ansonsten blieb die Supersport-Yam unverändert.“

„Ansonsten ist Yamahas sechste R1 nahezu frei von irgendwelchen Problemen. Sie ist schön, schnell und zuverlässig - und somit auch als Gebrauchte ein Tipp für all jene, die beim Motorradfahren das Knie am liebsten in der Nähe des Asphalts einsetzen.“


Motorrad_Logo 10/2012

Megatest Supersportler

„Ungemein antrittsstark legt der Yamaha Reihenvierer los, ist praktisch ab Standgas bei der Sache, hat um die 4.000/min, wo speziell die Fireblade und die MV Agusta sich einen deutlichen Absacker gönnen, eine Periode überbordender Schaffenskraft.“

„In dieser Hinsicht könnten beide von Yamaha lernen. Ergonomisch ist die R1, die
in diesem Modelljahr mit einer gut funktionierenden Traktionskontrolle immerhin teilweise auf den Hightech-Zug gesprungen ist ganz weit vorne. Dazu ein Motor, der für die Landstraße gemacht ist, in einem Fahrwerk, das als Einziges im Feld ganz bewusst auf Komfort setzt und diese Eigenschaft auch noch mit toller Neutralität, einem feinen Handling und einer bequemen Ergonomie verbindet.“


MotorradNews_Logo  12/2011


Mit der 2012er YZF-R1 kommt die Traktionskontrolle. Damit hat sich’s ausgerutscht bei Yamaha, der Drift ins Kiesbett soll der Vergangenheit angehören. NEWS hat das Supersport-Flaggschiff über die GP-Strecke von Valencia gescheucht.

„Geht auch 2012 direkt ins Herz: Der urige Motor blieb unverändert, fetter Sound inklusive.“

„Der an die Big-Bang-Motoren der MotoGP angelehnte Hubzapfenversatz und die damit verbundene ungleichmäßige Zündfolge machen aus dem Reihenmotor ein bebendes Charakterstück. Ein wenig V4 und eben ganz speziell.“

„Lidstrich: Im Halbdunkel legt die R1 einen bezaubernden Augenaufschlag hin“

„Wie Conan der Barbar am Kabel ziehen? Kein Problem, auf Stufe sechs gibt’s keinen Schlupf“

„..der kleine Schalter an der linken Armatur. Mit dem lässt sich die brandneue Traktionskontrolle TCS aktivieren und verstellen. Sechs Stufenbietet das System, das Vorder- und Hinterrad-Drehzahl abgleicht und daraus den Schlupf errechnet. Rutscht der 190er, wird die Leistung über Zündzeitpunkt, Kraftstoffmenge und letztlich Drosselklappenstellung reduziert. Wie gehabt kann der Pilot zusätzlich zwischen drei Motor-Mappings wählen – zahllose Möglichkeiten für Techno Fans.

„TCS läuft mittlerweile auf Stufe drei. Es gibt dicke schwarze Striche am Kurvenausgang und vollen Schub, aber ohne Schreckmomente. Dafür Lebensfreude pur. Auch Männchen machen ist nun erlaubt.“


Motorrad_Logo 23/2011

GRIP, GRIP, HURRA

„Schräg fahren und unbesorgt das Gas aufreißen – das geht ab 2012 auch mit der Yamaha YZF-R1. Die bekam für die kommende Saison neben ein paar optischen Retuschen auch eine Traktionskontrolle. Auf dem GP-Kurs in Valencia gab sie ein Kostprobe ihres Könnens.“

„Die Verkleidungsnase wurde etwas gestrafft, so blickt die R1 nun noch grimmiger aus ihren Scheinwerfern, die jetzt ein Lidstrich in Form eines LED-Leuchtstreifens ziert. Dazu erhielt der Tank eine neue, schmalere Kontur. Das steht ihr – wie die aufpreispflichtige rot-weiße „50th-Anniversary“-Lackierung – ganz vorzüglich. Renn-Flair verströmt auch die mit länglichen Durchbrücken im Stil des MotoGP-Renners M1 gestylte obere Gabelbrücke. Echten praktischen Nutzen sollen die neu gestalteten, griffigeren Fußrasten und das mit einer geringfügig weicheren, weniger vorgespannten Feder bestückte Federbein bringen. Und natürlich das Highlight der neuen R1: die sechsstufige Traktionskontrolle (TC). Wobei Stufe eins heldenhaft spätes und Stufe sechs vorsichtig frühes Eingreifen bedeutet. Dazu besitzt die R1 wie gehabt drei verschiedene Modi für unterschiedlich spontanes Ansprechen des Motors auf Gasbefehle.“

