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Das Yard Built-Projekt von Yamaha beschreitet mit ‘BIG BAD WOLF’ von El Solitario neue Wege

In diesem Sommer hat Yamaha die spanische Custom-Schmiede El Solitario mit ins Boot geholt, um die letzte Custom-XJR im Jahr 2015 zu bauen, mit der das 20-jährige Jubiläum dieses Straßenmotorrad-Klassikers begangen werden soll. Das Ergebnis ist ein respekteinflößendes Rennmonster, das seinem Namen ‘Big Bad Wolf’ alle Ehre macht. Das Motorrad wurde erstmalig im September auf dem Motorrad-Festival Glemseck 101 in Deutschland vorgestellt, wo sie sich im Achtelmeilenrennen dem Duell mit Titelverteidiger Lucky Cat Garage stellte und diesem eine empfindliche Niederlage zufügte.

Das Endergebnis, die ‘Big Bad Wolf’, kurz BBW, ist ein Motorrad, an der mit Ausnahme des Rahmens, des Tanks, des Lenkers und des Rücklichts alles Custom-Made ist, wobei das Leergewicht auf lediglich 183 kg reduziert wurde.

Big Bad Wolf

Trotz der kompletten Wandlung von einem Straßenmotorrad zu einem reinrassigen Rennmonster hat El Solitario jederzeit den Yard Built-Ethos im Auge behalten und mit der ‘Big Bad Wolf’ ein Bike geschaffen, das ohne Schneid- oder Schweißarbeiten am Originalrahmen des Serienmotorrades entstand. Der Umbau verdeutlicht in beeindruckender Weise, was man mit etwas Fantasie aus einer XJR1300 entstehen kann.

Auch der Motor, einschließlich der Zylinderköpfe wurde stark überarbeitet. Dabei wurden auch die Einlasskanäle überarbeitet und die Strömung optimiert.  Die Verdichtung wurde von 9,7:1 (ab Werk) auf 10,7:1 erhöht und auch die Brennräume wurden überarbeitet. Die Pleuel haben nun Titanschrauben und die Kurbelwelle wurde feingewuchtet. Die elektronische Benzineinspritzung wurde durch hochwertige Lectron 42-Vergaser ersetzt. Diese wurden speziell für die BBW auf dem Prüfstand von Lectron Fuel Systems abgestimmt, so dass sie direkt montagefertig waren.  Es wurde eine programmierbare Zündung von Dynatek installiert. Alle Arbeiten führten zu einer Leistungssteigerung auf 108 kW (148 PS) am Hinterrad.

Classic Co. fertigte anschließend ein Heck aus Kohlefaser, die Lufteinlässe für die Ansaugluft und den Motorspoiler sowie die gesamten Aluminiumhalterungen für die erforderlichen Modifikationen an. Der britische Hersteller Dymag entwickelte Carbon-Räder speziell für die BBW, die aber auch auf die Serien-XJR1300 passen. Acke Rising von ISR in Schweden führte anhand der Konstruktionspläne von El Solitario einen Großteil der maschinellen Bearbeitung durch und fertigte auch die speziellen Gabelbrücken, die Aufnahmen für die Bremsscheiben sowie die unglaublichen Halterung für den Hinterrad-Bremssattel an. Ebenfalls von ISR: Der Bremshebel, die Sechskolben-Vorderradbremszangen und Vierkolben-Bremszangen am Hinterrad.

K-Tech Suspension entwickelte gemeinsam mit Novatech die beeindruckende Gabel sowie die hinteren Stoßdämpfer. Der Titanauspuff stammt von Asahina Racing aus Japan und passt nicht nur auf die BBW, sondern auch auf die serienmäßige XJR1300. Moto GP-Ölkühlerlieferant Taleo Racing aus Madrid fertigte den speziellen halbrunden Ölkühler, und EMD aus Frankreich stellte die Aluminium-Motorseitendeckel her, die in Kürze bei El Solitario als Gussversion für die Serien-XJR1300 erhältlich sein werden.

El Solitario and Classic Co

Ein spezieller Tankverschluss von TWM veredelt den Tank, und eine beeindruckende Aluminiumschwinge von Over Racing aus Japan rundet das Heck mit attraktiven Anbauteilen ab. Die BBW wurde mit der Motogadget M-Unit versehen und ist mit der Motogadget M-Lock zum Ein- und Ausschalten der Motorrades ausgestattet. Von Corona kommt der supercoole Schaltautomat, und PIAA lieferte die extrem hellen Scheinwerfer.

Mit Michelin-Straßen-, Slick- und Regenreifen verliert die BBW zu keiner Zeit die Bodenhaftung. Damit ist maximaler Spaß bei allen Wetterbedingungen garantiert. Und zu guter Letzt muss unbedingt auch die wunderschöne individuelle Grafikgestaltung und Lackierung des Londoner Künstlers Death Spray Custom erwähnt werden.