XSR 700 und 900: Cool, schnörkelfreie Motorräder mit sportlicher DNA

XSR 700 und 900: Cool, schnörkelfreie Motorräder mit sportlicher DNA

Die XSR Baureihe hat ihren ganz eigenen Charme und Stil. Fahrspaß und eigener Charakter sind Wesenszüge. Die Motoräder sind ideal für individuelle Umbauten. Hier einige Fragen von den Machern der XSR selbst beantwortet.

2016_XSR700_Sport Touring_XS 650 from 1970 from 236-650071 (gc_single_col)XS650 Baujahr 1970
2016_XSR700_Sport Touring_XSR 700 from 2016 with modern engine and chassis performance from 236-650076 (gc_single_col)XSR700 Baujahr 2016 mit modernem Motor und Fahrwerk
2016_XSR700_Sport Touring_Riding position is casual and relaxed on XSR 700 from 236-650061 (gc_single_col)Die Sitzposition ist entspannt und ‚hemdsärmlich‘ auf der XSR700
2016_XSR900_Sport Touring_Riding position is more sporty and bent-forward on XSR 900 from 236-650111 (gc_single_col)Die Sitzposition auf der XSR900 ist sportlicher und mehr nach vorne geneigt
   

Woher kommt die Bezeichnung XSR?
Naoki Koike aus der Produktplanung erklärt: „Die XS ist Referenz in der Yamaha Modellhistorie, wie am Beispiel der XS 650 deutlich wird. Wir bei Yamaha lieben das klare und puristische Design dieser Maschinen, die sich damit deutlich von den Naked Bikes heutiger Zeit unterscheiden. Die sind meist ‚überstyled‘. Wir wollten nicht einfach eine Retro Kopie machen, deswegen haben die XSR Maschinen einen ganz eigenen Charakter.“
Koike weiter: „Das R in der XSR Bezeichnung soll implizieren, dass moderne Technik in den Motorrädern steckt und dass die Maschinen auf sportlich hohem Niveau angesiedelt wurden, mit modernen Motoren und Fahrwerks-Komponenten. Wir haben in Sachen Leistung und Fahrspaß keine Kompromisse gemacht!“

Ist das Fahrerlebnis wie bei modernen Motorrädern?
Oliver Grill, ebenfalls Produktplaner meint: „Nun was die Leistung, Fahrstabilität und Bremsleistung angeht ja. Denn Motor und Chassis basiert auf der MT-07 bzw. MT-09, die in ihrer Klasse führend sind. Aber was das Fahrerlebnis angeht sind die XSR Modelle anders. Schon die Sitzposition bringt den Fahrer in eine andere Stimmungslage. Bei der XSR700 beispielsweise ist diese Stimmungslage doch sehr entspannt und ‚hemdsärmlich‘. Bei der XSR900 dagegen schon sportlicher und mehr nach vorne geneigt. Beide haben aber den charakteristischen breiten Lenker der für gute Kontrollierbarkeit sorgt.“



2016_XSR700_Sport Touring_Horizontal design lines, a simple platform ready to be personalised from 236-650041 (gc_single_col)Horizontale Designlinien und eine einfache Bauweise machen Umbauten
2016_XSR700_Sport Touring_Rear subframe and fender on XSR 700 from 236-650056 (gc_single_col)Heckrahmen und Kotflügel der XSR700
2016_XSR700_Sport Touring_Individual parts design means easier to modify from 236-650046 (gc_single_col)Individuelles Design der Einzelteile begünstigen leichteres Umbauen
2016_XSR700_Sport Touring_Sporty performance and roadholding from 236-650066 (gc_single_col)Sportliches Fahren mit der 900er