„Erfasst das System einen zu schnellen Anstieg hinten, wird blitzschnell berechnet, ob es sich um einen Rutscher handelt. Dazu wird noch die Vielzahl von Daten wie Drosselklappenstellung, Last, Geschwindigkeit(sanstieg) oder Drehzahl einbezogen. Normale Rutscher werden über Eingriffe in Zündung und Einspritzung abgefangen. Verlangt ein heftiger Slide schnelles, entschlossenes Handeln, werden per Ride-by-Wire zusätzlich die Drosselklappen geschlossen. Die Kunst allerdings ist weniger das Erkennen eines Rutschers als vielmehr das blitzschnelle und vor allem so sanfte Kappen der Leistung, dass der Fahrer möglichst nichts davon spürt.“

„Und genau in diesem Punkt soll das R1-System laut Yamaha seine Stärken haben. Na dann los, hinein ins Kurvenkarusell der GP-Strecke von Valencia. Die erste Hälfte des Testtags muss die R1 auf Serienreifen durchstehen. Dafür, so Yamaha, sollen sich die TC-Stufen fünf und sechs am besten eignen, die auch das Abheben des Vorderrads verhindern. Zunächst aber schmeichelt sich der Reihenvierzylinder mit seiner ungleichmäßigen Zündfolge ein. Das leichtfüßige Hochdrehen, sein sonorer Klang, der sich wohltuend vom hochfrequenten Sirenengeheul konventioneller Vierzylinder abhebt, das macht Laune.“

„Also in Kurve sechs, die in die Gegengerade mündet, erstmals herzhaft am Gasgriff gezogen und – als hielte eine unsichtbare Riesenhand Ross und Reiter zurück – spurtet die R1 mit gebremstem Schaum, aber auch ohne Rutscher oder Wackler an der Hinterhand aus der Kurve. Nur die gelb flackernde Kontrollleuchte signalisiert, dass der elektronische Helfer bereits im Einsatz ist. Der auch am Kurvenausgang Wheelies zuverlässig und sanfter unterbindet, als es das beispielsweise die (noch) aktuelle BMW S1000 RR macht.“

„Die Strecke von Valencia hält für solche Aktionen enge wie weite Kurven bereit. Hohe Ansprüche an die Traktionskontrolle, die sich aber nicht in Verlegenheit bringen lässt. Das macht Mut: Erst Stufe vier, dann drei und letztlich kommt Stufe zwei zum Einsatz. Doch wüste Quersteher bleiben aus, die Elektronik der R1 harmoniert offenbar gut mit den Renn-Gummis und regelt sehr fein an der Rutschgrenze die Leistung weg.“

„…die Traktionskontrolle der R1, die ab November bei den Händler stehen soll, einen klasse Einstand gegeben hat…..“


mid/rkm  www . motorline. cc 17.10.2011

Steil im Detail
Zwei Jahre nach Vorstellung des grundlegend neu konzipierten Supersport-Flaggschiffs YZF-R1 bringt Yamaha eine adaptierte Version.

 
"Erkennbar ist die 2012er-R1 schon auf Anhieb durch die aggressiver gestylte Frontverkleidung. Die verbessert nicht nur die Optik, sondern durch eine verringerte Stirnfläche auch die Aerodynamik. So zeigt die Neue einen luftigeren Bereich unterhalb der Scheinwerfer, der die zentrale "Nase" der Verkleidung höher setzt. In den Scheinwerfereinheiten leuchten nun LED-Positionslampen, die das reflektierende Areal unterhalb der beiden Scheinwerfer wie eine Art Lidstrich beleuchten - Yamahas R1 hat dadurch ein neues, unverwechselbares Gesicht bekommen."

"Dies kommt so richtig in der Sonderlackierung "WGP 50th Anniversary" zur Geltung, die an den Einstieg Yamahas in den Motorrad Grand Prix Sport vor fünfzig Jahren erinnert. Um die Grand Prix Erfolge des letzten halben Jahrhunderts entsprechend zu würdigen, zeigt die R1 das traditionelle Speedblock-Design mit dem typisch weiß-roten Dekor in einer modernen Interpretation."

