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… wie alles begann


Nicht nur in Motorradfahrerkreisen hat die Marke YAMAHA einen klangvollen Namen, sondern auch in der Musikwelt – und dies bereits seit 1887. Denn hier liegen die Ursprünge des Unternehmens, das sich durch die Produktion von Klavieren, Flügeln und Orgeln einen Namen gemacht hat. Aus dieser Historie leitet sich auch das Markenzeichen mit den drei gekreuzten Stimmgabeln ab, das noch heute für dieses traditionsreiche Unternehmen steht.

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Yamaha Motor Co., Ltd. wurde am 1. Juli 1955 durch Genichi Kawakami gegründet. 

Genichi Kawakami war der Sohn von Kaichi Kawakami, dem dritten Präsidenten von Nippon Gakki (die heutige Yamaha Corporation). Dieser hatte Bekanntheit erlangt, indem er den Instrumentenhersteller restrukturierte und so in schwierigen Zeiten sein Fortbestehen sicherte. Genichi Kawakami war mit 38 Jahren der vierte Präsident der Firma.

Die Ära der motorisierten Produkte begann somit im Jahr 1955, in dem die YAMAHA Motor Co. Ltd. gegründet wurde. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wurden viele Motorräder produziert, die als Meilensteine in der Entwicklung motorisierter Zweiräder zu sehen sind.

Als die Yamaha Motor Corporation sich vom Nippon Gakki-Konzern löste und mit der YA1 das erste Motorrad präsentierte, glaubte außerhalb des Unternehmens kaum jemand an den langfristigen Erfolg eines japanischen Klavierbauers.

Doch schon 1964 war den Skeptikern das Schmunzeln vergangen: Mit der ersten Weltmeisterschaft durch Phil Read in der 250er Klasse hatte Yamaha sich den Respekt verschafft, der nötig war, um weiter nach oben zu kommen in einem Markt, der nach der Blütezeit in den 50ern nun fast zusammenbrach. Aber Yamaha hat nicht aufgegeben und feilte weiter am Konzept und bot mit Innovationskraft und Verarbeitungsqualität der Konkurrenz die Stirn.

Später sollte Kawakami seine einzigartige Weltsicht, Vision, Motivation und seine starken Führungsqualitäten unter Beweis stellen, indem er neue Geschäftsfelder entwickelte: zunächst mit Marine-Produkten, später mit Snowmobilen und Automobilen und in weiteren neuen Bereichen, aus denen dann die Firmenbasis von Yamaha Motor entstand.

Seine Mission im Leben bestand darin, „das Leben der Menschen auf der ganzen Welt zu bereichern.“


… Yamaha in Deutschland


Yamaha hatte seine Visitenkarten zur IFMA 1964 abgegeben und zeigte in Köln erstmalig Motorräder der Marke Yamaha. 

1964-IFMA-erster Messestand

Dort fand ein Bayer so viel Gefallen an den neuen Produkten, dass er sich entschloss, Yamaha Motorräder künftig für die Mitsui GmbH zu vertreiben. Die Firma Bruno Lippke ging als erster Yamaha Händler Deutschlands in die Geschichte ein.

Das Händlernetz war zunächst nur klein; 1966 konnten gerademal 200 Motorräder von 23 Yamaha Händler abgesetzt werden (zum Vergleich: 20 Jahre später waren es über 18.000 Einheiten). Stetig folgten weitere Yamaha Modelle und die Kunden honorierten das Streben nach Verbesserungen.

Zuwachsraten von über 200 Prozent pro Jahr führten im Jahre 1972 zur Gründung der Mitsui Maschinen GmbH, einer Mitsui-Tochter, bei der die Motorrad-Aktivitäten zusammenliefen. Von nun an war der Siegeszug der Marke nicht mehr aufzuhalten.

Die Hauptverwaltung war zunächst in Meerbusch, später in Neuss – auch die Vermarktung anderer Yamaha-Produkte, wie Außenbordmotoren/Jetboote, Rasenmäher, Moto-4 Fahrzeuge, Wasserpumpen und Stromerzeuger rundeten die Produktpalette von Yamaha ab.

Besonders hervor tat sich in dieser Zeit ein engagierter Motorradhändler im ostwestfälischen Löhne - Manfred Weihe – späterer Geschäftsführer der Mitsui Maschinen GmbH und dann der Yamaha Motor Deutschland GmbH.

Er kümmerte sich um die technische Betreuung und bereits im Jahr 1966 schloss die Mitsui GmbH einen Vertrag mit der Firma Weihe ab, die sich um die gesamte technische Abwicklung des Yamaha-Business kümmerte, einschließlich Ersatzteilversorgung und TÜV-Abnahme

1984 wagte Yamaha den Einstieg bei MBK. Die Beteiligung wurde zielstrebig ausgebaut, bereits zwei Jahre später hielt Yamaha 99 Prozent der MBK-Anteile. Anfang der 90er Jahre, im beginnenden Roller-Boom, wurden die in Frankreich gebauten Roller sowohl unter MBK als auch unter dem Yamaha-Label vertrieben. Technisch waren die Modelle gleich. Die Motoren steuerte die italienische Yamaha-Tochter Minarelli bei.

1989 übernahm die Mitsui Maschinen GmbH die Deutsche Motobécane GmbH in Bielefeld, einen bedeutenden Importeur hochwertiger Fahrräder aus Frankreich. Die technische Abteilung unter der Leitung von Manfred Weihe blieb bis in die 90er Jahre in Löhne.

Die Mitsui Maschinen GmbH existierte in dieser Form bis 1996. Am 1. Juli gründeten Mitsui und Yamaha Europe die Yamaha Motor Deutschland GmbH, die nun den Import nach Deutschland regelte, was auch die damalige MBK-Palette beinhaltete.