In welcher Hinsicht ist die XSR leicht umzubauen?
XSR700 Projektleiter Tatsuo Yamamoto erklärt dazu: „Man mag glauben dass eigentlich jedes Motorrad umgebaut bzw. modifiziert werden kann. Bei der XSR ist das jedoch Entwicklungsziel gewesen. Deshalb ist das Design einfach und geradlinig, mit horizontaler Linienführung als offene ‚Schnittstelle‘. Diese sozusagen offene Plattform war Entwicklungsziel.“
Naoki fügt hinzu: „Wir haben ebenfalls besonderes Augenmerk auf die Auslegung der Anbauteile gelegt. Unter der Sitzbank kommt ein klassischer gerader Heckrahmen zum Einsatz mit einem einfachen hinteren Kotflügel. Damit ist es möglich ein anderes Heck Design und andere Sitzbankformen zu verwenden. Überdies sind viele solcher Teile von Yamaha als Original Zubehör erhältlich.“
Oliver ergänzt dazu: „Und was ‚Individual Parts Design‘ bedeutet, ist dass Scheinwerfer, Blinker, Rücklicht, Seitenteile und so weiter für sich entworfen wurden. Bei den modernen Motorrädern geht die Form eines Bauteiles in das nächste über, was zur Folge hat, dass man nicht einfach Teile wechseln kann ohne dabei weitere Teile auswechseln zu müssen. Aber bei der XSR ist jedes Teil mit eigenem Design und kann auch eigens ausgetauscht werden. Das ergibt eine größere Flexibilität das Bike nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.“
Tatsuo weiter: „Nur noch eines, bitte immer daran denken, dass wir die XSR als Sportmodell konzipiert haben. Man kann natürlich modifizieren, aber die Maschine ist mehr als nur eine Basis zum Umbauen!“



2016_XSR900_Sport Touring_Fuel tank construction with aluminium side panels from 236-650086 (gc_single_col)Tank mit Seitenteilen aus Aluminium
2016_XSR900_Sport Touring_High grade tank panels from 236-650101 (gc_single_col)High grade tank panels
2016_XSR900_Sport Touring_Round-hole design theme and high-quality seat stitching from 236-650116 (gc_single_col)‚Loch Design‘ und hochwertige Nähte an der Sitzbank
2016_XSR700_Sport Touring_Narrow and slimline design of the 2-cylinder from 236-650051 (gc_single_col)Schmales ‚Slimline‘ Design charakterisiert den Zweizylinder
2016_XSR900_Sport Touring_Performance of the 3-cylinder and wider tank from 236-650106 (gc_single_col)Der Dreizylinder hat ausreichend Leistung und einen breiteren Tank
2016_XSR900_Sport Touring_Full aluminium chassis on XSR 900 from 236-650091 (gc_single_col)Aluminium Rahmen bei der XSR900
2016_XSR900_Sport Touring_Cool garage-style bike with lots of riding fun from 236-650081 (gc_single_col)Cooles Bike zum Umbauen
 

Ist der Tank aus Aluminium?
XSR900 Designchef Yoshiro Shimizu: „Der Tank ist eine spezielle Konstruktion mit Seitenteilen aus Aluminium. Diese sind nicht nur als Stilelement sondern sind auch als Customizing Element gedacht.  Die Teile können leicht ausgetauscht werden um beispielsweise Farbänderungen vorzunehmen. Man kann sich alles Mögliche vorstellen, was man mit den Seitenteilen machen kann, beispielsweise bürsten, gravieren, sandstrahlen oder vielleicht sogar einen ‚Aging Efekt‘  erzielen. Wir haben also davon quasi davon geträumt, was unsere Kunden alles an Individualisierung machen können solange sie die XSR fahren.“
 
Gab es andere Inspiration aus der Vergangenheit?
Kollege Satshi Inose erwidert: „Eine deutliche Hommage an die Vergangenheit ist das Finish der Maschine. Wir haben hochwertige und ehrliche Materialien verwendet. Die Aluminium Tankteile haben eine sehr hochwertige Lackierung. Die Sitzbank hat zwei unterschiedliche lederähnliche Texturen, die von ansprechenden doppelten Nähten gerahmt werden. Man kennt das sonst von modernen Motorrädern nicht mehr. Der vordere Kotflügel ist an einer separaten Aluhalterung befestigt. Und wir haben das ‚Loch Design‘ Prinzip übernommen das in der Vergangenheit Gewichtersparnis bei Sportmotorrädern begünstigt hat.“ 
 
Worin bestehen die Unterschiede beider Motorräder?
XSR900 Projektleiter Yoshiaki Yamamoto: „Natürlich gibt es zunächst den Leitungsunterschied und den unterschiedlichen Motor Charakter zwischen Zweizylinder und Dreizylinder. Überdies ist die 700er schmaler und dank schlanker Linie auch sehr einfach zu manövrieren. Die 900er hat ein maskulineres und leistungsstärkeres Auftreten auch wegen des breiteren Tanks. Ebenfalls hat die 900er eine umfangreiche Ausstattung mit Alurahmen, D-Mode, Traktionskontrolle und Slipper Kupplung, um nur einiges zu nennen.“ 
 
Wie würde man die XSR in wenigen Worten beschreiben?
Naoki sagt: „Ein cooles Bike zum Umbauen mit klarem schnörkellosen Design und viel Fahrspaß.“



Technische Daten

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