"Das Design entspricht im Wesentlichen dem der YZR-M1, mit der Jorge Lorenzo und Ben Spies in diesem Jahr bei einigen MotoGP-Rennen an den Start gingen. Dazu gibt´s neue sechseckige Schalldämpfer-Endkappen, die das Heck nicht gerade filigraner machen, und eine hochwertige obere Gabelbrücke nach dem Vorbild der YZR-M1."

"Aufgesessen macht die R1 einen bekannten Eindruck: Versammelt, aber nicht einengend nimmt sie den Fahrer auf, zweifach einstellbare Fußrasten erhöhen entweder die Schräglagenfreiheit oder den Sitzkomfort, die schmale Fahrzeugtaille erlaubt einen hervorragenden Knieschluss. Beim Druck auf den Anlasserknopf dann das gewohnte, einmalige Akustik-Schauspiel des "Cross Plane"-Motors mit um je 90 Grad versetzten Hubzapfen und einer unregelmäßigen Zündfolge, die es so bei keinem anderen Serienmotorrad gibt."

Neu: Traktionskontrolle und modifizierbares Ansprechverhalten

"Damit hämmert die YZF-R1 einen Bassbeat in die Boxengasse und schallt über die verwinkelte Rennstrecke Ricardo Tormo in Valencia, dass es dem Betrachter die Nackenhaare wohlig aufstellt. Neu für das mit Hightech wie variablen Saugrohrlängen, Drive-by-wire-System, Titanventilen und Schmiedekolben vollgestopfte Triebwerk ist die erste von Yamaha in Serie eingebaute Traktionskontrolle TCS."

"Dafür war lediglich ein neuer Sensor samt Induktionskranz zur Abnahme der Vorderradgeschwindigkeit notwendig, die übrigen Bauteile waren bereits vorhanden. Bei Hinterradschlupf wird zuerst den Zündzeitpunkt zurückgenommen, dann die Kraftstoffmenge reduziert und notfalls auch der Öffnungsgrad der Drosselklappen verkleinert."

"Sechs vom anwählbare und im Cockpit signalisierte Stufen sowie ein Off-Modus stehen zur Verfügung; in Stufe 6 regelt das System sehr früh den Vortrieb ein und zeigt das durch ein flackerndes Licht im Cockpit an. Der Unterschied zur Stufe 5 fällt subjektiv recht groß aus. Von vier bis eins verringert sich der TCS-Einsatz in etwa gleichmäßig, doch sollte dies versierten Fahrern vorbehalten sein."

"Daneben stehen dem Piloten drei Modi für das Ansprechverhalten des Motors zur Verfügung, bei "A" erfolgt die Leistungsentwicklung im unteren und mittleren Drehzahlbereich richtig aggressiv, im "B"-Modus agiert die R1 spürbar sanfter, doch die Standard-Stellung dazwischen dürften den meisten Fahrern am besten taugen. Die Motorleistung wird davon im übrigen nicht beeinflusst, am Ende stehen in allen Modi respektable 182 PS bei 12.500 U/min zur Verfügung. Und die sind für mächtigen Schub gut, wie die knapp 280 km/h im Digitaltacho der R1 am Ende der Zielgeraden beweisen."

Fazit:

"Das neue Design lässt die hochwertige R1 noch edler und sportlicher wirken, obwohl die Änderungen für 2012 in erster Linie der Fahrbarkeit auch abseits abgesperrter Rennstrecken fördern."