Mit der Öffnung des europäischen Binnenmarktes verstärkte sich gleichzeitig auch die Zusammenarbeit der Mitsui Maschinen GmbH mit der Yamaha Europazentrale in Amsterdam.

Die Fahrzeuge kommen in den Häfen Hamburg, Rotterdam, Marseille und Valencia an und werden an die Zentrallager weiterverteilt. Von dort aus beliefern Spediteure die Händler.
 
1999 wurde eine weitere wichtige Unternehmensentscheidung getroffen: Die beiden Betriebsstätten in Neuss und Löhne sollten künftig zusammengeführt werden und unter einem Dach vereinigt werden.

Im Mai 2000 entstand in Neuss das Gebäude der neuen Yamaha Motor Deutschland GmbH und im Jahr darauf wurde das Gebäude offiziell in Betrieb genommen.

Der Neusser Stammsitz ist die Schaltzentrale. Dazu gehören aber auch Werkstätten, in denen Motorräder aufbereitet werden, sowie die Rennsportabteilung in der Motoren und Chassis für den internationalen Einsatz vorbereitet werden. Testfahrzeuge oder neue Vorserienmodelle, die per Luftfracht ankommen, werden in Neuss aufgebaut, getestet und für den Rennsport weiterentwickelt. Auch dazu investiert Yamaha in moderne Prüfstände, auch für Marine Außenbordmotoren.

In Seminarräumen und Werkstätten werden die ca. 340 Yamaha-Händler laufend zu den neuesten Entwicklungen geschult. Händler und Mechaniker zerlegen Motoren und analysieren technische Neuheiten, um für die Kundenberatung gut vorbereitet zu sein.

Yamaha ist schon über 50 Jahre mit einer vielfältigen Produktpalette in Deutschland präsent. Und 2014 wurde dies gebührend gefeiert. Im September öffnete Yamaha Motor Deutschland die Pforten der Firmenzentrale für über 8000 Besucher, denen ein vielfältiges Programm von Probefahrten, Präsentation des Yamaha Racing Teams, Stunt-Shows bis zum PW50 Kinderparcours geboten wurde.

Auch der Motorsport kommt im Hause Yamaha nicht zu kurz. Der Yamaha R6-Dunlop-CUP 2016 geht in die 39. Saison und ist damit die weltweit älteste und erfolgreichste Markenserie im Motorrad-Rennsport. Fünf Weltmeistertitel und zahlreiche nationale Meisterschaften stehen inzwischen in der Vitrine des populären Marken-Cups. Das Erfolgsrezept heißt Chancengleichheit mit identischem Material und vergleichsweise günstigen Kosten und es wird mit einer YZF-R6 gefahren.

In der Saison 2016 schlägt das Team Yamaha MGM in der Superbike*IDM gleich mehrfach zu. Neben Max Neukirchner geht Florian Alt als Neuzugang in die Superbike-Klasse an den Start.

Yamaha Motor Deutschland beschäftigt zurzeit 46 Mitarbeiter und 2015 wurde ein Umsatz von 150 Millionen Euro mit ca. 24.000 verkauften Motorrädern erwirtschaftet. Damit ist Yamaha die Nummer zwei im deutschen Markt, ebenso auch bei den Außenbordmotoren.
 


… Yamaha‘s Firmenversprechen


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„Kando“ umschreibt in der japanischen Sprache ergänzend das gleichzeitige Gefühl von tiefgreifender Zufriedenheit und intensiver Begeisterung, die wir erfahren, wenn für uns persönlich etwas außergewöhnlich wertvoll bzw. werthaltig ist.
Yamaha wird angetrieben durch den immerwährenden Ehrgeiz, ein „Kando“ kreierendes Unternehmen zu sein, verbunden mit dem Ziel, weltweit das Leben der Yamaha Produktnutzer zu bereichern und einen nachhaltigen Beitrag zu den verschiedenartigen Gesellschaften und Kulturen zu leisten, die wir wertschätzen.

Durch kompromisslos innovatives Denken sorgen wir für spürbare Freude im Rahmen einer beständigen Verpflichtung, unseren Kunden stets qualitativ hochwertige und haltbare Produkte mit einer begeisternden sportiven „DNA“ anzubieten.

„Kando“ bedeutet aber auch, immer etwas mehr zu geben und zu leisten, als von jemandem erwartet wird. Auch dafür stehen wir bei Yamaha mit unserer Philosophie und unseren Produkten.


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„Revs your Heart“ Das englische Wort ‚Rev‘ beschreibt das „Hochdrehen“ eines Motors bis in den maximalen Drehzahlbereich. Nichts treibt den Puls schneller in die Höhe als das Betätigen des Gasgriffs und die hieraus resultierende unvergleichliche Beschleunigung deiner Yamaha. Unser Brand Slogan ist daher eine einprägsame Verknüpfung, um den „Spirit“ der Marke Yamaha zu fühlen und nachzuempfinden.

Aus unserer Leidenschaft für zukunftsweisende Innovationen erschaffen wir außergewöhnliche Werte und sorgen für besondere Erlebnisse. Diese Firmen-Philosophie versinnbildlicht die Hingabe, die hinter dem Slogan „Revs your Heart“ steht.

Alles, was bislang über unsere Marke gesagt wurde, ist Bestandteil der Vision für die Marke Yamaha.

Wir sind die von Experten geschaffene Marke, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, ansprechende und herausragende Produkte für Sport und Freizeit bereitzustellen. Produkte, die unsere Kunden beeindrucken und erfreuen und mit denen sie eine langfristige Beziehung aufbauen – während ihres gesamten aktiven Lebens.