PS_logo  11/2011

Erster Test Yamaha YZF-R1 2012

“Dieses Gefühl kennen R1 Fahrer schon, denn am Antrieb mit dem charakterstarken Hubzapfenversatz hat sich zum Vorgängermodell kaum etwas verändert. Die Einspritzdüsen zerstäuben gröber – die Düsenlöcher sind weniger, dafür größer geworden – und das Steuergerät wurde überarbeitet. So zieht der Motor mit kernigem Sound von unten heraus durch und nimmt das Gas im Standard-Mapping sauber an.“

Das sonore Brummen es Triebwerks suggeriert gemütliche Spazierfahrt, was sich spätestens am Bremspunkt als Irrtum herausstellt, denn mit Wucht kommt die Yamaha dort angeflogen. Wer sich an dieses Phänomen gewöhnt hat, empfindet diesen Motor als stressfreien Powerpack. Und die Traktionskontrolle? Funktioniert bestens! Bis hinab zur Stufe 3 taut sich der Autor, öffnet entschlossen die Brause und staunt über die immense Traktion mit diesem irren Gefühl der Unverwundbarkeit – trotz steigendem Vorderrad. Mit dieser Traktionskontrolle, dem Blick über den neu geschnittenen Tank und die aggressiv anmutende Gabelbrücke bekommt Yamahas neuer Slogan „born from MotoGP“ tatsächlich einen Inhalt.“


PS_logo 06/2011

Vergleichsttest 8 Supersportler
Yamaha YZF-R1 auf Platz 2

 

Uwe Seitz (leitender Redakteur PS)
„Ein Sportler, mein Schwarzwald und ich. Das hat schon immer gepasst.“

„Wer die R1 ins freie Gelände entführt, für den besteht der perfekte Tag aus Sport – basta! Was nicht heißen will, dass die R1 nicht auch den Schlendrian verträgt. Von allen Superbikes macht die Yamaha nämlich genau das schon allein mit dem Motorensound am emotionalsten und lässt sich sogar untertourig brav an der langen Leine ausführen.“

„Aber vor allem hat der Vierzylinder Power im Überfluss, den er schön über das Drehzahlband verteilt. Das setzt unwiderstehliche Reize. Jeder Zupfer am Gashahn wird sofort in Schub umgesetzt. Jeder längere Dreh der rechten Hand offenbart schön linear abgegebene Leistung. Und die „Ypse“ hängt einfach geil am Gas, vor allem im Standard-Mapping. Gut, sind die Straßen gar zu eckig und verwinkelt, ist der Leistungseinsatz schon gewaltig. Das bedeutet mitunter Stress. Aber gerade die Bögen im Südschwarzwald sind R1-Terrain vom Feinsten.“

„Super lässt sich die Yamaha übers Vorderrad fahren. Zielgenau ist sie. Auf dem Michelin Power Pure klappt die R1 zwar erst gegen einen kleinen Widerstand, aber dann wie von selbst in Schräglage und zieht wie „hingezimmert“ gen Kurvenausgang. Unebenheiten oder Nachbremsen lassen sie unbeeindruckt ihrer Wege ziehen. Gabel und Federbein sprechen gut an. Das Fahrwerk ist ganz Sportler natürlich auf der straffen Seite, ohne aber dem Fahrer zu hart zuzusetzen.“

„Schon lauert der nächste Bogen und manifestiert: die R1-Bremse ist die sportlichste unseres Testfeldes. Die Kombination aus Bremsdosierung und –wirkung passt perfekt zum Einsatzzweck.“


Motorrad_Logo 07/2010

„Kein Wunder, denn die R1 ist eindeutig ziviler ausgelegt als die beiden europäischen Kandidatinnen. Und gerade deshalb für viele ein heißer Tages-Favorit. Bequem der Kniewinkel, nicht zu niedrig die Lenkerhälften. Und da ist noch etwas anderes, scherer zu fassendes. Es ist die unerhörte Leichtigkeit, mit der auf der Yamaha alles von der Hand geht. Leichtgängig der Gasgriff, geschmeidig die Gasannahme, schwungvoll das Hochdrehen des V4-soundigen Reihenmotors, easy und exakt das Handling. Alles flutscht, nichts bereitet Mühe. Das macht einfach Spaß. Sogar bei Regen und acht Grad."

„Außerdem verfügt die R1 über drei einfach vom Lenker aus zu wechselnde Fahrmodi, die - bildlich gesprochen - die Übersetzung zwischen Gasgriff und Drosselklappe variieren. Einfach per Knopfdruck Modus "B" statt "Standard" gewählt - und schon ist der glückliche R1-Fahrer aller Sorgen ledig. Außer vielleicht der, ob er die übrigen Kandidaten mit seinem Tempo in den Nervenzusammenbruch oder den Straßengraben treiben könnte."

„Sie ist ein Phänomen. Keine in diesem Feld fährt sich so einfach wie die R1. Und kaum eine macht dabei so viel Spaß. Ein Funbike für alle Tage und alle Fälle."


PS_logo  10/2009

 Vergleichstest Sieger YZF-R1

„Der hubzapfenversetzte Vierer ist ein Gedicht: Laufkultur, Sound, Durchzug, Gasannahme….“

„Die Bremse ist super, die Reifen passen, das Ansprechverhalten der Dämpfer ist klasse. Mit der R1 ist es ein Schweben – meinte der Tester treffend.“

„Für einen Sportler sitzt es sich noch nach Stunden locker-flockig…“ „Der Fahrspaß ist mit der R1 geradezu unbegrenzt. Das Testfeld war sich schnell einig, wo der höchste Touring-Komfort unter den Superbikes zu finden ist.“

„Die R1 übernahm am Ring nicht nur die Führung in der SBK-Meisterschaft, auch wir fuhren für die R1 einen Sieg ein. Sie allein ist aber schuld daran. Well done!“  

„FAZIT: Natürlich sind Sportler fürs Brennen gedacht. Aber es ist doch verwunderlich, wie gut das eine oder andere Superbike sich auch als Tourer schlägt. Allen voran die R1, die durch ihr Gesamtkonzept abräumt.“


Motorrad_Logo 17/2009


YZF-R1 Sieger Alpenmasters 2009 – SPORTLER

YAMAHA YZF-R1
1. Platz mit 315 Punkten

Honda CBR600RR
2. Platz mit 290 Punkten

Triumph Daytona 675SE
3. Platz mit 289 Punkten

Suzuki GSX-R1000
4. Platz mit 288 Punkten

MOTOR durchzugs- und klangstark, tadelloses Lastwechselverhalten

FAHRWERK glasklare Rückmeldung

„Weil man in den Alpen meist nur die unteren, weit gestuften Gänge benötigt, leidet die bärenstarke Suzuki besonders stark unter ihrer langen Sekundärübersetzung, und die Yamaha profitiert von ihrer kurzen. Sie deckt zwischen Touring und Supersport den größten Bereich ab. Außerdem verwöhnt sie mit fantastischen Lastwechselverhalten. Wenn es eine schafft, selbst in ganz engen Bergauf-Rechtskehren ohne Kupplungsschleifen auszukommen, dann die R1. Besonders geschmeidig gelingt das Gasanlegen im B-Modus, der sich jederzeit mit dem Schalter am rechten Lenkerende aktivieren lässt.“

„Allerdings kommen weder die CBR noch ein anderes Motorrad dieses Vergleichs in der Präzision der Lenkung und der Rückmeldung sowohl vom Vorder- als auch vom Hinterrad der R1 gleich. Die Yamaha gibt dem Fahrer ein außergewöhnliches Maß an aktiver Sicherheit in die Hände. Jeden Fahrzustand kann er gleichsam im Augenblick des Entstehens spüren, so bleibt ihm stets die maximale Reaktionszeit.“

FAZIT
„So überlegen wie kaum ein anderer Supersportler zuvor erfährt sich die Yamaha YZF-R1 im Hochgebirgs-Parcours den Sieg.“


PS_logo 08/2009

1. Platz im Vergleichstest

„Die Yamaha kann das genauso gut, garantiert die Gerade dank kurzer Übersetzung noch mit einem kleinen Wheelie und klingt beim Beschleunigen einfach hammermäßig, was zusätzliche Glückshormone im Piloten freisetzt. Eine gut kontrollierbare Leistungscharakteristik, das ist es, was zählt."

„ERGONOMIE: Der Pilot ist auf der Yam zum Street-Burning perfekt positioniert. Auch lange und schnelle Etappen lassen sich mit der YZF-R1 problemlos runterreißen."

„FAHRSPASS: Die R1 fasziniert durch Klang und Fahrdynamik, glänzt mit tadellosem Komfort. Das Grinsen wird dem Gesicht des Piloten förmlich eingemeißelt."

„URTEIL: YZF-R1 und Landstraße – das passt zusammen wie die Faust aufs Auge. Selten machte es so viel Spaß, mit einer Japanerin brennen zu gehen."

„FAZIT: Yamahas R1 fährt den Landstraßensieg ein, weil sie unglaublich spaßig zu fahren ist. Die Honda kann zwar mithalten, löst aber nicht die Glücksgefühle aus wie die Yamaha. Klar geschlagen die Aprilia. Ihr fehlt es definitiv an Feinschliff. Vor allem der Motor und dessen Peripherie können nicht überzeugen und fordern dringende Weiterentwicklung."


Motorrad_Logo 13/2009

1. Platz im Vergleichstest

„SIEGER MOTOR: YAMAHA“

„SIEGER FAHRWERK: YAMAHA“

„SIEGER SICHERHEIT: YAMAHA“

„Selten bin ich mit einem Serienmotorrad so unspektakulär und effektiv aus der Kurve gepfeffert. Aus der Spitzkehre heraus wheele ich locker und leicht bis zum nächsten Bremspunkt, aus jeder Ecke ziehe ich feinste schwarze Striche. Er geht kraftvoll, unten heraus phänomenal, aber trotzdem seidenweich zu Werke und hat gerade im Teillastbereich keinerlei störenden Leistungsspitzen. Durch diese Berechenbarkeit und Transparenz gibt er dir viel mehr Zeit, auf einen Slide zu reagieren, und reagiert dann seinerseits blitzschnell auf Gasgriffkommandos.“ Das ist viel Lob aus dem berufenen Munde von MOTORRAD Tester und Ex-GP-Fahrer Jürgen Fuchs."

„Die Yamaha vereint einen klassenschrankenlosen Klasse-Motor mit einem Chassis, das problemlos vom Hobbypiloten bis zum Profiracer mehrheitsfähig ist. Auf der Landstraße verhält sich das folgendermaßen: Ein aus jeder Drehzahl so bärig wie berechenbar antretender Motor, der zudem noch über eine piekfeine – und wirksam in drei unterschiedlichen Modi justierbare – Gasannahme verfügt, trifft auf ein handliches, verbindliches und exaktes Fahrwerk, welches dem Fahrer jederzeit das Gefühl gibt, hier eigentlich nichts tun zu müssen, weil alles von alleine funktioniert.“

„……während die R1 mit einem in jeder Hinsicht begeisternden Antrieb in einem kompromissbereitern, alltagsorientierteren und ausgewogenen Fahrwerk glänzt.“


Motorradfahrer-Logo 06/2009

„Da ist er wieder, dieser wohlige Schauer, der einem in den ganzen Körper fährt, wen der Anlasser den R1-Reaktor zum Leben erweckt.“

„Knurrend, bebend, brutal stampft der nach dem Big-Bang-Prinzip arbeitende Reihen-V4 bereits im Standgas vor sich hin, als wolle er sein Revier verteidigen.“

„Bei der Entscheidung für die Umstellung auf die Kurbelwelle mit um 90 Grad statt um 180 Grad versetzten Hubzapfen spielten offensichtlich Faktoren mit, die in der obersten Liga des Motorradsports eine entscheidende Rolle spielen. Nicht umsonst ist Doktor Rossi mit diesem Motorenkonzept mehrfach Weltmeister in der Königsklasse geworden.“

„Fast schon cruiserartig wirft man also instinktiv die höchste Gangstufe ein, ohne dabei Gefahr zu laufen, bei spontanen Überholmanövern auf der Landstraße an Kraftmangel zu leiden.“

„Schließlich eröffnet sich das großartige emotionale Fahrerlebnis ab etwa 4000 Umdrehungen, wo bereits 75 Newtonmeter Gewehr bei Fuß stehen. Seinen grandiosen Showdown im Herrschaftsbereich des Begrenzers findet die Drehfreude erst bei 13.750/min.“

„Die Kraftabgabe erfolgt sehr linear, harmonisch und – in der Standard-Kennfeldstufe – sehr gut dosierbar.“

„Bei dieser Art der Leistungsentfaltung hat die Neukonstruktion schon jetzt die Nase vorn.“

„Wie schon von ihrer Vorgängerin bekannt, beeindruckt auch die 2009er Ausgabe mit Ihrer unbeirrbaren Kurvenstabilität. Weder Kanaldeckel, Spurrillen noch sonstige Nettigkeiten veranlassen zum abweichen von der geplanten Linie. Gleiches Bild beim beschleunigen: Stabilität und Traktion sind vorbildlich geblieben.“


Motorrad_Logo 06/2009

Chefredakteur Michael Pfeiffer: ENDE DES LEISTUNGS-WAHNS?

„Schon lange merkt doch kein Mensch mehr, ob eine 1000er fünf PS mehr oder weniger hat, ob es nun 175, 180 oder gar 185 sind.“

„Die neue Yamaha bietet dafür nun ein völlig neues Vierzylinder-Gefühl. Mit eigenständigem Sound und kerniger Charakteristik. Sie verabschiedet sich von der immer gleichen Werbebotschaft „zwei PS mehr und zwei Kilogramm weniger“ die bald zwei Jahrzehnte die Supersport-Szene beherrschte. Und setzt ganz auf Emotionen und Originalität. Übrigens: Mit einem solchen Motorenkonzept wurde Valentino Rossi für Yamaha schon mehrmals Weltmeister in der MotoGP-Klasse. Und dort zählen natürlich nur handfeste Vorteile, die sich auf der Stoppuhr bemerkbar machen. Also irgendetwas scheint für ihn dran zu sein an der Big-Bang-Technik, die jetzt in der neuen R1 zum ersten Mal auf die Straße kommt.“

Vergleich YAMAHA YZF-R1 alt gegen neu: DAS NEUE VIER-GEFÜHL

„Dieser Motor springt nicht einfach für sich an. Er springt zugleich sein Publikum an, den Fahrer, die zufällig Vorbeigehenden. Reißt ihre Blicke auf sich, stört mit seinem Beat sogar das Gleichmaß ihrer Schritte.“

„Damit kommt neben dem Klang die zweite Besonderheit des neuen R1-Motors zur Wirkung, deren Genuss allein dem Fahrer vorbehalten bleibt: sein kräftiges Pulsieren, sein wohlig unregelmäßiges Laufverhalten.“

„beim Vergleich mit der alten liegen die Unterschiede fast ausschließlich im Fahrgefühl.“

„Zu den objektiv nachvollziehbaren Qualitäten des neuen Modells zählt der geglättete Drehmomentverlauf. Wo sich der in Rente gehende 1000er in zwei Stufen zum Maximaldrehmoment emporschwingt – vor allem der fast senkrechte Anstieg zwischen 7000 und 7800/min bildet dabei eine ausgesprochene Highsider-Zacke, gestattet sich die Kurve des neuen geringere Abweichungen vom Ideal des geradlinigen Anstiegs.“

„Darüber hinaus hat Yamaha mithilfe der Elektronik weitere Möglichkeiten geschaffen, den Umgang mit der geballten Kraft eines 1000er-Supersportmotors leichter und sicherer zu machen.“

„Trotz vier Kilogramm Mehrgewicht fühlt sich die 2009er-R1 handlicher an als ihre Vorgängerin.“

„Mit Messwerten allein ist das Faszinationspotenzial der neuen R1 nicht zu vermitteln, mit Worten gelingt es vielleicht ansatzweise. Am besten spricht das Motorrad für sich selbst – bei einer ausführlichen Probefahrt. Danach kann ein jeder Interessent entscheiden, wie stark und wie euphorisierend die Droge „Reihen-V4“ auf ihn wirkt und wie viel sie ihm wert ist.“


PS_logo 03/2009

„Vom Sound BERAUSCHT, begeistert die Performance endgültig.“

„Die neue R1 ist im Sportbereich wohl der größte Wurf von Yamaha, seit es die YZF im Liter-Format gibt. Dafür haben sie technisch einen Riesenaufwand betrieben, der sich auszahlen dürfte. In Sachen Performance und Emotion hat er das bereits.“


MotorradNews_Logo 03/2009

„Verdammt dicht an Rossis M1: Mit einem gemäßigten Big-Bang-Triebwerk schickt Yamaha die R1 radikal überarbeitet in die Superbike-Saison. NEWS ließ sich mitreißen.“

„Was für ein Sound! Fast wie in dieser Fernsehwerbung, wo es der Beifahrerin mit jedem Gasstoß die Härchen auf dem Unterarm aufstellt. Ein bisschen wie ein frisierter Achtzylinder. Oder ein Sommerwochenende am Sachsenring. Auf keinen Fall aber wie ein gewöhnlicher Vierzylinder. Ist es ja auch nicht.“

„Die neue R1 ist kein seelenloser Verbrennungsapparat, sondern ein knurrendes, bebendes Biest, das den Fahrer gnadenlos bei der Ehre packt.“

„Das Fahrwerk? Klar, komplett neue, mit mehr Stabilität an Lenkkopf und Schwingenaufnahme so wie neu definierten Flexzonen dazwischen. Liegt selbst auf den Buckeln der rasanten Links am Ende der Start-Ziel-Geraden so satt auf der Piste, dass sich Angstgefühle allenfalls beim Blick auf den Tacho einstellen.“


Motorradfahrer-Logo 03/2009

„Bei der grundlegenden Überarbeitung es R1-Motors diente Rossis-MotoGP-Dienstfahrzeug M1 als Genspender.“

„Eigentlich hat der Einliter-Sportler mit dem Vorgängermodell nichts mehr gemeinsam.“

„Dann Feuer frei: Mächtig schiebt der Vierzylinder an, dreht linear hoch. Keine Gewaltausbrüche, alles sehr berechenbar.“

„Nach den ersten Runden zur Eingewöhnung werden Kapazitäten frei, um der Yamaha näher auf den Zahn zu fühlen. Erholung gibt es in Eastern Creek allerdings nicht und die Sonne brennt erbarmungslos. Kurven mit sich verändernden Radien, teilweise hinter Kuppen liegend, Kompressionen – alles dabei, was Mensch und Material fordert.“

„Durch die Möglichkeit, den Gaseinsatz in gefühlten Zehntel-PS-Schritten zu dosieren, gelingen mterlange Slides fast von selbst, immer mit dem guten Gefühl der Berechenbarkeit.“


Motorrad_Logo 04/2009

„Sie wartet mit einem Hubzapfen- und Zündversatz auf, wie es ihn in der langen Geschichte japanischer Reihenvierzylinder noch nicht gegeben hat. 90 statt 180 Grad, unrhythmische statt regelmäßiger Zündfolge. Aber darüber wurde schon viel geschrieben. Darüber, wie es sich anhört und anfühlt, noch nicht. In jenem magischen Moment, wenn der Motor zum Leben erwacht, mag man es nicht glauben. Ein paar Augenblicke später, bei der Boxenausfahrt, steht der Mund immer noch offen. Ja, selbst nach den ersten Ecken auf der trickreichen Rennstrecke von Eastern Creek werden viele noch ungläubig den behelmten Kopf schütteln. V4. Ein lupenreiner V4. Und was für einer. Gefühlt jedenfalls. Auf einen Reihenvierer würde bei einer Blindverkostung nicht einmal ein Fachmann tippen. Kein Säuseln im Drehzahlkeller, kein Kreischen im Drehzahlhimmel, wenn der nun noch kurzhubigere Motor (78 statt bisher 77 Millimeter Bohrung) sich mit beeindruckendem Engagement gen Begrenzer (laut Drehzahlmesser jenseits der 14000/min) schraubt. Stattdessen zunächst ein Knurren, wenn der Kettenhund an der Leine hängt und bei jedem Gasstoß messerscharf anschlägt. Dann, einmal losgelassen, ein lang anhaltendes Grollen in der Mitte, bevor sich die Kulisse im fünfstelligen Drehzahlbereich zum ausgewachsenen Gewitter mausert, das mit Gewalt über das Hinterrad herfällt.“


FAZ, 24. Januar 2009

„Technisch betrachtet, stellt Yamaha zur Saison 2009 seine Supersportwelt auf den Kopf. Das Topmodell wurde so grundlegend modifiziert wie nie zuvor in seiner elfjährigen Geschichte.“

„Das Dreh- und Losmarschiermoment ist nichts anderes als mitreißend, die Leistung im Grunde bestialisch, die Art der Entfaltung indes geradezu freundschaftlich sanft, die Gasannahme erfreulich transparent. So kommt es, dass man selbst als mäßig versierter Rennstreckenfahrer – nur dort haben wir die R1 bisher bewegt – rasch ein Gefühl für das beim harten Beschleunigen auf der langen Geraden steigende Vorderrad, für den in der Kurve an seine Haftungsgrenzen geratenden hinteren Pneu entwickeln kann. Ergonomie und Bremsen überzeugend.“